Soll WKO Klein-Unternehmer vertreten? (NL 59/12)

Wohin mit „Schein-Selbständige“ EPUs? Ist WKO die richtige Vertretung? Groß gegen klein – ein grundsätzliches Problem, das auch für Agentenschaft gilt.

Der Kurier griff vorige Woche ein heißes Thema auf, nämlich das dramatische Anwachsen der EinPersonenUnternehmer, kurz EPUs genannt. Mittlerweile gibt es 240.000 davon, womit sie einen großen Teil der Unternehmerschaft Österreichs ausmachen.

Doch nicht alle sind so begeisterte Selbständige, wie die Wirtschaftskammer WKO dies immer wieder darstellt. Sondern oft sind es Personen, die „eigentlich lieber Arbeitnehmer wären, aber von ihren Arbeitgebern oder zur Überbrückung von Arbeitslosigkeit in die Schein-Selbstständigkeit quasi gedrängt wurden“. So bringt es der Kurier am Donnerstag auf den Punkt.

Interessant ist nun, dass innerhalb der WKO eine Diskussion entsteht, ob man alle EPUs aufnehmen solle. So Josef Herk, Präsident der WK Steiermark. Und WKO-Vize Fritz Amann sprach sogar davon, ob die WKO „tatsächlich auch Schein-Selbstständige vertreten soll, die eigentlich Arbeitnehmer-Anliegen hätten“.

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