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IVVA News

Leasing boomt. Die IVVA Agenturpartner freuen sich auf Sie! (NL 22/18)

Nutzen Sie die beiden IVVA Agenturpartner, um mehr Geschäft zu machen und mögliche Abhängigkeiten von einzelnen Versicherern zu reduzieren.

Aus 2 Anlässen entstand dieser Beitrag. Einerseits hat die Leasing-Branche vorige Woche Rekordzahlen vermeldet. Andererseits werden den Agenten seit Wochen neue Agenturverträge (oder Zusätze für bestehende) vorgelegt, um auf die neuen Regelungen wie DSGVO, PRIIPs und IDD vorbereitet zu sein. Manche davon zeigen, wie abhängig manche Agenten von einzelnen Häusern sind bzw. gemacht werden sollen.

Der IVVA hat alle vorliegenden Verträge beurteilt, mit Kommentaren (was ist gut, was ist bedenklich) versehen und Textvarianten für die Verhandlungen mit den Versicherern erarbeitet. All das finden Sie in unserer Rubrik „Agenturverträge“. Und zwar hier…

Vorweg genommen sei, dass einige Häuser faire Verträge mit vorbildlichen und gesetzeskonformen Umsetzungen obiger Richtlinien vorgelegt haben.
Eine Reihe von Verträgen kann nach leichten Adaptionen sinnvoll genutzt werden.
Eine kleine Handvoll von Versicherungshäusern legte Verträge mit tw. gesetzwidrigen Passagen oder etwa Fehlinterpretationen der DSGVO vor, die zu groben Nachteilen für die Agentenschaft führen.

Und noch schlimmer: Letztere Häuser reagieren überhaupt nicht auf Kritik. Sie scheinen Gefallen daran zu finden, auszuprobieren, wie weit man den Schwächeren (eben den Agenten) miese Bedingungen zur Unterschrift vorlegen kann. Manche Passagen erinnern an die früher üblichen Knebelverträge, die erst durch eine Prozess-Stafette bis zum OGH ein- für alle Male beendet schien.

Auch zeigt sich, dass die „bedenklichen Versicherer“ grobe Unterschiede in den Vertragswerken zwischen Ausschließlichkeits- und Mehrfachagenten machen. Wer aber nun denkt, dass man jene Agenten bevorzugen würde, die am engsten mit dem Versicherer zusammen arbeiten (Ausschließlichkeitsagenten), wird grob enttäuscht. Im Gegenteil. Diese werden grob schlechter behandelt. Wie gesagt: Glaubt man, dass man sich das bei ihnen erlauben kann, weil sie scheinbar keine Alternative haben?

Zum Nachlesen dieser Sachverhalte:
https://www.ivva.at/nicht-unterschreiben-grawe-ausschliesslichkeitsvertrag-neu-n-nl-20-18-2/

Was können wir daraus lernen? Die Abhängigkeit von solchen unfairen Versicherern zu reduzieren.

Salopp gesagt, sollte man Ausschließlichkeitsagent besser Mehrfachagent werden. Statt Einzelkämpfer sollte man sich zusammenschließen, um stärker auftreten zu können. Und: Man sollte zusätzliche Produkte/Dienste in den eigenen Beratungsumfang aufnehmen (etwa Berufsunfähigkeit, betriebliche Altersvorsorge oder z.B. Leasing). Und unser heutiger Appell:

Leasing sollte von jedem Agenten angeboten werden.

Ganz nach dem Motto „Fast jeder macht Leasing, warum also nicht bei mir?“.

Sie haben den direkten, vertrauensvollen Kontakt zum Kunden. Bieten Sie Leasing aktiv an, um Zusatzgeschäft zu machen. Leasing kann weiters helfen, Ihre Versicherungskunden vor der Konkurrenz etwa durch Autohändler abzusichern. Denn bei jedem Autokauf droht nicht nur Leasing, sondern die KFZ-Versicherung Ihres Bestand-Kunden verloren zu gehen, usw.
Ùnd Leasing kann der Tür-Öffner für Gewerbegeschäft sein, etc.

Leasing boomt. Vorige Woche wurden die Zahlen für das erste Halbjahr 2018 veröffentlicht. Wie RisControl berichtete, ist das Leasing-Neugeschäft im ersten Halbjahr um 15,2 Prozent gestiegen, das ergibt eine Neugeschäftssumme von rund 3,9 Mrd. Euro. Mit rund 122.000 neuen Verträgen wurde der Rekord aus dem Vorjahr um 11,1 Prozent übertroffen.

Waren Sie auch dabei? Falls nicht, die beiden IVVA Agenturpartner, die sich auf Leasing spezialisiert haben, warten nicht nur mit einer fairen Behandlung, sondern auch guten Provisionen und einfacher Abwicklung auf Sie.

Obendrein gibt es auch im Herbst Spezial-Aktionen, wie Gratis-Vignetten, Strom-Bonus, aktuelle Smartphones/Tabletts bei einer gewissen Zahl vermittelter Geschäfte, etc.

Alle Details finden Sie auf den Agenturpartnerseiten und zwar hier:

https://www.ivva.at/checkleasing/

und hier: https://www.ivva.at/eeasy-leasing/

beste Grüße vom IVVA Team

Nicht unterschreiben! GraWe Ausschließlichkeitsvertrag neu(NL 21/18)

Gesetzwidriger, seltsamer GraWe-Vertrag für Ausschließlichkeits-Agenten!
Feiern Knebelverträge ihre Auferstehung?

Eigentlich wollten wir in unserem nächsten Newsletter die GraWe dafür loben, dass sie auf die IVVA Kritik reagiert habe und im aktualisierten Agenturvertrag 2 der von uns kritisierten Passagen tatsächlich abgeändert (und damit für Agenten akzeptabler gemacht) hatte. Zum Nachlesen der Beurteilung des ersten Agenturvertrags kommen Sie hier…

Doch leider mussten wir feststellen, dass obiger Vertrag „nur“ für Mehrfach-Agenten gilt und es einen anderen für Mehrfach-Agenten gibt (in dem die positiven Verbesserungen NICHT VORKOMMEN und sogar eine weitere, gesetzwidrige Bestimmung beim Punkt PROVISIONEN aufscheint.
Ein Vertrag, der zu GRAVIERENDEN NACHTEILEN für Ausschließlichkeitsagenten führt.

Für den Fall, dass die Verantwortlichen der GraWe von dieser gesetzwidrigen und grob benachteiligenden Umsetzung nichts wissen, möchten wir diese zur Änderung aufzufordern.

Wir fragen uns:

  • Wie kann man zulassen, dass so ein Vertrag mit einer dem Handelsvertretergesetz widersprechenden Bestimmung das Haus verlässt?
  • Wie kann man zulassen, dass GraWe Ausschließlichkeitsagenten wesentlich schlechter behandelt als alle anderen?
    Anstatt jene Personen gut oder besser zu behandeln, die am stärksten und loyalsten dem Haus verbunden sind, werden Sie grob schlechter behandelt. Glaubt man, dass man sich das bei ihnen erlauben kann, weil sie scheinbar keine Alternative haben?

Wenn man Dienstherr sein möchte und genaue Pflichten vorschreiben will, dann soll man die heutigen Ausschließlichkeitsagenten anstellen und ihnen ein Gehalt zahlen, dann kann man auch die Rechte eines Dienstherren ausüben. Man soll und darf aber nicht hergehen, selbstständige Unternehmer durch solche Verträge zu knebeln versuchen. Hofft man darauf, dass die Verträge im Vertrauen auf einen seriösen Partner ziemlich „ungschaut“ akzeptiert? Auf jeden Fall werden die wenigsten Empfänger dieses Vertrags einen Anwalt zur Beurteilung beauftragt haben.

Wir können nur raten, diesen Vertrag nicht zu unterschreiben und

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Verbesserungen in allen kritisierten Punkten einzufordern.
Details zu den einzelnen Punkten samt Argumentationshinweisen und Kommentaren von Mag. Stephan Novotny (Spezialanwalt für Versicherungsrecht) finden Sie unten anbei.

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Bewegung bei Agenturverträgen (NL 20/18)

Nutzen Sie unsere Unterstützungserklärung um alle zu sagen:
Keine unfairen Regelungen unter Deckmantel DSGVO und IDD!

Zum Unterzeichnen der Unterstützungserklärung hier klicken…

Worum geht es?
Seit Monaten legen Versicherer unter dem Argument „DSGVO & IDD“ neue Agenturverträge oder Zusatzverträge vor. Mit Regelungen, die für Agenten überaus nachteilig sind. Die uns bekannten Verträge (samt Beurteilung finden Sie unter dem Menü AGENTURVERTRÄGE auf der Homepage).

Seit Monaten kämpft der IVVA für faire Agenturverträge und zeigt die problematischen Passagen auf. Und versucht bei den betreffenden Versicherungen Problembewusstsein zu schaffen und Änderungen herbei zu führen.

Und einiges ist bereits gelungen.

  • So wurde uns vorige Woche der neue Agenturvertrag der DAS vorgelegt, der vorbildlich die DSGVO und IDD umsetzt (wie auch eine Reihe anderer Versicherer – Details siehe Menü AGENTURVERTRÄGE (hier klicken…).
  • Und heute erhielten wir den aktuellen GRAWE-Vertrag zur Kontrolle, darin ist nun eine der beiden nachteiligen Passagen abgeändert und damit entschärft.
  • Mit einigen anderen Häusern sind wir noch in Gesprächen (gerne werden wir von weiteren Fortschritten berichten)!


ABER:
Manche Versicherer lassen keine Gespräche zu und fordern nach wie vor in Ihren Verträgen

  • jederzeitige Einsichtnahme und Kontrollrechte,
  • die ausschließliche Nutzung von EDV und IT des Versicherers und
  • die komplette Rückgabe / Löschung aller Daten und Materialien nach Beendigung des Agenturverhältnisses (Ohne Unterlagen fehlt dem Agenten aber Freibeweismöglichkeit im Falle einer behaupteten Fehlberatung!).
  • Obendrein stufen manche Versicherer die Agenten als (weisungsgebundene) Auftragsverarbeiter nach DSGVO ein, obwohl sie doch eigenverantwortliche Datenverarantwortliche sind (was die Abhängigkeit des Agenten wieder enorm erhöht).

Bei Akzeptanz solcher Paragraphen drohen existenzbedrohende Gefahren für den Agenten und die Einstufung als dienstnehmerähnlich für den Versicherer.

Details dazu können Sie in mehreren Beiträgen auf der IVVA Homepage nachlesen. Etwa:


Unterstützen Sie möglichst zahlreich unsere Forderung für FAIRE AGENTURVERTRÄGE,
damit wir gestärkt in die weiteren Gespräche mit den betroffenen Versicherungen gehen und uns notfalls auch an Gesetzgeber und Ministerien wenden können. Wir können damit, den Entscheidungsträgern die Notwendigkeit einer fairen und gerechten gesetzlichen Regelung (HVertrG, GewO, Vollmacht) für unseren Berufstand verdeutlichen.
Zum Unterzeichnen der Unterstützungserklärung hier klicken…

Mit Ihrer Eintragung zeigen Sie, dass diese Forderungen von einer großen Zahl an Betroffenen getragen werden. Gemeinsam gegen unfaire Regelungen unter dem Deckmantel DSGVO und IDD!

PS: Wir freuen uns auch über neue Mitglieder, um noch ausdauernd für unseren Berufsstand eintreten zu können. 20 € (Einzelperson) oder 35 € (juristische Person pro Jahr.
Zum Mitglied-werden bitte hier klicken…

Wer braucht Datenschutzbeauftragten? Aufgaben? (NL 11b/18)

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Bisher war in die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten nicht nötig. Doch ab dem 25.5.2018 müssen Unternehmen auch in Österreich zu prüfen, ob ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen ist.

Unternehmen müssen einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn

• die Kerntätigkeit in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen besteht, die aufgrund ihrer Art, ihres Umfanges und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich machen.
Beispiele: Banken, Versicherungen, Kreditauskunfteien und Berufsdetektive.

• die Kerntätigkeit des Unternehmens in der umfangreichen Verarbeitung sensibler Daten oder von Daten über strafrechtliche Verurteilungen oder Straftaten besteht (z.B. Krankenanstalten).

Bei der genauen Auslegung dieser Definition wird wieder auf die „Art. 29-Gruppe“ verwiesen, über die wir bereits im Beitrag „Verfahrensverzeichnis, das wichtigste Dokument der DSGVO“ berichtet haben. Zum Nachlesen hier klicken…

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Merkur: Aktueller Stand zu den Agenturverträgen (NL 6/18)

Merkur hat im November 2017 Vermittlerverträge mit 31.12.2017 gekündigt. Dabei wurden die im § 21 HVertrG zwingend geregelten Kündigungsfristen – für Versicherungsagenten – nicht eingehalten. Das bewirkt, dass diese Kündigungen unwirksam sind.

Wird aber vom Agenten die Kündigung akzeptiert und der neue Vertrag nicht angenommen, so ist umgehend ein Ausgleichsanspruch (§24 HVertrG) einzufordern.

Mit der Annahme des neuen Vertrages – wurde uns berichtet – wird nicht nur eine geringere Abschlussprovision sondern auch die Folgeprovision für die Krankenversicherung verloren gehen.

Wir können uns vorstellen, dass nun so mancher Vermittler daran denkt, den Kundenstock an ein anderes Haus zu vermitteln.

Leider konnten wir nicht eruieren, welche Beweggründe das Haus MERKUR veranlasst hat, solch eine Umgestaltung der Verträge für ihren selbständigen Vertrieb zu veranlassen. Aus unserer Sicht, ein partnerschaftliches Fehlverhalten!

Der vorliegende Sachverhalt lässt erwarten, dass die gesetzliche Interessenvertretung die Betroffenen unterstützt. Hat sie doch die finanzielle Möglichkeit, eine fachkundige Rechtshilfe für ihre Mitglieder einzusetzen, um somit Schaden für den Einzelnen abzuwenden.

Wie sehen Sie die aktuelle Situation? Haben Sie die vorgelegten Verträge unterzeichnet? Hatten Sie Kontakt mit Merkur und war man dort bereit die Bedingungen abzuändern? Was werden Sie nun tun? Was erwarten Sie sich von Kammer und Gesetzgeber?

Nutzen Sie die Kommentar-Möglichkeit unterhalb des Beitrags oder senden Sie uns ein E-mail an redaktion@ivva.at.

Das IVVA Team

Barazon hinterfragt die Datenschutzgrundverordnung

Die EU-Institutionen haben haben uns die Datenschutzgrundverordnung gebracht. Damit wurde uns eine unglaubliche Arbeit („gigantische Bürokratie“) aufgebürdet, vor der rund 100 Tage vor dem Scharfschalten des Gesetzes, nach wie Viele kapituliert oder zumindest noch nicht begonnen haben. Doch löst die EU damit irgendein Problem, das Jeden von uns seit Jahren quält? Etwa die Spam-Flut? Kriminalität im Netz? Gläserner Mensch? Daten löschen bei sozialen Netzen?
Nein.

Dafür entsteht eine gigantische Bürokratie mit existenzbedrohenden Strafen!

Wirtschaftsjournalist Barazon hinterfragt dieses EU-Gesetz und seine Sinnhaftigkeit:

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Dr. Loisel zu IDD, zur Bewertung der Versicherer und Zukunft der Vermittler (NL 24b/16)

Vorige Woche sprach Dr. Loisel im ersten Teil seines Interviews über die ab 1.1. durchgeführte Organisationsreform, über modernes Schadenstracking und plädierte dafür den Online-Trend nicht als Bedrohung zu sehen (und brachte ein praktisches Beispiel, wie auch Agenten davon profitieren können: Immerhin vermittelt das VAV-Online-Portal jährlich rund 50.000 potentielle Kunden an die VAV-Vertriebspartner). Zum Nachlesen klicken Sie bitte hier…

Hier folgt nun der zweite Teil des Interviews:

Vorstand Dr. Loisel, VAV, Foto: Sven Rabe

Vorstand Dr. Loisel, VAV, Foto: Sven Rabe

IVVA: Ist das Internet ein Altersthema? Also sind jüngere Vermittler fitter als Ältere?

Dr. Loisel, VAV: Nein, das kann man nicht verallgemeinern. Richtig ist, dass sich mehr jüngere Menschen mit den neuen Möglichkeiten beschäftigen, weil sie damit aufgewachsen sind. Aber ob man das Internet für sein Geschäft nutzt oder eher als Gefahr sieht, das hängt viel stärker von der jeweiligen persönlichen Einstellung ab. Sehe ich das defensiv oder positiv? Auch junge Menschen können sich defensiv verhalten.

Der durchschnittliche Online-Kunde, ist übrigens Anfang Vierzig.

IVVA: Sie sind also überzeugt, dass die Computer die Vermittler auch künftig nicht ersetzen werden. Eine andere scheinbare Bedrohung für die klassische Versicherungsbranche sind Fintechs  – so bezeichnet man diese „Online-Versicherer“ in diversen Fachkreisen –, die in den Markt drängen. Wie beurteilen Sie diesen Aspekt des Online-Trends?

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Wie löst Helvetia das Nachwuchs-Problem? (NL 17B/16)

Interview Helvetia; Bernd Allmer, Leiter HR und Services

IVVA: Bei meinem letzten Gespräch in Ihrem Haus, konkret mit Vorstand Panhauser, hörte ich u.a. Helvetia komme sehr gut mit der Fusion voran. Die Mitarbeiter fühlen sich sehr wohl, was bei Fusionen eher selten der Fall ist. Das Unternehmen sei auch am Markt weiterhin sehr erfolgreich. Sowohl bei den Kunden, als auch bei den Agenten geht es stark bergauf. Und auch vom Nachwuchs-Problem scheint Ihr Haus nicht betroffen zu sein. (Zum Nachlesen des Interviews hier klicken…)

Das macht natürlich neugierig. Noch dazu, wo kürzlich das Markforschungsinstitut erhob, dass das Vertrauen in Versicherungsvermittler um 3 Prozent auf 40 % gesunken sei, womit unsere Branche auf den drittletzten Platz zu liegen kommt (gerade noch vor Werbefachleuten und Politikern). Gleichzeitig zeigt eine andere aktuelle Umfrage, dass Helvetia zum beliebtesten Arbeitgeber der heimischen Finanzbrache gewählt wurde.

Daher frage ich Sie Herr Bernd Allmer, als Leiter der Personalabteilung: Was machen Sie anders, als die gesamte Branche, dass für Sie Image, Nachwuchs und Nachfolge keine Probleme darstellen? Denn seit Jahren liest man, dass die Branche tausende Leute sucht und nicht findet.

Allmer, Helvetia: Ich freue mich über Ihren Besuch und möchte mich zunächst Ihren Lesern vorstellen: Mein Einstieg in die Branche erfolgte vor 17,5 Jahren bei der Volksfürsorge Jupiter, die dann in der Wüstenrot aufgegangen ist. Ich war dort als Personalentwickler tätig und für Schulungen zuständig. Eine Zeit lang war ich auch als BÖV-Prüfer tätig. Vor meinem Wechsel zur Helvetia legte ich einen Zwischenschritt zu einem Industrieunternehmen ein, wo ich für „HR und Change Management“ zuständig war, was eine hervorragende Basis für meine jetzige Tätigkeit darstellt.

IVVA: HR steht für Human Resources, also Personalleitung, etc. Was genau versteht man unter „Change Management“?

Allmer, Helvetia: Unter „Change Management“ versteht man das Anpassen der Strukturen, Abläufe und Strategien im Unternehmen auf geänderte Rahmenbedingungen. Der Unternehmenserfolg hängt ganz entscheidend davon ab, wie sensibel die Mitarbeiter auf solche – oft nötigen – Veränderungen vorbereitet werden. Da haben wir im Zuge der Fusion Helvetia-Basler offensichtlich einiges richtig gemacht.

IVVA: Wie geht man dabei vor?

Allmer, Helvetia: Man muss die Mitarbeiter abholen und auf die Reise mitnehmen. Sie informieren und motivieren. Dazu muss ich mir überlegen: Was muss das Unternehmen bieten? Was brauchen die Mitarbeiter in der jeweiligen Phase, um sich persönlich entwickeln zu können? Aber auch, wie muss ich die Organisation weiter entwickeln, um die Unternehmensziele erreichen zu können. Dazu muss ich aber diese Ziele, aber auch die individuellen Ziele des einzelnen Mitarbeiters kennen.

IVVA: Klingt schön und wie aus dem Lehrbuch, könnten Sie mir ein praktisches Beispiel bringen, wie sich die gute Behandlung der Mitarbeiter am Markt niederschlägt?

Allmer, Helvetia: Gerne: Ich bin für Personal und Services zuständig. Als Unternehmen versuchen Sie sich am Markt von den anderen abzuheben. Also ein besseres Produkt zu haben oder etwa die Servicequalität zu heben. Beides wird von den Kunden bemerkt und geschätzt.

Aber: Servicequalität können Sie nur dann verbessern, wenn Sie im Inneren einen guten Kontakt zu den Mitarbeitern haben, diese gut behandeln, d.h. auf deren Bedürfnisse eingehen.

Mein Ziel ist, dass die Mitarbeiter sagen, ich haben einen tollen Arbeitsplatz, ich fühle mich wohl, werde wertgeschätzt, man agiert mit mir auf Augenhöhe. Ich als Personalist bin überzeugt, dass dann meine Mitarbeiter mit gleicher Wertschätzung und gleichem Respekt unsere Kunden behandeln werden.

IVVA: Lässt sich so etwas messen, also „beweisen“?

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Neue Versicherungsvermittler-Richtlinie (NL 31/15)

Am 24.11. wurde vom EU-Parlament die neue Versicherungsvermittler-Richtlinie verabschiedet. Diese Richtlinie entstand im Trilog-Prozess zwischen EU-Parlament, EU-Rat und EU-Kommission. Sie hieß zunächst IMD-2 (insurance mediation directive) und nun IDD (insurance distribution directive). 10 Jahre nach der IMD 1 (diese trat am 15.2.2005 at sie in Österreich in Kraft) kommt nun also die Neu-Regelung der Versicherungsvermittlung, die einige wesentlichen Änderungen mit sich bringen wird.

Noch ist sie nicht fix, denn aus formalen Gründen muss sie noch vom EU-Rat verabschiedet werden. Erst dann – mit der Veröffentlichung im EU-Gesetzblatt – gilt sie als finalisiert. Danach müssen die EU-Mitgliedsstaaten die Richtlinie binnen 24 Monaten in nationales Recht umsetzen.

Unten anbei finden Sie die verabschiedete Richtlinie und eine erste Einschätzung, was neu kommen wird.
Wir haben die Richtinie für Sie etwas lesbarer gemacht. Ein Inhaltsverzeichnis erstellt (damit Sie die wesentlichen Paragraphen leichter finden) und die 159 Seiten aufgeteilt. Nämlich in den Richtlinien-Text und die „erwägenden Gründe“, die erklären sollen, warum bestimmte Regelungen geschaffen wurden.

Solange Österreich die IDD noch nicht in nationales Recht umgesetzt hat, kann nicht definitiv gesagt werden, was im Detail kommen wird. Denn die Richtlinie gibt eine Minmal-Lösung vor und lässt die Möglichkeit offen, dass die einzelnen Länder manches schärfer regeln. Also etwa die Offenlegungspflichten, etc.

Solange Österreich die IDD noch nicht in nationales Recht umgesetzt hat, kann nicht definitiv gesagt werden, was im Detail kommen wird. Denn die Richtlinie gibt eine Minmal-Lösung vor und lässt die Möglichkeit offen, dass die einzelnen Länder manches schärfer regeln. Also etwa die Offenlegungspflichten, etc. .

Administrativ wird doch einiges an Belastung auf den Vermittler zukommen. Hier wird auch das Verhandlungsergebnis mit dem zuständigen Ministerium und allen Versicherungsvertreibern beachtenswert sein.

Jedenfalls wird der IVVA die Umsetzung sehr aufmerksam beobachten um Fehlentwicklungen umgehend aufzeigen zu können. Werden sich doch die jeweiligen Berufsvertreter um die vorteilhafte Umsetzung für ihre Berufsstände bemühen.

Hier kommen Sie zu einem Gastkommentar für eine erste Bewertung…….

PS: Unsere Mitglieder finden den Text der Richtlinie im Ordner Recht für Agenten! Dazu hier klicken…

Gratis Benzingutschein in Höhe von EUR 80 bei Herbstaktion von VB Leasing(NL 22a/15)

Übermorgen startet VB Leasing wieder die im Vorjahr erfolgreich erprobte Aktion „Gratis Benzingutschein 2015“ bei Abschluss eines KFZ Leasingvertrages oder eines Easy-Kaufes (Gebrauchtwagen) im Aktionszeitraum 01. September bis 30. November 2015.

Während dieser Zeit wird wieder auf jedem Leasingoffert mittels Bild und Text auf diese Aktion hingewiesen.

Voraussetzung um auch mit Leasing erfolgreich zu sein ist, dass Ihre Kunden auch wissen dass Sie Leasingfinanzierungen sowie Gebrauchtwagenfinanzierungen bei Ihnen nicht nur günstig sondern auch rasch und unkompliziert abwickeln können!

Damit Sie so viele Kunden wie möglich über diese Aktion informieren können und somit generell darauf hinweisen, dass Sie auch im Bereich Leasingfinanzierung als kompetenter Ansprechpartner auftreten, übermittelt Ihnen VB Leasing gerne einen Banner, welchen Sie und Ihre Mitarbeiter/innen 3 Monate lang an Ihre E-Mail Signatur anfügen können! Bei Interesse ein e-mail an: walter.rimpl@vbleasing.at

Tankgutschein-Banner 2015Die Erfahrungswerte der Banners Aktion „100% Anmeldekosten sparen“ im Frühjahr waren wieder sehr positiv, berichtet Prok. Rimpl.

 

Und weiter: Die Kunden waren richtig dankbar zu erfahren, dass er sich auch mit diesem Bedarf an Sie und Ihr Team wenden kann. Als weiteren Vorteil der Aktion nennt er: Nebenbei ersparen Sie sich eine kosten- und zeitintensive Postaussendung, das Nachtelefonieren uvm. um diese Informationen zu transportieren.

Prok. Walter Rimpl wünscht viel Erfolg mit dieser Aktion.

Seine Kontaktdaten finden Sie hier…