Direktor Loinger zu IDD, Online-Trends, Chancen Einzelkämpfer, Druck durch Vermittlerverbünde, Nachwuchsprobleme (NL 25b/19)

Kürzlich erfuhren wir im 1. Teil des Interviews mit Direktor Loinger (zum Nachlesen hier klicken…) u.a. warum Rechtsschutz derart boomt, was D.A.S. als Partner für Agenten besonders auszeichnet und warum das D.A.S. Produkt DAS „best advice“ Rechtsschutz-Produkt ist.

Direktor Loinger, CEO D.A.S., Foto beigestellt

Im 2. Teil des Interviews erfuhren wir vom Vorsitzenden des D.A.S. Vorstands, Johannes Loinger u.a.
– welche Vorteile eine Zusammenarbeit mit D.A.S. für Agenten bringt,
– welche technischen Neuerungen anstehen und
– wie D.A.S. die Datenschutzgrundverordnung in der Praxis umsetzt und welche Auswirkungen das auf den – vorbildlichen – Courtagevertrag hat. (Zum Nachlesen hier klicken…).

Teil 3 des Interviews beschäftigt sich mit IDD-Umsetzung (Zielmarkt, Informationsblätter, etc.), Markttrends wie Online-Verkauf/FinTechs und InsureTechs sowie Kundenzufriedenheitsanalysen, aber auch Chancen des kleinen Einzelkämpfers und Marktdruck durch wachsende Vermittlerverbünde, Nachwuchs-, Nachfolge-Probleme.

Ein interessanter Streifzug durch (fast) alle wichtige Themen, die unsere Branche betreffen.

 

IVVA: Wie weit sind Ihre hausinternen Arbeiten zur IDD gediehen?

Dir. Loinger: Die internen Vorarbeiten verliefen sehr gut. Wir konnten pünktlich die Umsetzung der IDD vornehmen, um gesetzeskonform agieren zu können.

Nach einer branchenweiten FMA-Überprüfung der IDD-Prozesse im ersten Quartal dieses Jahres bekamen wir bereits positives Feedback, insbesondere zur Nachvollziehbarkeit und Dokumentation unserer Prozesse.

IVVA: Haben Sie Ihre Produktinformationsblätter und Zielmarktdefinitionen fertig? Wie erhalten diese die Vertriebler ?

Dir. Loinger: Die Produktinformationsblätter sind fertig und auch schon im Einsatz. Die Zielmarktdefinitionen wurden in die Produktbeschreibungen aufgenommen und allen Vermittlern online zur Verfügung gestellt.

IVVA: Wie unterstützen (schulen) Sie Ihre Vertriebsmannschaft hinsichtlich der Einhaltung der IDD-Bestimmungen?

Dir. Loinger: Die IDD-Bestimmungen sind fixer Bestandteil der Grundausbildung und der anschließenden Weiterbildung. Für den eigenen Außendienst haben wir im Offert-Tool unseres Online-Tarif-Rechners als Unterstützung den „IDD-Beratungsassistenten“, der den Mitarbeiter durch den Beratungsprozess führt. Derzeit prüfen wir die Möglichkeit, den Assistenten auch Agenten zur Verfügung zu stellen.

IVVA: Sie müssen laut IDD den Vermittler motivieren, das richtige Produkt an die Kunden zu vermitteln. Was tun Sie alles, um dieses Ziel zu erreichen?

Dir. Loinger: Wir informieren die Vermittler für welche Zielmärkte wir Produkte entwickelt haben. Das ist im Rechtsschutz überschaubar. Zum anderen fragen wir den Verkäufer in unserem IDD-konformen Beratungsprozess dezidiert, ob sich der potentielle Kunde im Zielmarkt befindet.

Dass der KFZ-Rechtsschutz nicht an jemanden verkauft werden sollte, der kein Auto besitzt, das wussten die Vermittler auch schon vor der IDD. Oder, dass man niemanden einen Berufs-Rechtsschutz verkauft, der nicht arbeitet, liegt auf der Hand.

IVVA: Wie überprüfen Sie, ob die Vermittler wirklich zielmarktkonform vermitteln?

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