WhatsApp-Daten gehen an Facebook! Daher nicht beruflich nutzen!(NL 1b/21)

Ab 8.1.: WhatsApp-Daten gehen an Facebook! Daher nicht beruflich nutzen!
Wenn Sie nicht die Zustimmung aller Ihrer Kontakte eingeholt haben, sollten Sie der Nutzungsänderung bei WhatsApp keinesfalls zustimmen!

Heute greifen wir einen aktuellen Anlassfall auf, um Sie neuerlich vor WhatsApp zu warnen, da nicht DSGVO-konform.

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Gestern wurde bekannt, dass WhatsApp neue Nutzungsbestimmungen erlassen hat, die ab 8.1. in Kraft treten und durchgesetzt werden sollen. Konkret wird von Ihnen verlangt, dass Ihre WhatsApp-Daten an Facebook übersandt werden dürfen (bleiben sozusagen in der Mark Zuckerberg-Familie, dem sowohl Facebook, Instagram sowie WhatsApp gehören). Wer dem nicht zustimmt, wird das WhatsApp-Konto bis spätestens Februar verlieren. So die aktuelle Lage, die u.a. heute im Ö1 Mittagsjournal oder diversen Medien wie DER STANDARD oder SPIEGEL ausführlich berichtet wurde.

 

ACHTUNG: WhatsApp gilt schon seit Jahren in Datenschützer-Kreisen als bedenklich und ist mit Sicherheit nicht DSGVO-konform. Es gab schon seit Jahren den Verdacht, dass WhatsApp-Daten an Facebook oder andere Firmen weiter geleitet werden.

So zitierten Medien bereits im Jahre 2018 aus den WhatsApp-Nutzungsbedingungen:

„WhatsApp Inc. teilt Informationen weltweit, sowohl intern mit den Facebook-Unternehmen als auch extern mit Unternehmen, Dienstleistern und Partnern und außerdem mit jenen, mit denen du weltweit kommunizierst. Deine Informationen können […] beispielsweise in die USA oder andere Drittländer übertragen oder übermittelt bzw. dort gespeichert und verarbeitet werden.“

Und damit verstoßen Sie als Nutzer aber auch WhatsApp in mehrfacher Weise gegen die DSGVO:


Hier der Input von Mag. Stephan Novotny:

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