Corona, wie weiter?

Trotz Corona-Krise muss man dennoch versuchen, sein Geschäft aufrecht zu erhalten. Aber wer darf was tun? Wie soll man z.B. beim Arbeiten im home office vorgehen, um nicht etwa mit der Datenschutzbehörde Schwierigkeiten zu bekommen? Welche staatliche Hilfen gibt es? Welche Problemstellen sollte man vermeiden.

Wir sammeln für Sie hier alle Informationen von Anlaufstellen, wo man sich über Hilfen, Förderungen, etc. informieren kann.


  • Wo finden Sie Informationen zu wichtigen Corona-Zuschüssen?
    www.fixkostenzuschuss.at
    Fixkostenzuschuss I, Fixkostenzuschuss 800.000, Verlustersatz, Ausfallsbonus
    www.umsatzersatz.at
    Umsatzersatz II für indirekt von den COVID-19-Schutzmaßnahmen betroffenen Unternehmen
    www.ams.at Corona-Kurzarbeitsbeihilfe, Neustartbonus
    www.wko.at Härtefallfonds als Unterstützung für Ein-Personen- und Kleinstunternehmer
    www.svs.at Überbrückungsfinanzierung für KünstlerInnen und Kunstschaffende
    www.ksvf.at COVID-19-Fonds für Künstler und Kulturvermittler
    www.aws.at Comeback-Zuschuss, Überbrückungskredite, Kreditgarantien
    www.npo-fonds.at Non-Profit-Unterstützungsfonds
    www.oeht.at Schutzschirm für die Veranstaltungsbranche, Überbrückungskredite, Kreditgarantien
    www.cofag.at Standortsicherungszuschüsse, Fixkostenzuschüsse, Verlustersatz, Ausfallsbonus, Überbrückungskredite
    www.oekb.at Überbrückungsgarantien, COVID-19-Hilfe zur Unterstützung der ExportwirtschaftDaneben gibt es noch eine Reihe weiterer Förderungen, wie z. B. die Entschädigungsmöglichkeiten nach dem Epidemiegesetz, steuerliche Begünstigungen (www.bmf.gv.at) und Unterstützungen der Sozialversicherung (www.gesundheitskasse.at und www.svs.at). Quelle: NWT Newsletter


  • Ende Stundung Beitragsrückstände Gesundheitskasse per 30.6.Das gesetzliche Zahlungsziel zur Begleichung der coronabedingten Beitragsrückstände am 30.06.2021 rückt näher. Damit jeder „Betroffene“ über die exakte Höhe Bescheid weiß, versandte die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) eine Zahlungsinformation.
    Ist die Begleichung der Beitragsrückstände bis zum 30.06.2021 trotz intensiver Bemühungen nicht gänzlich möglich, kann eine Ratenvereinbarung abgeschlossen werden, schreibt die ÖGK. Details dazu hier…


  • Erhöhter Ausfallsbonus für März und April
    • Statt bisher 15 % können nunmehr 30 % als Aufallsbonus beantragt werden. Gemeinsam mit dem 15%igen Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss können somit 45 % des Umsatzrückgangs beantragt werden.
    • Weiters wird auch die Obergrenze für den Ausfallsbonus von € 30.000,00 auf € 50.000,00 angehoben. Dementsprechend können für März und April 2021 jeweils bis zu € 80.000,00 als Ausfallsbonus beantragt werden (€ 50.000,00 „eigentlicher Bonus“ und € 30.000,00 FKZ-Vorschuss).
    • Die Antragstellung für den erhöhten Ausfallsbonus für März 2021 erfolgt ab dem 16.4.2021 via FinanzOnline.

    Weiterführendes zum Ausfallsbonus erhalten Sie unter https://www.fixkostenzuschuss.at/ausfallsbonus/. Quelle: Necas Wirtschaftstreuhand


  • Härtefall-Fonds beantragen
    Mit dieser Förderung der Bundesregierung für Selbstständige bekommen UnternehmerInnen Unterstützung für ihre persönlichen Lebenshaltungskosten. Die Förderung wurde bis Mitte Juni verlängert und kann ab heute für den Betrachtungszeitraum 16. März bis 15. April 2021 beantragt werden. Quelle NWT

  • Alles gurgelt in Wien und Umgebung

Seit April stellt die WKW gemeinsam mit der Stadt Wien unter dem Motto „Alles gurgelt!“ kostenlose PCR-Gurgeltests zur Verfügung, die auch daheim verwendet werden können. Wichtig: Die Tests können auch von Ihren MitarbeiterInnen, die von außerhalb Wiens einpendeln, verwendet werden.

Vorgehen: Unter www.allesgurgelt.at können sich Sie und alle Ihre MitarbeiterInnen anmelden und kostenlos 4 Test-Sets pro Abholung bei allen BIPA-Filialen in Wien erhalten. Abgeben kann man die Tests bei allen BIPA, BILLA, BILLA Plus und Penny-Filialen in Wien. An Sonn- und Feiertagen haben Sie die Möglichkeit Ihre Proben zusätzlich bei folgenden Standorten abzugeben: Tankstellen in Wien, die über einen REWE-Shop verfügen (BP – Merkur Inside, JET – BILLA Stop & Shop, Shell – BILLA Unterwegs). Der Test gilt 72 Stunden und gilt als Eintrittstest – etwa für körpernahe Dienstleister – anerkannt wird.

Alle Informationen zu Anmeldung, Abholung sowie zum Ablauf bekommen Sie online auf www.allesgurgelt.at. Quelle: WK Wien Newsletter


  • Anträge auf Investitionsprämie können nur noch bis Ende Februar 2021 bei der aws eingebracht werden
    Bei der Investitionsprämie sind folgende Erleichterungen in Vorbereitung, aber die Antragsfrist endet am 28.2.2021

    • Verlängerung der Frist für die erste Maßnahme, die den Beginn der Investition kennzeichnet, von derzeit spätestens 28. Februar 2021 auf den 31. Mai 2021
    • Verlängerung des Investitionsdurchführungszeitraums, der den Abschluss der Investition kennzeichnet, von derzeit spätestens 28. Februar 2022 auf den 28. Februar 2023 (bei Anträgen mit einem Investitionsvolumen bis zu EUR 20 Mio)
    • Verlängerung des Investitionsdurchführungszeitraums, der den Abschluss der Investition kennzeichnet, von derzeit spätestens 28. Februar 2024 auf den 28. Februar 2025 (bei Anträgen mit einem Investitionsvolumen über EUR 20 Mio)
    • Verlängerung der Abrechnungsfrist von drei auf sechs Monate

    Die Anpassung der Richtlinie und die erforderliche Gesetzesänderung sind noch ausständig. Die geplanten Änderungen betreffen sowohl die bestehenden Anträge bzw. Verträge als auch neue Anträge. Quelle: NWT Newsletter


  • Wie arbeiten nach Teilöffnung ab 8.2. erlaubt?
    Finanzdienstleister & Versicherungsvermittler dürfen Ihre berufliche Tätigkeit ausüben. Dabei sind diese Grundsätze einzuhalten:In Mehrpersonenbüros ohne Kundenkontakt:

    • wenn möglich, Homeoffice.
    • Mindestabstand von zwei Metern.
    • MNS-Pflicht oder sonstige geeignete Schutzmaßnahmen.

    Bei Kundenkontakt im eigenen Büro:

    • Mindestabstand von zwei Metern
    • FFP2-Maskenpflicht (ohne Ausatemventil) für Kunden
    • FFP2-Maskenpflicht (ohne Ausatemventil) für Mitarbeitern mit unmittelbarem Kundenkontakt.
      Wenn mindestens alle 7 Tage ein negativer Antigen-/molekularbiologischer Test vorgewiesen wird, kann anstelle der FFP2-Maske auch ein enganliegender Mund-Nasen-Schutz (MNS) getragen werden.
    • Beschränkung der Kundenanzahl auf (NEU) 20m2 pro Kunde bzw. bei einer Fläche unter 20m2 darf nur ein Kunde den Kundenbereich betreten.

    Bei Kundenkontakt beim Kunden vor Ort:

    • Mindestabstand von zwei Metern.
    • FFP2-Maskenpflicht (ohne Ausatemventil) wie im eigenen Büro.

    Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt, außer es handelt sich insbesondere um Folgende:

    • Unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können
    • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, sofern die Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist

    Quelle: Newsletter Fachverband Finanzdienstleister


  • Achtung: Sozialversicherung-Stundungen nicht mehr automatisch und nicht mehr zinsenlos!
    Diversen Medienberichten konnte man entnehmen, dass die Sozialversicherungen langsam zur Normalität zurück kehren möchten, weil ansonsten „viele den Kopf in den Sand stecken würden und später ein böses Erwachen hätten“, so wird SVS-Obmann Peter Lehner im KURIER Interview am 14.1. zitiert. Daher werde man nun Zahlungserinnerungen versenden. Gleichzeitig ist aber von einer neuerlichen Verlängerung der Stundung bis 31.3. zu lesen.
    Was stimmt? Beides.
    Der Grund liegt darin, dass die SV die Schulden in unterschiedliche Zeiträume unterteilt, wie die Kanzlei Necas Wirtschaftstreuhand auflistet:
    > Das Zahlungsziel für gestundete Beiträge der Beitragszeiträume Februar bis April 2020 wurde auf den 31. März 2021 verlängert (bislang 15. Jänner 2021).
    > Beiträge für die Beitragszeiträume Mai bis Dezember 2020, für die bereits Ratenzahlungen gewährt wurden, können abweichend von den bereits getroffenen Vereinbarungen bis spätestens 31. März 2021 eingezahlt werden. Dienstgeber können aber bestehende, früher auslaufende Ratenvereinbarungen unverändert aufrecht lassen.
    > Für die Beitragszeiträume Jänner bis Februar 2021 ist es bei glaubhaften coronabedingten Liquiditätsproblemen nunmehr ebenfalls möglich, Stundungen bis 31. März 2021 in Anspruch zu nehmen.
    > Für die Beiträge ab dem Beitragszeitraum März 2021 gelten wieder die herkömmlichen Fälligkeiten und Zahlungsfristen.Kann man das gesetzliche Zahlungsziel per 31. März 2021 nicht erfüllen, so sind Ratenvereinbarungen bis längstens 30. Juni 2022 möglich. Sind per 30. Juni 2022 noch Beitragsrückstände aus den Beitragszeiträumen Februar 2020 bis Februar 2021 offen, so können diese unter ganz bestimmten Voraussetzungen in einer zweiten Phase mit weiteren Zahlungserleichterungen bis maximal 31. März 2024 beglichen werden.Hinsichtlich Verzugszinsen findet man auf der Webseite der SVS folgendes:„Der Verzugszinsensatz wird für den Zeitraum ab 1.4.2021 bis 30.6.2022 (Ratenvereinbarungen Phase 1) temporär um 2 % verringert (Reduzierung des Verzugszinsensatzes im Jahr 2021 von derzeit 3,38 % auf 1,38 %).“ Diese Formulierung scheint darauf hinzudeuten, dass bis 31.3. 3,38 % Verzugszinsen verrechnet werden, ab 1.4. dann temporär nur 1,38 %.Wichtig: Sollten Sie also eine Zahlungserinnerung in der Post vorfinden oder Zahlungsschwierigkeiten haben: Nehmen Sie Kontakt mit der SV auf, um eine individuelle Lösung zu finden.Man möge aber um persönliche Termine nur in wirklich dringenden Fällen ansuchen. Vieles kann man auch telefonisch abwickeln (050 808 808) oder über die digitalen Services über svsGO. Das Formular zum Beantragung von Stundung bzw. Ratenzahlung finden Sie hier…
    Neben der Stundung von offenen Beiträgen kann man auch die vorläufigen Beiträge für das laufende Jahr anpassen, also herabsetzen lassen, um die Zahlungen an das gesunkene Einkommen anzugleichen. Für die Anpassung der Beitragsgrundlage gibt es ein Formular auf der Webseite, konkret hier…
    Quellen: NWT Newsletter, SVS Webseite.

  • Steuer: Verlängerung bestehender Abgaben-Stundung bis zum 31.3. & Ratenzahlungen zu niedrigem Zinssatz
    Das Finanzministerium informiert auf seiner Webseite über den aktuellen Stand der Corona-Hilfen für Unternehmer:
    > Für bereits bestehende Steuerstundungen – die bis zum 15. Jänner 2021 befristet waren – wurde eine Verlängerung bis zum 31. März 2021 vom Parlament beschlossen. Das bedeutet, bis zum 31. 3. werden keine Stundungszinsen und Säumniszuschläge vorgeschrieben. Auch Anspruchszinsen betreffend Nachforderungen für die Veranlagung 2019 oder 2020 entfallen.
    > Ratenzahlungen für 36 Monate zu niedrigen Zinssatz
    Das Parlament hat weitere wichtige Hilfsmaßnahmen beschlossen, die Unterstützungen und Entlastungen bringen sollen. Hier ist besonders auf die Vereinbarung von Ratenzahlungen über bis zu 36 Monate zu einem niedrigen Zinssatz erwähnenswert. Dies gilt für „Abgabenrückstände, deren sofortige Entrichtung mit erheblichen Härten verbunden wäre, wenn die Einbringlichkeit dadurch nicht gefährdet wird“. So das Finanzministerium.
    „Übliche Ratenvereinbarungen“: Im Falle einer „üblichen“ Ratenvereinbarung mit dem Finanzministerium, die üblicherweise nur 12 Monate gewährt wird, fallen seit dem 15. März 2020 und noch bis 30. März 2021 keine Zinsen an. Ab dem 1. April 2021 werden die ausständigen Beträge zu verzinsen sein, und zwar nach heutigem Stand mit 1,38% (2 % über dem Basiszinssatz).Neu: „Vereinbarung nach Covid-19-Ratenzahlungsmodell“
    Zwischen 4. März bis 31. März 2021 kann alternativ zu den allgemein gültigen Ratenbestimmung ein Antrag nach den Bestimmungen über das COVID-19-Ratenzahlungsmodell gestellt werden.In einer Phase 1 können die „COVID-bedingten Abgabenrückstände“ binnen 15 Monaten von Ende April 2021 bis Juni 2022 beglichen werden.
    Schafft man bis Juni 2022 nicht den gesamt ausstehenden Betrag, zumindest aber 40 % zu begleichen, folgt Phase 2, in der man für die Rückzahlung weitere 21 Monate, also bis März 2024, Zeit bekommt. Wichtig: Dieses Modell gilt grundsätzlich nur für „COVID-bedingte Rückstände“, das sind laut Finanzamt solche die zwischen dem 15. März 2020 und dem 31. März 2021 entstanden sind. Gibt es auch Rückstände aus der Zeit vor dem 15. März 2020, dann fallen diese nur dann auch unter dieses Modell, wenn sie weniger ausmachen als der Betrag der Rückstände ab dem 15. März 2020. Ab dem 1. April 2021 werden die ausständigen Beträge zu verzinsen sein, und zwar nach heutigem Stand mit dem vergünstigen Zinssatz von 1,38% (2 % über dem Basiszinssatz).
    Quelle: Webseite Finanzministerium

  • Übersicht über die diversen Hilfen:
    Die WKO hat eine Übersichtseite über alle Unternehmenshilfen und einen Online-Ratgeber erstellt. Zu beidem kommen Sie hier…
    Corona-Beihilferahmen massiv erhöht:
    Die EU-Kommission hat die Obergrenze für Pauschalbeihilfen von 800.000 Euro auf 1,8 Millionen Euro erhöht, die Obergrenze für den Fixkostenzuschuss bzw. den Verlustersatz von 3 auf 10 Millionen Euro. Dadurch können Corona-bedingte Ausfälle in den Unternehmen in noch größerem Maße als bisher abgefedert werden. Die neuen Grenzen müssen nun in den nationalen Förderprogrammen umgesetzt werden. Weitere Details in der Presse-Aussendung des Wirtschaftsministeriums und zwar hier…

  • Ab 8.2.: Covid-Tests in Betrieben: Infos zu Impfstraßen, Testkits und Kostenzuschuss
    Die Wirtschaftskammer Wien informiert darüber, dass die Bundesregierung Betriebe dazu aufruft, eigene Teststraßen bzw. Testeinrichtungen einzurichten und ihren Mitarbeitern kostenlose Antigen-Schnelltests anzubieten, um bei der Eindämmung der Corona-Pandemie aktiv mitzuhelfen. Die Registrierung ist ab 08.02.2021 möglich. Eine Kostenbeteiligung von 10 Euro pro Test winkt.
    Alle Details
    dazu hier…

  • Bares Geld für Corona-Verluste
    Betriebe, die von behördlichen Betriebsschließungen direkt oder indirekt betroffen sind, können staatliche Hilfen beantragen (Ersatz für Fixkosten oder seit kurzem Ersatz für Verluste). Wichtig sind dabei die Reihenfolge der Anträge und die Fristen. Alle Details dazu hier…

  • NEU: FIXKOSTEN-Zuschuss II ab 23.11. beantragbar
    Die Minister Blümel und Kogler informierten in der PK über Details:
    > Ab sofort beantragbar, wenn Umsatzverlust mindestens 30 %
    > im November noch mit 800.000, ab Dez. mit 3 Mio. Euro gedeckelt.
    > die Bezugsperiode soll länger sein als in Phase I und allen zur Verfügung stehen
    > nicht zurückforderbare Hilfe
    > Mehr anrechenbar (auch Leasingraten, Abschreibungen, frustrierte Aufwendungen (so nennt man durch Schließung nutzlos gewordene Aufwendungen))> > Tagesaktuelle Infos zu Fixkostenzuschuss I und II finden Sie unter https://www.fixkostenzuschuss.at/
    > Beantragung (entweder über Ihren Steuerberater) oder über https://finanzonline.bmf.gv.at/fon/

  • NEU: Lockdown-Umsatz-Ersatz ab 23.11. beantragbar
    Seit heute 23.11.2020 kann der erweiterte Lockdown-Umsatzersatz für direkt vom Lockdown betroffene Branchen beantragt werden. Zwar zielt diese Hilfe etwa auf Gastgewerbe, Hotels, Handelsunternehmen, Körpernahe Branchen – also nicht auf die Finanz- oder Versicherungsbranche – ab, aber vielleicht ist diese Hilfe für viele Ihrer Kunden von Interesse. Daher haben wir auch diese Infos kurz für Sie zusammengefasst:
    > Kann ZUSÄTZLICH zum FIXKOSTEN-Zuschuss beantragt werden!
    > Gebührt, wenn Umsatz-Rückgang mindestens 30 % beträgt.
    > Anspruchs-Höhe beträgt 20, 40, 60 oder sogar 80%. Das ist je nach Branche unterschiedlich. Laut Minister Blümel sind dafür 3 Gründe verantwortlich: Rohertrag der Branche, Verderblichkeit der Ware, Aufholbarkeit der Verluste. Daher bekommen.
    1. Gastgewerbe, Beherbergungsbetriebe, Veranstaltungen, Sportstätten oder Flugfelder, Seil- und Zahnradbahnen: 80%
    2. Körpernahe Branchen (z.B. Frisör): 80%
    3. Handelsunternehmen: Hier beträgt der Ersatz 20%, 40% oder 60%. Näheres finden Sie in der Liste: Handelskategorisierung (PDF, 19 KB) (bmf.gv.at)
    > Bemessungs-Zeitraum: Für Branchen aus Punkt 1 gilt Zeitraum 3.11.- 6.12.; für die Branchen 2+3 gilt der Zeitraum 17.11.-6.12.
    Nähere Informationen zum Umsatzersatz finden Sie in den Richtlinien (hier…) und in den FAQs (hier…).
    Achtung: Im vom Umsatzersatz betroffenen Zeitraum dürfen keine Mitarbeiter gekündigt werden. Einvernehmliche Auflösungen, Entlassungen oder Kündigungen durch den Dienstnehmer sind aber weiterhin möglich, informiert das NWT-Team
    > Beantragung (entweder über Ihren Steuerberater) oder über https://finanzonline.bmf.gv.at/fon
    > Tagesaktuelle Infos finden Sie unter https://www.umsatzersatz.at/

  • NEU: Gesundheitskasse: Unterstützung für Betriebe mit BETRETUNGSVERBOT oder indirekt Betroffene
    Zusätzlich zu den drei bisherigen Unterstützungspaketen (Details unten) bietet die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) weitere Zahlungserleichterungen an. Die Beiträge für Oktober, November und Dezember 2020 können gestundet und in Form von Raten entrichtet werden. Das gilt für mit einem Betretungsverbot belegte Betriebe. Aber auch für Unternehmen, die indirekt von den Auswirkungen der bestehenden Betretungsverbote (wie z. B. Zulieferer von Hotels) betroffen sind.
    Antrag: Wenn Sie die Zahlungserleichterungen in Anspruch nehmen möchten, setzen Sie sich bitte rasch mit Ihrem regionalen Ansprechpartner in Verbindung. Eine Liste mit Kontaktdaten finden Sie hier…Rückschau:Die bisherigen drei Unterstützungspakete gelten nach wie vor. Eine kurze Zusammenfassung:
    > Die Beiträge aus dem Frühjahr können auf Antrag bis 15.1.2021 gestundet werden. Dies ohne keine Verzugszinsen. Sollten die Liquiditätsprobleme am 15.1.2021 weiter bestehen, besteht die Möglichkeit – auf Antrag – die offenen Beiträge auf elf Raten beginnend mit Februar aufzuteilen. Diesbezügliche Anträge können erst ab Jänner 2021 gestellt werden.
    > Für Beiträge aus Mai bis Dezember 2020 gibt es Stundungen für maximal drei Monate und Ratenzahlungen bis längstens Dezember 2021. Hier fallen jedoch Verzugszinsen an. Anträge für die Monate Mai/Juni/Juli können ab sofort gestellt werden. Das Antrags-Formular können Sie hier abrufen….
    > Auf Eintreibungsmaßnahmen wurde bis 31.8. verzichtet.
    > Beantragung (entweder über Ihren Steuerberater) oder über https://finanzonline.bmf.gv.at/fon/
    Weitere Details
    zu den 3 Unterstützungspaketen können Sie auf der Webseite der ÖGK und zwar hier nachlesen..

  • NEU: Härtefall-Fonds | Phase 2 – Sicherheitsnetz für Unternehmer
    Seit 16. November kann Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds für das achte „Corona-Monat“ (von 16. Oktober bis 15. November) beantragt werden.
    Anträge können Sie hier stellen…
    Für für jeden Betrachtungszeitraum ist jeweils ein Antrag zu stellen.
    Details zu den Betrachtungszeiträumen und alle Informationen zum Härtefall-Fonds finden Sie hier…
    Welche Unterlagen
    Sie vor dem Antrag bereit halten sollten, finden Sie hier…Verlängerungdes Härtefall-Fonds von sechs auf zwölf Monate
    Bisher war eine Förderung aus dem Härtefall-Fonds für bis zu sechs Monate möglich, die zwischen Mitte März und Mitte Dezember 2020 ausgewählt werden konnten. Nun wurde die Hilfe verdoppelt: Es kann für bis zu 12 Monate aus dem Zeitraum Mitte März 2020 bis Mitte März 2021 Unterstützung beantragt werden. Alle Infos zum Härtefall-Fonds finden Sie hier…

  • Welche Betriebe dürfen offen bleiben?
    Geschlossen bleiben müssen etwa Handelsbetriebe (außer Lebensmittel), Unternehmen mit körpernahen Dienstleistungen (etwa Masseur, Frisör, etc., nicht aber medizinische Dienste) und Gastronomie- bzw. Freizeiteinrichtungen (zumindest bis 7.12.).
    Offen bleiben dürfen jedoch Unternehmen, die Dienstleistungen anbieten, die nicht körpernah erbracht werden. Etwa Banken, Versicherungen (laut ministerielle Rückfrage seitens Versicherungsjournal), Direktvertrieb (solange Vermittlungs-und Beratungsdienstleistung), wissensbasierte Dienstleister (darunter fallen Versicherungsvermittler, Handelsagenten, Finanzdienstleister), etc. Eine Liste nach Berufen und Hinweisen was erlaubt, verboten ist, hat die WKO erstellt, diese finden Sie hier…

    Wichtig:
    Wo Betreten erlaubt ist, müssen dennoch Vorsichts-Maßnahmen eingehalten werden, die wir schon vom Frühjahr kennen (Abstand mind. 1m, Maske, Trennwände, mind. 10 Quadratmeter pro Kunde, Desinfektion, etc. Auch soll versucht werden – „tunlichst“ (also wenn möglich) – die Dienstleistung ONLINE zu erbringen!

  • NEU: Sonderbetreuungszeit verlängert bis 9. Juli 2021
    Der Anspruch beträgt laut WKO insgesamt vier Wochen (bisher drei). Nicht angerechnet werden bereits gewährte Sonderbetreuungszeiten. Beschäftigte haben nun einen Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit.
    Bei Quarantäne: Neu ist, dass Sonderbetreuungszeit auch dann geltend gemacht werden kann, wenn das Kind, für das eine Betreuungspflicht besteht, in behördlich angeordnete Quarantäne muss. Der Anspruch besteht nur dann, wenn die Betreuung des Kindes notwendig ist und keine andere Betreuungsperson verfügbar ist.
    Gänzliche Erstattung: Die Höhe des Erstattungsbetrags für Arbeitgeber wird von bisher 50 auf 100 Prozent erhöht.
    Gilt für: Der für die Zeit der Krise geschaffene Anspruch auf Sonderbetreuungszeit gilt unter der Voraussetzung, dass die Schule oder die Kinderbetreuungseinrichtung auf Grund einer behördlichen Maßnahme teilweise oder vollständig geschlossen wird und das Kind das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Die neue Richtlinie ist derzeit noch nicht veröffentlicht, soll aber jedenfalls rückwirkend ab 1. November gelten (Stand: Mittwoch 11.11.2020,12 Uhr, Quelle WK-Newsletter).

In Kürze finden Sie hier aktualisierte Infos zu den Themen:

> Entschädigung Verdienst-Entgang für Unternehmer und Angestellte nach behördlich verordneter Quarantäne
> Investionsprämien für Investitionen in den Bereichen Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit
> Verlust-Rücktrag und degressive Abschreibung für Investitionen im Zuge des Konjunkturstärkungs-Paketes
> AWS-Prämien-Antrag


 

 

 


CORONA-Archiv (Lockdown 1)

 

  • Masken-Pflicht Erleichterungen per 15. 6.
    Ab 15. Juni gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht nur mehr:
    > Im öffentlichen Verkehr, in Apotheken, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gastronomie
    >
    bei Dienstleistungen, wo der Abstand von mindestens einem Meter zwischen Dienstleister und Kunde nicht eingehalten werden kann, sofern das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann (z.B. Plexiglasscheibe bei Pediküre)
    > bei bestimmten Veranstaltungen
  • In allen anderen Bereichen entfällt ab 15. Juni die Mund-Nasen-Schutz (MNS)-Pflicht.
  • Für große Menschenansammlungen gilt die Empfehlung zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes und zur Eigenverantwortung.

  • 2.000 Euro Lehrlings-Bonus für Unternehmen
    Wer zwischen März und Oktober Lehrlinge aufnimmt, erhält nach Eintragung des Vertrags bei der Lehrlingsstelle und nach dem Ende der gesetzlichen dreimonatigen Probezeit den Bonus in zwei Tranchen ausbezahlt. Der Antrag kann ab 1. Juli bei der jeweiligen Landeskammer gestellt werden. Das gilt auch rückwirkend für Lehrlinge, die seit März 2020 eingestellt wurden.

  • HÄRTEFALL-Fonds: Per 27. Mai 2020 wesentliche Verbesserungen:

    • Erweiterung des Betrachtungszeitraumes bis Mitte Dezember (vorher sechs Monate)
    • Die Förderdauer wird von 3 auf 6 Monate erhöht
    • Einführung einer Pauschalförderhöhe von 500 Euro pro Monat – auch für Unternehmen, die aufgrund von Investitionen oder Anlaufverlusten keinen Gewinn erwirtschaften konnten. Durch einen Comeback-Bonus steigt die Fördersumme auf mindestens 1000 Euro monatlich!
    • Berücksichtigung des Corona-Familienhärteausgleichs: die Förderung aus dem Corona-Familienhärteausgleich ist kein Ausschlussgrund mehr für die Beantragung der Unterstützung.

    Stand 16.5. Anträge für Phase 2 für das 2. Monat Formular möglich!
    Ab morgen, 16. Mai, ist die Einreichung auf Förderung aus dem Härtefall-Fonds für das zweite „Corona-Monat“ (von 16. April bis 15. Mai 2020). Das Antragsformular finden Sie hier…, Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen finden Sie hier…

    Anspruchberechtigte: Ein-Personen-Unternehmer, Kleinstunternehmer, Neue Selbständige, Freie Dienstnehmer, Freie Berufe, etc.
    Aber nur unter ganz bestimmten Bedingungen (Härtefall liegt vor, wenn: Nicht mehr in der Lage, die laufenden Kosten zu decken oder behördlich angeordnetes Betretungsverbot oder Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum Vergleichsmonat des Vorjahres).
    NEU: Die urspünglichen Einschränkungen wurden stark aufgeweicht. Genaue Details finden Sie hier…
    Die amtlichen HärtefallfondsFörderrichtlinien des Finanzministeriums mit allen Details können Sie hier nachlesen…
    NEU: Verbesserungen im HÄRTEFALL-Fonds:

    Der Gesamtrahmen aller Maßnahmen des Corona-Hilfsfonds beträgt 15 Milliarden Euro.
    Zum Formular, um einen Antrag auf Geldleistung zu stellen, kommen Sie hier…
    Wer hat Anspruch? Hier gab es Ende April weitere Erleichterungen (zum Nachlesen hier…)
    NEU: Zum Antrag nach den neuen Richtlinien kommen Sie hier…


  • Update Stand 27.5.: Neustartbonus soll Teilzeit-Gehälter auf 80 % der Vollzeitsumme aufbessern
    Die Anstellung von Arbeitnehmer wird erleichtert, die aufgrund der Coronakrise noch nicht in Vollzeit beschäftigt werden könnten.
    Diesen Neustartbonus können Sie ab Mitte Juni/Anfang Juli direkt beim AMS beantragen.


  • Corona-Hotline des Finanzministeriums
    • für Fragen zu den verschiedenen Hilfsfonds, Kurzarbeit, Steuerstundungen und Fristverlängerungen…
    • Telefon: 050/233 770. Montag bis Donnerstag zwischen 7.30 Uhr und 15.30 Uhr sowie Freitag zwischen 7.30 Uhr und 12.00 Uhr.

E-Mail-Anfragen können an corona.hotline@bmf.gv.at geschickt werden.
Auf der Website www.bmf.gv.at/corona gibt es außerdem eine Sammlung von häufig gestellten Fragen.


  • NEUERUNGEN beim Fixkostenzuschüsse (Stand 25. Mai)

    • Rascher Vorschuss in der 1. Tranche
    • Zahlungen aus Härtefall-Fonds werden nicht angerechnet
    • Zuschuss wird bereits ab einer Höhe von 500 Euro statt 2.000 Euro gewährt
    • Bis zu einem Drittel der genehmigungsfähigen Beträge soll innerhalb von 10 Tagen fließen.
    • Die Zuschusshöhe hängt vom Vorjahresumsatz, Umsatzrückgang und von der Fixkostenhöhe ab.
    • Bei Umsatzausfällen über 80 % können bis zu 75 % der Fixkosten übernommen werden.
    • Antrag ist über FinanzOnline einzubringen.
    • Auszahlung erfolgt über die Corona-Finanzierungsagentur.
      Die häufigsten Fragen zum Fixkostenzuschuss werden hier beantwortet…
      (Höhe, Berechnung, Wer hat Anspruch, etc.)

      • NEU: Die Auszahlung des Fixkostenzuschusses kann in drei Tranchen beantragt werden:
        • Die erste Tranche kann seit 20. Mai beantragt werden und umfasst höchstens 50 Prozent des voraussichtlichen Fixkostenzuschusses.
        • Die zweite Tranche kann ab 19. August beantragt werden. Sie umfasst zusätzlich höchstens 25 Prozent und somit insgesamt höchstens 75 Prozent des voraussichtlichen Fixkostenzuschusses.
        • Die dritte Tranche wird ab 19. November beantragt werden können. Details folgen.Eine Ausfüllhilfe für die Beantragung des Fixkostenzuschuss:
          Anleitung_Fixkostenzuschuss_Finanzamt_NWT (Quelle: NWT Newsletter)

  • Geschäftslockerungen seit 2.5. in Kraft
    Kürzlich hat die Bundesregierung die COVID-19-Lockerungsverordnung veröffentlicht.
    Für unsere Branchen am Wichtigsten: Auch Dienstleister dürfen ihren Kundenbereich wieder öffnen.
    NEU: Aber WAS ist bei Wiedereröffnung zu beachten?
    o Mindestabstand von 1 Meter muss eingehalten werden.
    o Der 1-Meter-Mindestabstand darf nur dann unterschritten werden, wenn es durch die Eigenart der Dienstleistung nicht anders möglich ist – zum Beispiel bei Frisör, Fußpfleger und Masseur. In diesem Fall ist das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen zu minimieren.
    o Mund-Nasen-Schutz für Kunden und Mitarbeiter.
    o Pro Kunde müssen 10 Quadratmeter der Gesamtverkaufsfläche zur Verfügung stehen (wurde per 30.5. AUFGEHOBEN)

  • Masken über Wirtschaftskammer kaufbar
    Hochqualitative, EN14683-zertifizierte MNS-Masken können ab sofort und solange der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis von 0,99 Euro pro Stück (bereits inkl. Versandkosten, es wird keine USt. verrechnet) bestellt werden. Die Lieferung erfolgt innerhalb von fünf Werktagen frei Haus im Gebinde zu jeweils 50 Stück. Sollten Sie also noch Mund-Nasen-Schutz-Masken für sich, Mitarbeiter, ev. Kunden benötigen, dann können Sie hier bestellen…

  • Hilfs-Fonds: Startete am 8.4.:
    Unternehmen die durch Maßnahmen wie Betretungsverbote betroffen sind und Liquiditätsprobleme haben und mit großen Umsatzeinbußen und der Gefährdung ihrer Geschäftsgrundlage konfrontiert sind, können seit 8.4. Anträge stellen. Die Abwicklung erfolgt über die Hausbank.
    AKTUALISIERT: Die Registrierung beim aws für Fixkostenzuschüsse ist ab 1. Mai möglich (nicht schon ab 15.4.).
    Förderungsfähig sind nur betriebsnotwendige Fixkosten soweit diese nicht reduziert werden konnten. Was darunter fällt, erfahren Sie hier..
    Erste Details hier: Corona Hilfs-Fonds_Garantieantraege ab 8. April 2020 moeglich

  • Stundung der Krankenkassen-Beiträge:
    Automatische Stundung, wenn Betrieb von der „Schließungsverordnung“ oder einem Betretungsverbot betroffen ist.
    Andere Betriebe mit coronabedingten Liquiditätsproblemen können einen formlosen Antrag stellen. Er hat die coronabedingten Probleme zu beinhalten und ist an die jeweilige regionale Servicestelle zu richten. Für die Dauer der Stundung fallen keine Verzugszinsen an. Keine Einbringungsmaßnahmen in den Monaten März, April und Mai 2020, d.h. keine Exekutionsanträge, keine Insolvenzanträge, keine Säumniszuschläge, etc.

Genauere Infos dazu können Sie hier nachlesen…


  • Antrag Kurzarbeit: Die WKW informiert, dass das COVID-19-Kurzarbeit-Begehren in Wien gemeinsam mit der Sozialpartnervereinbarung direkt beim AMS eingebracht werden muss.
    Wichtige Ergänzung (29.3.): Die WK Wien informiert darüber, dass Urlaubsverbrauch KEINE ZWINGENDE VORAUSSETZUNG für Kurzarbeit sein: Der Arbeitgeber muss sich bemühen, dass Arbeitnehmer allfällige Urlaubs- und Zeitguthaben vor oder während der Kurzarbeit verbrauchen, indem er allen Arbeitnehmern den Verbrauch anbietet. Der Urlaubsverbrauch ist also keine zwingende Voraussetzung für Kurzarbeit! Hier geht es Zum Antragsformular inklusive Video-Ausfüllhilfe

  • MIETZINS-MINDERUNG möglich, wenn Geschäft nicht mehr betreten werden kann.
    Die rechtlichen Details (die eine Minderung bis zu 100 % ermöglichen sollen) können Sie hier nachlesen…
    Die WKW stellt auch ein Musterformular zur Verfügung, dieses können Sie hier herunterladen: muster-mitzins-minderung-entfall-corona_von WKW

  • Masken-Pflicht: Ab 14. 4. gilt diese nicht nur in Supermärkten, sondern ALLEN GESCHÄFTEN und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

  • Welche Kfz-Werkstatt derzeit geöffnet hat und welche Leistungen sie anbietet, darüber informiert die Initiative werkstattoffen.at. Achtung! Kfz-Werkstätten dürfen derzeit nur dringend notwendige Arbeiten durchführen. Reifenwechsel fällt nicht darunter und ist daher nicht möglich.

  • Antrag auf STEUER-ERLEICHTERUNG: Um die Liquidität der vom Coronavirus betroffenen Unternehmen zu erhalten, bietet das Finanzamt ein kombiniertes Formular an, mit dem alle steuerlichen Erleichterungen auf einmal zu beantragen(hier klicken) sind. Es geht hier um die Herabsetzung der Vorauszahlungen für die Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen bis auf null, der Entfall von Anspruchszinsen für Nachforderung aus Steuerbescheiden, spätere Zahlungen bzw. Ratenzahlungen, der Verzicht oder die Senkung von Säumniszuschlägen. Das Formular kann dann an corona@bmf.gv.at geschickt oder über FinanzOnline hochgeladen werden.
    NEU: Laut Verordnung des Finanz-Ministeriums können bestimmte Anliegen befristet bis 31. Mai 2020 vereinfacht per E-Mail auch rückwirkend per 15. März eingereicht werden.

  • Grundumlage 2020 ausgesetzt
    Die Wirtschaftskammer Wien hat beschlossen, die Vorschreibungen der Grundumlage 2020 vorübergehend auszusetzen. Sollten Sie bereits eine Grundumlagen-Vorschreibung erhalten haben, ersuchen wir, diese vorerst nicht einzuzahlen. Ähnliche Informationen liegen uns auch von anderen Bundesländern vor.

  • Die WKW erinnert: Es gibt eine Förderung von IT-Infrastruktur zum Aufbau von Telearbeitsplätzen von der Wirtschaftsagentur Wien. Pro Projekt 75% bis zu 10.000 Euro. Details hier…

  • NEU: Mehr Cybersicherheit im Home Office: Die IT-Infrastruktur ist derzeit einer besonderen Belastung ausgesetzt. Überdies nutzen Cyberkriminelle die Krise, um daraus Profit zu schlagen. WK-Tipps: So können Sie sich schützen.

  • NEU: Betriebsunterbrechungsschäden im Zusammenhang mit COVID-19:
    Presseaussendung von Höher Insurance, mit möglichem Vorschlag für ein Antwortschreiben auf eine Deckungsablehnung im Zusammenhang mit einer (teilweisen) Betriebsunterbrechung aufgrund von COVID-19. Details hier…

  • NEU: Kurzparkzonen:
    In einigen Städten sind/waren wegen der Coronakrise die Kurzparkregelungen ausgesetzt.
    Seit 15.4.2020 gelten die Kurzparkzonen wieder in Eisenstadt und Bregenz. In Wien wieder ab 27.4.
    In Innsbruck kann man bis zum 2.5. noch gratis parken, in Graz bis 3.5. wobei Pendler ersucht werden ihr Auto in den Grünen Zonen abzustellen. Klagenfurt ist noch kostenfrei, ab 16.4. gilt jedoch eine zeitliche Begrenzung der Parkdauer auf drei Stunden, die mittels Parkuhr anzuzeigen ist, ab 2.5. sind wieder Gebühren zu entrichten. In St.Pölten bleibt die Gebührenpflicht ausgesetzt solange die Ausgangsbeschränkungen der Bundesregierung besteht. Die geltenden maximalen Parkzeiten müssen dennoch eingehalten und mittels Parkuhr nachgewiesen werden. Weiters ausgesetzt sind Kurzparkzonengebühren in Linz und Salzburg. Mehr Informationen sind auf der ÖAMTC Seite nachlesbar (Quelle RisControl).

  • Österreichische Post richtet zusätzlichen Zugang zu Onlineservices ein: In Zeiten des Home-Office könnten Nachsendeaufträge und Paketumleitungen sinnvoll sein. Daher richtete die Post einen weiteren Zugang für die notwendige Identifizierung ein. Ab sofort ist diese auch über das Post Kundenservice (PKS) möglich.
    So funktioniert die Registrierung.


  • Registrierkassen: Die WKW teilt mit: Bei (vorübergehenden) Betriebsschließungen aufgrund des Corona-Virus sind die Registrierkassen nicht außer Betrieb zu nehmen (so wie auch bei Urlaub oder Saisonbetrieb). Unter anderem würde das Anmeldeprozedere über FinanzOnline und die Startbelegprüfung bei der Wiederinbetriebnahme der Registrierkassen einen unverhältnismäßigen Aufwand darstellen.

  • Warnung vor Internetkriminalität:
    Derzeit nutzen Cyberkriminelle die Krise, um daraus Profit zu schlagen. Achten Sie daher gerade jetzt auf Ihre Sicherheit und informieren Sie Ihre MitarbeiterInnen über Gefahren und Schutzmaßnahmen. Ein häufiger Trick nutzt den Wunsch, sich über den aktuellen weltweiten Stand der Infektionen zu informieren aus. Anstatt auf die offizelle interaktiven Karte des Johns Hopskins Instituts (diese finden Sie hier…) gibt es betrügerische Seiten, die gleichzeitig Passwörte und andere Daten absaugen.
    Daher nur offiziellen Seiten vertrauen: Hier eine Auswahl:
    Etwa: Johns Hopskins Institut (hier…) oder DER STANDARD (hier die Unterseite…) oder Addendum (hier die Unterseite…) oder Gesundheitsministerium (hier…).


  • NEU: Trinkwasserhygiene vor dem Wiedereröffnen
    Davon ist grundsätzlich jeder Betrieb betroffen, der aus der Wasserleitung Trinkwasser für KundInnen und MitarbeiterInnen entnimmt oder das Wasser für die Ausübung der gewerblichen Tätigkeit einsetzt. Hier gilt es die Trinkwasserhygiene sicherzustellen. Bei Wiederinbetriebnahme sollten Kalt- und Warmwasser-Armaturen für 5 Minuten voll aufgedreht werden. Diese Maßnahmen haben nicht nur positive Auswirkungen auf die Trinkwasserhygiene, sondern dienen im Bereich der Duschen auch der Legionellenprävention. Mehr dazu hier…

 

Quellen: Newsletter und Homepage der Wirtschaftskammer Wien, Newsletter von NWT Wirtschaftsprüfung, Homepage von meineberater.at, Finanzministerium sowie Gesundheitskasse, Newsletter FondsProfessionell, RisControl

 

Disclaimer:
Die Zusammenstellung der Informationen erfolgte mit gebotener Sorgfalt. Dessen ungeachtet übernehmen die Autoren sowie deren Partner, Bevollmächtigte oder Arbeitnehmer keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der enthaltenen Informationen.

Die Informationen in diesen Beiträgen dienen für eine Orientierung über das jeweilige Thema. Für die Entscheidungen, die der Leser aufgrund der Informationen trifft, übernehmen die Autoren keinerlei Verantwortung. Wir weisen darauf hin, dass die Inhalte keinerlei Empfehlungen darstellen und keinesfalls eine individuelle Beratung im jeweiligen Einzelfall durch fachkundige Personen unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände ersetzen. Darüber hinaus wurden diese Inhalte auch nicht dafür erstellt und sind auch nicht dazu geeignet, Strafen oder sonstige Sanktionen zu vermeiden.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar