Vorständin Mag.a Eder zu IDD, Standesregeln, Weiterbildung und Co (NL 21b/20)

Mag.a Birgit Eder, Vorsitzende des ARAG-Vorstands; Foto ARAG

Interview mit Mag.a Birgit Eder, Vorstandsvorsitzende der ARAG Versicherung

Im ersten Teil des Interviews sprachen wir mit Mag.a Eder unter anderem über die Covid-Folgen, Neuheiten bei ARAG und die DSGVO-Umsetzung.
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hier klicken…

Im nun folgenden 2. Teil
des Interviews sprechen wir über die tägliche Anwendung der IDD, aber auch Standesregeln und Weiterbildungspflichten sowie Nachwuchs- und Nachfolge!

IVVA: Wie geht es Ihnen mit der täglichen Umsetzung der IDD?

Mag.a Eder, ARAG: Die IDD hat uns vor neue Herausforderungen gestellt, die wir jedoch als Chance begreifen. Wir haben, obwohl die Umsetzung auf sich warten ließ, stets zeitnah versucht bereits die europäischen und dann die nationalen Vorgaben umzusetzen.

IVVA: Gab es hier irgendwelche Probleme, Unklarheiten? Wie kommunizieren Sie z.B. den Zielmarkt?

Mag.a Eder, ARAG: Es wurden umfangreiche Schulungspläne für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erstellt, bzw. ausgebaut. Entsprechende Zielmarktdefinitionen wurden vorgenommen und an alle unsere Vertriebspartner verschickt. Wir konnten daher alles zeitgerecht umsetzen. Auch unsere Produktinformationsblätter waren rechtzeitig fertig und stehen unter anderem auf unserer Homepage zur Verfügung (hier klicken…). Die Produktinformationsblätter haben wir nun auch in unseren Anträgen integriert, sodass diese beim Vertragsabschluss stets zur Hand sind.

IVVA: Prüfen Sie die Formvorschriften laut Standesregeln (Offenlegung Identität, GISA-Eintrag, usw.) sowie die Dokumentationspflichten, Wünsche- und Bedürfnistest, Beratungsprotokoll, etc. Und falls ja, passiert das stichprobenartig oder nur bei Anlassfällen? Weiterlesen

WWK: Absicherung biometrischer Risiken (IVVA 20b/20)

Interview mit WWK: Zur Information an die Leser: Wir führen das Gespräch via Webmeeting. Teilnehmer sind Thomas Heß, Bereichsleiter Marketing und Organisationsdirektor Partnervertrieb, Stefan Otto, Vertriebsdirektor Österreich und Thomas Emlinger, PR.

 

IVVA: Da dies mein erstes Interview mit Ihnen als IVVA Agenturpartner ist, schlage ich vor, Sie stellen sich unseren Agenten zu Beginn ein wenig vor.

Thomas Heß, Leiter Marketing und Partnervertrieb, Foto von WWK beigestellt

Heß, WWK: Gerne. Die im Jahr 1884 gegründete WWK Lebensversicherung a. G. zählt mit Beitragseinnahmen von über einer Milliarde Euro zu den 25 größten Lebensversicherungen in Deutschland. Geführt wird unser Unternehmen als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Als solcher ist die WWK ausschließlich ihren Kunden, also den Mitgliedern, verpflichtet und agiert unabhängig von Aktionärsinteressen. Solidität und Finanzstärke zeichnen die WWK aus. Auf das Geschäftsvolumen bezogen ist die Gesellschaft seit langer Zeit einer der substanz- und eigenkapitalstärksten Lebensversicherer in Deutschland. Auf der Produktseite gehören wir zu den Marktführern im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherung. Und wir sind ein Spezialist für die Absicherung von biometrischen Risiken (Anmerkung Redaktion: Darunter fallen z.B. Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherungen).

Auf unsere Leistungen und Produkte können sich Kunden und Vermittler verlassen und diesen vertrauen. Das bestätigen auch unabhängige Ratingagenturen. Als Versicherungsgesellschaft mit Hauptsitz in München war es darüber hinaus nur logisch, den Schritt nach Österreich zu tun. Gleiche Sprache, gleiche Kultur, ähnliches Rechtssystem, das macht vieles einfacher. Selbstverständlich haben wir uns dann an den lokalen Markt angepasst und eigene Produkte für österreichische Bedürfnisse entwickelt.

IVVA: Wie sind Sie vertrieblich aufgestellt? Arbeiten Sie ausschließlich mit selbstständigen Vermittlern oder auch mit eigenen Vertriebsangestellten? Gibt es hier eine Konkurrenz-Situation?

Heß, WWK: In Deutschland arbeiten wir bundesweit seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit Großvertrieben, Pools, Maklern und Mehrfach-Agenten zusammen. Eine tragende Rolle kommt aber auch unserem eigenen Außendienst, der in ganz Deutschland tätig ist, zu. In Österreich haben wir uns ganz auf den Vertrieb über unabhängige Vermittler konzentriert. Daher brauchen die von Ihnen vertretenen Versicherungsagenten keine Konkurrenz durch einen WWK-Ausschließlichkeitsvertrieb zu befürchten.

IVVA: Herr Otto, Sie sind bereits seit vielen Jahren in Österreich tätig und kennen den Markt und dessen Bedürfnisse sehr gut. Wie sind Sie und das Österreichische Büro durch die Corona-Krise der letzten Wochen gekommen? Weiterlesen

Vorständin Mag.a Eder zu Covid-Folgen, Neuheiten und DSGVO (NL 19b/20)

Mag.a Birgit Eder, Vorsitzende des ARAG-Vorstands; Foto ARAG

Interview mit Mag.a Birgit Eder, Vorstandsvorsitzende der ARAG Versicherung

IVVA: Wie schaut die Vertriebs-Situation aktuell aus? Wie schlägt sich der Corona-bedingte Lock-down bei Ihnen im Unternehmen nieder? Sind Mitarbeiter noch im Home-Office oder kehrt bereits wieder Normalität ein?

Mag.a Eder, ARAG: Selbstverständlich hat Covid-19 auch bei uns den Arbeitsalltag drastisch verändert.

ARAG hat als einzige Vertriebsschiene den ungebundenen Vertrieb. Die Aufrechterhaltung der Kommunikation und unserer Serviceleistungen war für uns daher sehr wichtig. Glücklicherweise ist ARAG technologisch gut aufgestellt. Somit war es uns möglich, die gesamte Belegschaft in kürzester Zeit ins Home-Office zu verlegen und dabei die Erreichbarkeit für unsere Vermittler und Kunden zu 100% aufrecht zu erhalten. Es ist uns sogar gelungen, in dieser Zeit die bereits gute telefonische Erreichbarkeit spürbar zu verbessern.

Die Betreuung unserer Vertriebspartner haben wir neben dem Telefon auch verstärkt mit Videokonferenzen durchgeführt. Auch im Leistungsbereich, wo die physische Anwesenheit normalerweise erforderlich ist – wie etwa bei der Inhouse Mediation – wurde auf Videokonferenz umgestellt. Für uns war es wichtig gerade in dieser unsicheren Zeit die gewohnte Servicequalität auf hohem Niveau zu halten. Das ist uns auch gelungen.

IVVA: Wie war die Situation mit den Kunden, von denen möglicherweise einige überlegt haben, Versicherungen aus Kostengründen und Geldmangel stillzulegen? Gab es da verstärkte Anfragen? Gab es Stornos, Stilllegungen, Zahlungsschwierigkeiten, etc.? Weiterlesen

Wie ein IDD-Beschwerdemanagement umsetzen? (NL 18/20)

Haben Sie ein IDD konformes Beschwerdemanagement?
Was Sie dazu wissen sollten. Rechtliche Grundlagen und Fragen-Antworten zur praktischen Umsetzung

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Wir haben vor wenigen Tagen einen Beitrag veröffentlicht, in dem wir auf die Verpflichtung, ein Beschwerdebuch zu führen, verwiesen haben. Daher hat sich der auf auf Versicherungsrecht spezialisierte Anwalt Mag. Stephan Novotny vor zwei Wochen die rechtlichen Grundlagen, die Art der Beschwerdestellen und was die EIOPA hinsichtlich Beschwerdemanagement vorschreibt, genauer anzusehen.
Teil 1 seines Beitrags „IDD Beschwerdemanagement bereits umgesetzt“ können Sie hier nachlesen…

Und wir haben ihm auch typische Fragen zur praktischen Umsetzung gestellt. Etwa wie man das im Unternehmen konkret auf- / umsetzt, sollte es noch fehlen. Fakt ist: Die FMA prüft das Vorhandensein!

Heute beantworten wir praktisch relevante Fragen wie:

  • Wie hat ein Beschwerdebuch konkret auszusehen? Muss das ein physischer Ordner sein?
  • Was bedeutet „Beschwerde muss in angemessener Zeit“ behandelt werden?
  • Muss ich eine „interne Beschwerdestelle“ einführen und deren Kontaktdaten auf der Homepage kundtun?
  • Wie oft muss ich Mitarbeiter betreffend Beschwerdemanagement schulen? Und wen konkret?
  • Ist der Geschäftsführer als Person haftbar, wenn mit Beschwerdemanagement etwas nicht passt? Oder nur die Gesellschaft?
  • Wie könnte so ein Beschwerdeprozess im Unternehmen auf- und umgesetzt werden, sollte das noch fehlen?
  • Kann man das Beschwerdemanagement auslagern?
    Dazu verweisen wir auf ein Angebot der Firma HÖHER mit Spezial-Preis und -konditionen für IVVA-Mitglieder: 20 % Nachlass und eine Beschwerde-Behandlung kostenlos. Bei Interesse nehmen Sie bitte mit Hrn. Hompasz unter rene.hompasz@hoeher.info Kontakt auf und nennen ihm jene E-mail-Adresse, unter der Sie sich beim IVVA registriert haben. Alle weiteren Details unten.

Hier folgt nun Teil 2 des Beitrags von Mag. Novotny:

Ausgangspunkt: Aus meiner Beratungspraxis weiß ich, dass regelmäßig bei Vor-Ort-Prüfungen neben Beratungsprotokollen, Schulungsnachweisen, etc. auch das Beschwerdebuch vorzulegen ist.

[Inhalt ist gesperrt]
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Wie Corona-Krise überleben? (NL 8b/20)

Leider zeigen die täglichen Ansteckungs-Zahlen kenne Besserung an. Tägliche Zuwachs-Raten von rund 30 Prozent lassen Schlimmeres befürchten. Sollte in einigen Tagen keine entscheidende Verlangsamung in Sicht sein, wird wohl die Regierung zu noch schärferen Maßnahmen greifen müssen, da dann die bisher vorgeschriebenen Einschränkungen noch nicht den gewünschten Erfolg erzielt hatten und als Folge sukzessive das Gesundheitssystem an Grenzen stoßen wird.

Noch ist vieles unklar.
Klar ist aber, dass man seine bisher übliche Tätigkeit umstellen muss. Also statt persönliche Kundenkontakte, künftig auf Telefon, E-mail, Homepage, usw. setzen. Mitarbeiter ins Homeoffice oder auf Kurzarbeit schicken.

Ja, jeder spricht davon, dass man nun via Homeoffice arbeiten solle / müsse.
Doch kaum wer sagt einem, was man dabei beachten müsse. Denn das ist gar nicht so einfach. Die Datenschutzbehörde hat sich schon gemeldet und darauf verwiesen, dass auch in der Krise auf Datensicherheit zu achten ist. Sie brauchen also Vereinbarungen mit den Mitarbeitern (wo die entsprechenden Pflichten verankert sind), denn sonst arbeitet jeder auf seinem Privat-Laptop, womöglich noch mit einer alten Windows-Version, ohne Virenschutz, ohne VPN, etc. Würde da ein Datenverlust drohen, dann fällt das auch auf Sie zurück.

Aber natürlich müssen auch Sie selbst, wenn Sie vom Homeoffice aus arbeiten, wichtige Punkte beachten.

Wir werden Sie also in den nächsten Wochen nicht nur mit Informationen darüber versorgen, wo man welche Hilfen/Kreditgarantien/Förderungen bekommt, wie man etwa Stundungen bei SVA oder Finanzamt beantragen kann, usw.

Sondern wir werden unsere DSGVO-Praxis-Serie mit den obigen Fragen zur Datensicherheit fortführen, damit Sie auch im Homeoffice datenschutzkonform arbeiten können. Und nicht etwa nach dem Überleben der Corona-Krise die Datenschutzbehörde kommt und einem umfangreichen Strafbescheid vom Stapel lässt.

Bleiben Sie gesund und schauen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen. Alles Gute wünscht das IVVA Team.

Inserate zur Mitarbeiter-Suche

A) „Kundenberater/In für den Außendienst (Vollzeit) für alle Sparten (Sach-, Gewerbe-, Personen- und KFZ-Versicherungen)!

Wir sind eine selbständige Versicherungsagentur in Bregenz und suchen Mitarbeiter/In für den Bereich Kundenbetreuung und Verkauf. Es erwartet Sie ein angemessenes Fixum zuzüglich Provisionen sowie attraktive Karrieremöglichkeiten.

Ihre Aufgabenfelder: Betreuung von Bestandskunden, Neukundengewinnung, Angebotserstellung

Das bringen Sie mit: Berufserfahrung im Außendienst (BÖV-Prüfung), Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, EDV-Kenntnisse und Motivation, Führerschein und KFZ.

Interesse? Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Unterlagen an:
Agentur Dir. Helmut Wiedl, Römersraße 1-3, 6900 Bregenz, e-mail: helmut.wiedl@allianz.at

 

B) „Kundenberater/In für den Innendienst (Vollzeit) Frontoffice

Wir sind eine selbständige Versicherungsagentur in Bregenz und suchen Mitarbeiter/In für den Bereich Kundenbetreuung und Frontoffice. Es erwartet Sie ein angemessenes Gehalt sowie attraktive Karrieremöglichkeiten.

Ihre Aufgabenfelder: Betreuung von Bestandskunden, Verwaltungsarbeiten (Mahnwesen und Schadensbearbeitung), KFZ-Anmeldungen und Telefonie.

Das bringen Sie mit: Berufserfahrung für Bürotätigkeiten, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, EDV-Kenntnisse und Motivation, Führerschein und KFZ.

Interesse? Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Unterlagen an:
Agentur Dir. Helmut Wiedl, Römersraße 1-3, 6900 Bregenz,e-mail: helmut.wiedl@allianz.at

Wer braucht Datenschutzbeauftragten? Aufgaben? (NL 11b/18)

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Bisher war in die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten nicht nötig. Doch ab dem 25.5.2018 müssen Unternehmen auch in Österreich zu prüfen, ob ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen ist.

Unternehmen müssen einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn

• die Kerntätigkeit in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen besteht, die aufgrund ihrer Art, ihres Umfanges und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich machen.
Beispiele: Banken, Versicherungen, Kreditauskunfteien und Berufsdetektive.

• die Kerntätigkeit des Unternehmens in der umfangreichen Verarbeitung sensibler Daten oder von Daten über strafrechtliche Verurteilungen oder Straftaten besteht (z.B. Krankenanstalten).

Bei der genauen Auslegung dieser Definition wird wieder auf die „Art. 29-Gruppe“ verwiesen, über die wir bereits im Beitrag „Verfahrensverzeichnis, das wichtigste Dokument der DSGVO“ berichtet haben. Zum Nachlesen hier klicken…

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Merkur: Aktueller Stand zu den Agenturverträgen (NL 6/18)

Merkur hat im November 2017 Vermittlerverträge mit 31.12.2017 gekündigt. Dabei wurden die im § 21 HVertrG zwingend geregelten Kündigungsfristen – für Versicherungsagenten – nicht eingehalten. Das bewirkt, dass diese Kündigungen unwirksam sind.

Wird aber vom Agenten die Kündigung akzeptiert und der neue Vertrag nicht angenommen, so ist umgehend ein Ausgleichsanspruch (§24 HVertrG) einzufordern.

Mit der Annahme des neuen Vertrages – wurde uns berichtet – wird nicht nur eine geringere Abschlussprovision sondern auch die Folgeprovision für die Krankenversicherung verloren gehen.

Wir können uns vorstellen, dass nun so mancher Vermittler daran denkt, den Kundenstock an ein anderes Haus zu vermitteln.

Leider konnten wir nicht eruieren, welche Beweggründe das Haus MERKUR veranlasst hat, solch eine Umgestaltung der Verträge für ihren selbständigen Vertrieb zu veranlassen. Aus unserer Sicht, ein partnerschaftliches Fehlverhalten!

Der vorliegende Sachverhalt lässt erwarten, dass die gesetzliche Interessenvertretung die Betroffenen unterstützt. Hat sie doch die finanzielle Möglichkeit, eine fachkundige Rechtshilfe für ihre Mitglieder einzusetzen, um somit Schaden für den Einzelnen abzuwenden.

Wie sehen Sie die aktuelle Situation? Haben Sie die vorgelegten Verträge unterzeichnet? Hatten Sie Kontakt mit Merkur und war man dort bereit die Bedingungen abzuändern? Was werden Sie nun tun? Was erwarten Sie sich von Kammer und Gesetzgeber?

Nutzen Sie die Kommentar-Möglichkeit unterhalb des Beitrags oder senden Sie uns ein E-mail an redaktion@ivva.at.

Das IVVA Team

Barazon hinterfragt die Datenschutzgrundverordnung

Die EU-Institutionen haben haben uns die Datenschutzgrundverordnung gebracht. Damit wurde uns eine unglaubliche Arbeit („gigantische Bürokratie“) aufgebürdet, vor der rund 100 Tage vor dem Scharfschalten des Gesetzes, nach wie Viele kapituliert oder zumindest noch nicht begonnen haben. Doch löst die EU damit irgendein Problem, das Jeden von uns seit Jahren quält? Etwa die Spam-Flut? Kriminalität im Netz? Gläserner Mensch? Daten löschen bei sozialen Netzen?
Nein.

Dafür entsteht eine gigantische Bürokratie mit existenzbedrohenden Strafen!

Wirtschaftsjournalist Barazon hinterfragt dieses EU-Gesetz und seine Sinnhaftigkeit:

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Dr. Loisel zu IDD, zur Bewertung der Versicherer und Zukunft der Vermittler (NL 24b/16)

Vorige Woche sprach Dr. Loisel im ersten Teil seines Interviews über die ab 1.1. durchgeführte Organisationsreform, über modernes Schadenstracking und plädierte dafür den Online-Trend nicht als Bedrohung zu sehen (und brachte ein praktisches Beispiel, wie auch Agenten davon profitieren können: Immerhin vermittelt das VAV-Online-Portal jährlich rund 50.000 potentielle Kunden an die VAV-Vertriebspartner). Zum Nachlesen klicken Sie bitte hier…

Hier folgt nun der zweite Teil des Interviews:

Vorstand Dr. Loisel, VAV, Foto: Sven Rabe

Vorstand Dr. Loisel, VAV, Foto: Sven Rabe

IVVA: Ist das Internet ein Altersthema? Also sind jüngere Vermittler fitter als Ältere?

Dr. Loisel, VAV: Nein, das kann man nicht verallgemeinern. Richtig ist, dass sich mehr jüngere Menschen mit den neuen Möglichkeiten beschäftigen, weil sie damit aufgewachsen sind. Aber ob man das Internet für sein Geschäft nutzt oder eher als Gefahr sieht, das hängt viel stärker von der jeweiligen persönlichen Einstellung ab. Sehe ich das defensiv oder positiv? Auch junge Menschen können sich defensiv verhalten.

Der durchschnittliche Online-Kunde, ist übrigens Anfang Vierzig.

IVVA: Sie sind also überzeugt, dass die Computer die Vermittler auch künftig nicht ersetzen werden. Eine andere scheinbare Bedrohung für die klassische Versicherungsbranche sind Fintechs  – so bezeichnet man diese „Online-Versicherer“ in diversen Fachkreisen –, die in den Markt drängen. Wie beurteilen Sie diesen Aspekt des Online-Trends?

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