Helvetia Agenturvertrag vorbildlich. Warum, fragten wir Vorstand Panhauser (NL 29b/18)

IVVA: Ich freue mich, dass Sie wieder Zeit haben, um mit dem IVVA über aktuelle Themen und Neuheiten zu sprechen. Gleich zu Beginn möchte ich Ihnen zum neuen DSGVO-Zusatz zum Agenturvertrag gratulieren.

Helvetia Vorstand Werner Panhauser (Foto zur Verfügung gestellt)

VST Panhauser: Unsere langjährige Partnerschaft mit den Agenten basiert auf einem sehr fairen Agenturvertrag, den wir vor vielen Jahren mit Obmann Salek erarbeitet hatten und der auf der IVVA Homepage als vorbildlich bezeichnet wird (zum Nachlesen hier klicken…. Dieser Vertrag kam schon lange vor dem OGH-Urteil betreffend Provisionsverzichtsklausel ohne jede Knebelung aus und ging weit über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus, z.B. beim Thema Folgeprovisionen.

IVVA: Durch die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen – DSGVO und IDD – mussten Sie Zusatzverträge aussenden, die diese neuen Bedingungen regeln. Beide sind sehr übersichtlich, klar und korrekt ausgeführt. Im Gegensatz zu manch großen Versicherern, die vergessen haben, dass Agenten selbständige Unternehmer sind und ihnen dienstnehmerähnliche Pflichten durch diese Zusatzverträge auferlegen. (Anmerkung Redaktion: Den IDD-Zusatz- und den DSGVO-Zusatzvertrag der Helvetia kann man ebenso auf der IVVA Homepage (und zwar hier…)

VST Panhauser: Wir sind bewusst unserer partnerschaftlichen Linie treu geblieben und wollen die Vermittler mit unserem „bester Partner Service“ an uns binden und nicht mit Knebelverträgen.

IVVA: Ich möchte mich im Namen der Agentenschaft auch für Ihre Flexibilität beim Erstellen der Zusatzverträge bedanken, immerhin haben Sie auch die Vorschläge des IVVA eingearbeitet. Und damit liegt ein weiteres positives Beispiele vor, wie man die Kooperation mit fairen Agenturverträgen gestalten kann, ohne dass der Stärkere den anderen über den Tisch zieht.

Sie mussten sicher auch einige Ressourcen in die Umsetzung von DSGVO und IDD investieren. Sind Sie auch zum Verkaufen gekommen? Und was hat sich in den letzten Monaten bei Helvetia getan?

VST Panhauser: Sie haben Recht, es waren sehr arbeitsreiche Monate. Diese juristischen Angelegenheiten waren extrem herausfordernd. Galt es doch diese Zusatzverträge innerhalb eines Jahres umzusetzen und man musste dabei viele Aspekte betrachten und überlegen. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie Ihr positives Feedback zeigt.

Auch sonst war das Jahr sehr erfolgreich und sehr zufriedenstellend. Wir sind mit frischem Wind ins Jahr 2018 gestartet und haben unseren neuen Markenauftritt „Einfach, klar, Helvetia“ präsentiert. Das ist für uns keine leere Floskel, sondern ein Versprechen an den Markt. Jeder bei uns im Unternehmen, der mit Kunden und Partnern zu tun hat, wird daran erinnert, dass wir einfache klare Schritte gehen sollen, um gute Lösungen zu finden.
Dieses Versprechen und unser Slogan „Bestes Service, bester Partner für den Vertrieb“, zeigen, dass wir das Vertriebliche in den Vordergrund stellen. Alles was hilft den Vertrieb zu stärken, ist gut.

IVVA: In den letzten beiden Jahren sprachen wir über die Fusion Helvetia-Basler. Wie weit sind Sie da mittlerweile gekommen?

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