Geldwäsche: Risiko-Bewertungs-Fragebogen bereits ausgefüllt? (NL 9b/19)

Aus aktuellem Anlass weisen wir Sie wiederum darauf hin, dass Sie als Versicherungsvermittler unter die Geldwäsche-Richtlinie fallen und dass sich daraus Pflichten aus der Gewerdeordnung ergeben, deren Einhaltung vor Ort geprüft wird.
Ziel ist die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Konkret handelt es sich dabei um folgende Branchen:

  • Versicherungsagenten und -makler mit Lebensversicherungen und anderen Anlageprodukten
  • Handelsgewerbetreibende, einschließlich Versteigerer mit Barzahlungen von mindestens 10.000 Euro
  • Immobilienmakler
  • Unternehmensberater mit bestimmten Geschäftstätigkeiten (zum Beispiel Gründung von Gesellschaften, Ausübung der Leitungs- oder Geschäftsführungsfunktion einer Gesellschaft, Bereitstellung eines Sitzes, Ausübung der Funktion eines Treuhänders)


Risikobewertung des eigenen Unternehmens & Identität der Kunden prüfen

Während das Prinzip „Know your customer“, also „Kenne Deinen Kunden“ sicherlich schon bekannt ist – jetzt aber noch verschärft wurde – ist das Anlegen eines Risiko-Bewertungs-Fragebogens über das eigene Unternehmen den Meisten noch gänzlich unbekannt. Doch genau so ein Fragebogen ist den Aufsichtsbehörden vorzulegen und wird (nach Rückfragen von Versicherungsvermittlern) aktiv von den Gewerbebehörden verlangt.

Daher greifen wir dieses Thema auf, informieren Sie über die Geldwäsche-Richtlinie und stellen Ihnen diesen Fragebogen – samt Ausfüllhilfe – vor.
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IDD: Status zu Standesregeln (NL 9/19)

Geschätzte Agentinnen und Agenten!

Die Umsetzung der neuen Vermittlerrichtlinie IDD hat uns eine verwirrende Gesetzeslage beschert. Denn es gab einige Änderungen in der Gewerbeordnung (GewO). Am auffälligsten ist, dass die bisherigen § 137f-h der GewO gestrichen wurden und durch die sogenannte Standesregeln (Verordnung) ersetzt werden sollen. Sollen deshalb, weil diese Standesregeln bisher nur als Entwurf vorliegen, also noch keine Rechtskraft haben.

Sehr wohl Rechtskraft hat die um die § 137f-h reduzierte Gewerbeordnung. Das ist insofern bedenklich, als in diesen Paragraphen 137f-h ganz wesentliche Punkte hinsichtlich Beratung geregelt waren. Was das für die Praxis bedeutet (Rechtsunsicherheit da rechtsfreier Raum?) erfahren Sie unten anbei.

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CheckLeasing sucht optimales Anbot für Ihre Kunden (NL 8b/19)

Vorige Woche berichtete Geschäftsführer Rimpl über die Chancen, die Leasing für Agenten bietet: Sowohl ein ideales Produkt bereits für den Start der Agenten-Tätigkeit, aber auch regelmäßiger Umsatz, weil jeder Kunde auch Leasing in irgendwelcher Form benötigt. Weiters informierte er darüber, warum man mit Checkleasing zusammenarbeiten sollte und wie einfach das geht. Auch wies er darauf hin, dass Leasing helfen kann, um die eigenen Versicherungskunden gegen die Aktivitäten des Autohandels abzusichern. Und dass man binnen 30 Minuten ein Vergleichsangebot von Checkleasing erhalten kann. Zum Nachlesen des Teil 1 klicken Sie bitte hier…

Doch wie startet man am besten mit dem Leasing-Vertrieb und wie kann Checkleasing dabei helfen? Das ist eine der Fragen im zweiten Teil des Interviews.

GF Walter Rimpl, checkeasing, Foto beigestellt

IVVA: Im vorjährigen Interview habe ich einen interessanten Satz gelesen: Verteidigen Sie Ihre Kunden mit Leasing gegen die Autohändler. Können Sie das nochmals ausführen?

Rimpl: Die große Gefahr ist, der Kunde nicht nur das Leasing beim Autohändler bucht, sondern dem Agenten auch die Versicherungen weggenommen werden.

IVVA: Wie verhindert man das?

Rimpl: Ich höre immer wieder: „Bis ich hinkomme ist es zu spät“! Oder: „Mein Kunde sagte mir nachträglich: Hätte ich nur gewusst, dass Du auch Leasing anbietest, hätte ich das Geschäft viel lieber mit Dir gemacht! Somit kann man hier nur den Rat geben:

Bieten Sie Leasing an und sagen sie das auch ständig ihren Kunden!

Und wenn wir dann bei obigem Autobeispiel dem Agenten eine gute Berechnung rasch zusenden, dann muss man ganz dringend raten: Dranbleiben und nachtelefonieren. Tenor: Ich konnte Dir 1.200 Euro einsparen, wie machen wir nun weiter? Weiterlesen

Leasing bietet Zusatzgeschäft und sichert den Versicherungskunden vor dem Autohandel ab! (NL 7b/19)

Unser heuriges Interview mit Geschäftsführer Rimpl zeigt die Chancen auf, die Leasing für Agenten bietet: Sowohl ein ideales Produkt bereits für den Start der Agenten-Tätigkeit, aber auch regelmäßiger Umsatz, weil jeder Kunde auch Leasing in irgendwelcher Form benötigt. Man muss es ihm nur anbieten. Doch warum sollte man mit Checkleasing zusammenarbeiten und wie einfach geht das? Warum kann Leasing helfen, um die eigenen Versicherungskunden gegen die Aktivitäten des Autohandels abzusichern? Und was muss man tun, um binnen 30 Minuten ein Vergleichsangebot von Checkleasing zu erhalten? Das sind ein paar Fragen, die wir GF Rimpl gestellt haben.

GF Walter Rimpl, checkeasing, Foto beigestellt

IVVA: Ich freue mich, dass wir uns beinahe schon traditionell zu unserem Jahresinterview treffen. Nachdem Sie jahrelang Vertriebsleiter eines großen Anbieters waren, haben Sie vor  2 Jahren den Sprung in die Selbständigkeit gewagt und checkleasing (Details finden Sie hier…) gegründet. Dabei versuchen Sie für Ihre Partner – also auch unsere Agenten (und deren Kunden) das Beste vom Gesamtmarkt anzubieten. Warum haben Sie das Großunternehmen verlassen und wie zufrieden sind Sie mit dem letzten Jahr?

Rimpl: Der Schritt war logisch, weil mir Servicierung und gute Dienstleistung immer ein großes Anliegen war und nach wie vor ist. Und ich gesehen habe, was man besser tun kann, wenn man nicht nur mit einem Anbieter arbeitet, sondern aus einem ganzen Pool schöpfen und damit ein viel größeres Marktspektrum anbieten kann.

IVVA: Wie verlief Ihr Jahr 2018?

Rimpl: 2018 ist super gelaufen, wir haben eine rasante Entwicklung genommen. Es war wirtschaftlich ein wirklich sehr gutes Jahr, mit klarem Wachstum. Wir haben im April 2017 begonnen. Unsere Geschäftsidee hat sich in Windeseile am Markt verankert und wir konnten dank unserer Serviceleistungen stark im Markt reüssieren. Daher sind wir auch 2018 weit stärker als die Branche gewachsen.

IVVA: Sie bieten einen Vergleich des Leasingmarktes an und schnüren daraus das optimale Paket für den Kunden. Habe ich das so richtig verstanden?

Rimpl: Ja, das trifft es sehr gut. Meine Idee war und ist, dass wir Kooperationen mit einer Vielzahl von Leasinggesellschaften haben und die mühsame Recherche-Arbeit für die Partner, also auch ihre Agenten übernehmen.  Dieser muss sich also bei einer Leasinganfrage nicht hinsetzen und 3,4,5 Firmen anfragen und dann das Erhaltene mühevoll auseinander klauben und vergleichen.

Stattdessen kontaktiert der Agent uns. Wir checken laufend den Markt und stellen ihm bei einer Anfrage einen Vergleich zur Verfügung. D.h. er kann sich viel Arbeit ersparen und bekommt obendrein eine optimale Lösung für seinen Kunden. Weiterlesen

Wer braucht Datenschutzbeauftragten? Aufgaben? (NL 11b/18)

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Bisher war in die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten nicht nötig. Doch ab dem 25.5.2018 müssen Unternehmen auch in Österreich zu prüfen, ob ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen ist.

Unternehmen müssen einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn

• die Kerntätigkeit in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen besteht, die aufgrund ihrer Art, ihres Umfanges und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich machen.
Beispiele: Banken, Versicherungen, Kreditauskunfteien und Berufsdetektive.

• die Kerntätigkeit des Unternehmens in der umfangreichen Verarbeitung sensibler Daten oder von Daten über strafrechtliche Verurteilungen oder Straftaten besteht (z.B. Krankenanstalten).

Bei der genauen Auslegung dieser Definition wird wieder auf die „Art. 29-Gruppe“ verwiesen, über die wir bereits im Beitrag „Verfahrensverzeichnis, das wichtigste Dokument der DSGVO“ berichtet haben. Zum Nachlesen hier klicken…

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Merkur: Aktueller Stand zu den Agenturverträgen (NL 6/18)

Merkur hat im November 2017 Vermittlerverträge mit 31.12.2017 gekündigt. Dabei wurden die im § 21 HVertrG zwingend geregelten Kündigungsfristen – für Versicherungsagenten – nicht eingehalten. Das bewirkt, dass diese Kündigungen unwirksam sind.

Wird aber vom Agenten die Kündigung akzeptiert und der neue Vertrag nicht angenommen, so ist umgehend ein Ausgleichsanspruch (§24 HVertrG) einzufordern.

Mit der Annahme des neuen Vertrages – wurde uns berichtet – wird nicht nur eine geringere Abschlussprovision sondern auch die Folgeprovision für die Krankenversicherung verloren gehen.

Wir können uns vorstellen, dass nun so mancher Vermittler daran denkt, den Kundenstock an ein anderes Haus zu vermitteln.

Leider konnten wir nicht eruieren, welche Beweggründe das Haus MERKUR veranlasst hat, solch eine Umgestaltung der Verträge für ihren selbständigen Vertrieb zu veranlassen. Aus unserer Sicht, ein partnerschaftliches Fehlverhalten!

Der vorliegende Sachverhalt lässt erwarten, dass die gesetzliche Interessenvertretung die Betroffenen unterstützt. Hat sie doch die finanzielle Möglichkeit, eine fachkundige Rechtshilfe für ihre Mitglieder einzusetzen, um somit Schaden für den Einzelnen abzuwenden.

Wie sehen Sie die aktuelle Situation? Haben Sie die vorgelegten Verträge unterzeichnet? Hatten Sie Kontakt mit Merkur und war man dort bereit die Bedingungen abzuändern? Was werden Sie nun tun? Was erwarten Sie sich von Kammer und Gesetzgeber?

Nutzen Sie die Kommentar-Möglichkeit unterhalb des Beitrags oder senden Sie uns ein E-mail an redaktion@ivva.at.

Das IVVA Team

Barazon hinterfragt die Datenschutzgrundverordnung

Die EU-Institutionen haben haben uns die Datenschutzgrundverordnung gebracht. Damit wurde uns eine unglaubliche Arbeit („gigantische Bürokratie“) aufgebürdet, vor der rund 100 Tage vor dem Scharfschalten des Gesetzes, nach wie Viele kapituliert oder zumindest noch nicht begonnen haben. Doch löst die EU damit irgendein Problem, das Jeden von uns seit Jahren quält? Etwa die Spam-Flut? Kriminalität im Netz? Gläserner Mensch? Daten löschen bei sozialen Netzen?
Nein.

Dafür entsteht eine gigantische Bürokratie mit existenzbedrohenden Strafen!

Wirtschaftsjournalist Barazon hinterfragt dieses EU-Gesetz und seine Sinnhaftigkeit:

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Dr. Loisel zu IDD, zur Bewertung der Versicherer und Zukunft der Vermittler (NL 24b/16)

Vorige Woche sprach Dr. Loisel im ersten Teil seines Interviews über die ab 1.1. durchgeführte Organisationsreform, über modernes Schadenstracking und plädierte dafür den Online-Trend nicht als Bedrohung zu sehen (und brachte ein praktisches Beispiel, wie auch Agenten davon profitieren können: Immerhin vermittelt das VAV-Online-Portal jährlich rund 50.000 potentielle Kunden an die VAV-Vertriebspartner). Zum Nachlesen klicken Sie bitte hier…

Hier folgt nun der zweite Teil des Interviews:

Vorstand Dr. Loisel, VAV, Foto: Sven Rabe

Vorstand Dr. Loisel, VAV, Foto: Sven Rabe

IVVA: Ist das Internet ein Altersthema? Also sind jüngere Vermittler fitter als Ältere?

Dr. Loisel, VAV: Nein, das kann man nicht verallgemeinern. Richtig ist, dass sich mehr jüngere Menschen mit den neuen Möglichkeiten beschäftigen, weil sie damit aufgewachsen sind. Aber ob man das Internet für sein Geschäft nutzt oder eher als Gefahr sieht, das hängt viel stärker von der jeweiligen persönlichen Einstellung ab. Sehe ich das defensiv oder positiv? Auch junge Menschen können sich defensiv verhalten.

Der durchschnittliche Online-Kunde, ist übrigens Anfang Vierzig.

IVVA: Sie sind also überzeugt, dass die Computer die Vermittler auch künftig nicht ersetzen werden. Eine andere scheinbare Bedrohung für die klassische Versicherungsbranche sind Fintechs  – so bezeichnet man diese „Online-Versicherer“ in diversen Fachkreisen –, die in den Markt drängen. Wie beurteilen Sie diesen Aspekt des Online-Trends?

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Wie löst Helvetia das Nachwuchs-Problem? (NL 17B/16)

Interview Helvetia; Bernd Allmer, Leiter HR und Services

IVVA: Bei meinem letzten Gespräch in Ihrem Haus, konkret mit Vorstand Panhauser, hörte ich u.a. Helvetia komme sehr gut mit der Fusion voran. Die Mitarbeiter fühlen sich sehr wohl, was bei Fusionen eher selten der Fall ist. Das Unternehmen sei auch am Markt weiterhin sehr erfolgreich. Sowohl bei den Kunden, als auch bei den Agenten geht es stark bergauf. Und auch vom Nachwuchs-Problem scheint Ihr Haus nicht betroffen zu sein. (Zum Nachlesen des Interviews hier klicken…)

Das macht natürlich neugierig. Noch dazu, wo kürzlich das Markforschungsinstitut erhob, dass das Vertrauen in Versicherungsvermittler um 3 Prozent auf 40 % gesunken sei, womit unsere Branche auf den drittletzten Platz zu liegen kommt (gerade noch vor Werbefachleuten und Politikern). Gleichzeitig zeigt eine andere aktuelle Umfrage, dass Helvetia zum beliebtesten Arbeitgeber der heimischen Finanzbrache gewählt wurde.

Daher frage ich Sie Herr Bernd Allmer, als Leiter der Personalabteilung: Was machen Sie anders, als die gesamte Branche, dass für Sie Image, Nachwuchs und Nachfolge keine Probleme darstellen? Denn seit Jahren liest man, dass die Branche tausende Leute sucht und nicht findet.

Allmer, Helvetia: Ich freue mich über Ihren Besuch und möchte mich zunächst Ihren Lesern vorstellen: Mein Einstieg in die Branche erfolgte vor 17,5 Jahren bei der Volksfürsorge Jupiter, die dann in der Wüstenrot aufgegangen ist. Ich war dort als Personalentwickler tätig und für Schulungen zuständig. Eine Zeit lang war ich auch als BÖV-Prüfer tätig. Vor meinem Wechsel zur Helvetia legte ich einen Zwischenschritt zu einem Industrieunternehmen ein, wo ich für „HR und Change Management“ zuständig war, was eine hervorragende Basis für meine jetzige Tätigkeit darstellt.

IVVA: HR steht für Human Resources, also Personalleitung, etc. Was genau versteht man unter „Change Management“?

Allmer, Helvetia: Unter „Change Management“ versteht man das Anpassen der Strukturen, Abläufe und Strategien im Unternehmen auf geänderte Rahmenbedingungen. Der Unternehmenserfolg hängt ganz entscheidend davon ab, wie sensibel die Mitarbeiter auf solche – oft nötigen – Veränderungen vorbereitet werden. Da haben wir im Zuge der Fusion Helvetia-Basler offensichtlich einiges richtig gemacht.

IVVA: Wie geht man dabei vor?

Allmer, Helvetia: Man muss die Mitarbeiter abholen und auf die Reise mitnehmen. Sie informieren und motivieren. Dazu muss ich mir überlegen: Was muss das Unternehmen bieten? Was brauchen die Mitarbeiter in der jeweiligen Phase, um sich persönlich entwickeln zu können? Aber auch, wie muss ich die Organisation weiter entwickeln, um die Unternehmensziele erreichen zu können. Dazu muss ich aber diese Ziele, aber auch die individuellen Ziele des einzelnen Mitarbeiters kennen.

IVVA: Klingt schön und wie aus dem Lehrbuch, könnten Sie mir ein praktisches Beispiel bringen, wie sich die gute Behandlung der Mitarbeiter am Markt niederschlägt?

Allmer, Helvetia: Gerne: Ich bin für Personal und Services zuständig. Als Unternehmen versuchen Sie sich am Markt von den anderen abzuheben. Also ein besseres Produkt zu haben oder etwa die Servicequalität zu heben. Beides wird von den Kunden bemerkt und geschätzt.

Aber: Servicequalität können Sie nur dann verbessern, wenn Sie im Inneren einen guten Kontakt zu den Mitarbeitern haben, diese gut behandeln, d.h. auf deren Bedürfnisse eingehen.

Mein Ziel ist, dass die Mitarbeiter sagen, ich haben einen tollen Arbeitsplatz, ich fühle mich wohl, werde wertgeschätzt, man agiert mit mir auf Augenhöhe. Ich als Personalist bin überzeugt, dass dann meine Mitarbeiter mit gleicher Wertschätzung und gleichem Respekt unsere Kunden behandeln werden.

IVVA: Lässt sich so etwas messen, also „beweisen“?

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Neue Versicherungsvermittler-Richtlinie (NL 31/15)

Am 24.11. wurde vom EU-Parlament die neue Versicherungsvermittler-Richtlinie verabschiedet. Diese Richtlinie entstand im Trilog-Prozess zwischen EU-Parlament, EU-Rat und EU-Kommission. Sie hieß zunächst IMD-2 (insurance mediation directive) und nun IDD (insurance distribution directive). 10 Jahre nach der IMD 1 (diese trat am 15.2.2005 at sie in Österreich in Kraft) kommt nun also die Neu-Regelung der Versicherungsvermittlung, die einige wesentlichen Änderungen mit sich bringen wird.

Noch ist sie nicht fix, denn aus formalen Gründen muss sie noch vom EU-Rat verabschiedet werden. Erst dann – mit der Veröffentlichung im EU-Gesetzblatt – gilt sie als finalisiert. Danach müssen die EU-Mitgliedsstaaten die Richtlinie binnen 24 Monaten in nationales Recht umsetzen.

Unten anbei finden Sie die verabschiedete Richtlinie und eine erste Einschätzung, was neu kommen wird.
Wir haben die Richtinie für Sie etwas lesbarer gemacht. Ein Inhaltsverzeichnis erstellt (damit Sie die wesentlichen Paragraphen leichter finden) und die 159 Seiten aufgeteilt. Nämlich in den Richtlinien-Text und die „erwägenden Gründe“, die erklären sollen, warum bestimmte Regelungen geschaffen wurden.

Solange Österreich die IDD noch nicht in nationales Recht umgesetzt hat, kann nicht definitiv gesagt werden, was im Detail kommen wird. Denn die Richtlinie gibt eine Minmal-Lösung vor und lässt die Möglichkeit offen, dass die einzelnen Länder manches schärfer regeln. Also etwa die Offenlegungspflichten, etc.

Solange Österreich die IDD noch nicht in nationales Recht umgesetzt hat, kann nicht definitiv gesagt werden, was im Detail kommen wird. Denn die Richtlinie gibt eine Minmal-Lösung vor und lässt die Möglichkeit offen, dass die einzelnen Länder manches schärfer regeln. Also etwa die Offenlegungspflichten, etc. .

Administrativ wird doch einiges an Belastung auf den Vermittler zukommen. Hier wird auch das Verhandlungsergebnis mit dem zuständigen Ministerium und allen Versicherungsvertreibern beachtenswert sein.

Jedenfalls wird der IVVA die Umsetzung sehr aufmerksam beobachten um Fehlentwicklungen umgehend aufzeigen zu können. Werden sich doch die jeweiligen Berufsvertreter um die vorteilhafte Umsetzung für ihre Berufsstände bemühen.

Hier kommen Sie zu einem Gastkommentar für eine erste Bewertung…….

PS: Unsere Mitglieder finden den Text der Richtlinie im Ordner Recht für Agenten! Dazu hier klicken…