Widerspricht FM-GWG-Auslegung der DSGVO? (NL 2/21)

Haben Sie Ihre Risikobewertung für das eigene Unternehmen ausgefüllt, adaptiert?

 

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Im heutigen Beitrag sehen wir uns unter Punkt A) die FM-GWG-Auslegung durch zumindest zwei Versicherer an und deren Auswirkungen auf Kunden und Vermittler. Und hinterfragen bei Mag. Stephan Novotny, ob diese Vorgehensweise der Versicherer der DSGVO widerspricht, die Rechte der Kunden verletzt und das Haftungsrisiko für Vermittler erhöht.

Und unter Punkt B) erinnern wir Sie werte Vermittler an Ihre allgemeinen Plichten aus der FM-GWG, etwa an die Risikobewertung Ihres eigenen Unternehmens. Ein Fragebogen, den die Behörden bei Vorort-Kontrollen kontrollieren.

 

A) „Spezial-Anfrage zur Auslegung des FM-GWG bei Lebensversicherungen“

In den letzten Tagen erhielten wir von Agenten Rückfragen zum FM-GWG und Spezialfragen dazu. Nämlich ob es korrekt ist, dass die Versicherung den Abschluss einer Lebensversicherung dann verweigern darf, wenn zwar der Kunde seinen Pass „hergibt“, der Agent diesen prüft und einscannt und mit z.B. einem Wasserzeichen oder den Aufdruck „Kopie, für Abschluss Lebensversicherung am 17.1.21“ versieht.

Genau dieses Vorgehen raten seit Jahren Datenschützer und u.a. auch der Internet-Ombudsmann (immerhin staatlich anerkannte Schlichtungsstelle, die mit dem Konsumentenschutz-Ministerium, Arbeiterkammer, etc. zusammen arbeitet) an, um Identitäts-Diebstahl und Betrügereien zu verhindern.

Wir haben uns daher mit dem auf Versicherungs- und Datenschutzrecht spezialisierten Anwalt Mag. Stephan Novotny die Sachlage näher angesehen:

Hier seine Einschätzung:

Laut Empfehlung des InternetOmbudsmann sollte der Pass, etc. in etwa so aussehen, damit er nur für diesen einen, aber keinen missbräuchlichen Zweck verwendet werden kann:

Was alles passieren kann, wenn der Pass durch einen Hacker-Angriff beim Vermittler/Versicherer oder im Zuge der Übermittlung an den Versicherer kopiert und gestohlen wird, beschreibt ein Beitrag des Internet-Ombudsmann sehr ausführlich, diesen können Sie hier nachlesen…

 

In aller Kürze zusammengefasst: Der Beitrag zeigt, es steckt sehr viel kriminelle Energie dahinter. Denn durch die Digitalisierung kann man heute mit einer Passkopie viel Schaden anrichten. Ein Online-Konto einrichten und dieses für Geldwäsche nutzen ist nur die Spitze des Eisbergs. In vielen täglichen Fällen werden heute eingescannte Ausweise benötigt.

Umso unverständlicher erschiene es, falls Versicherer dieses vorsichtige und vorausschauende Vorgehen zur Absicherung der Kundendaten damit bestraft, dass man den Abschluss der Versicherung verweigert.

Darin sehe ich sowohl ein mögliches Haftungsproblem für den Vermittler (wenn die Passkopie beim Übersenden an den Versicherer gestohlen würde), aber ganz besonders eine Verletzung der DSGVO.

Denn sowohl Vermittler, als auch die Uniqa sind Unternehmen, die unter die DSGVO fallen und daher alles unternehmen müssen, um die Daten der Kunden zu schützen.

Weiterlesen

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2021

Das Team des IVVA wünscht Ihnen frohe Weihnachten, erholsame

Tage im Kreise Ihrer Familien und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches, vor allem aber gesundes und hoffentlich bald wieder „normales“ Jahr 2021.

Tanken Sie Kraft, denn auch 2021 werden uns die tägliche praktische Umsetzung der DSGVO und IDD intensiv beschäftigen.

Nutzen Sie die ruhigere Zeit zwischen den Feiertagen, um sich ein wenig mit den bisherigen Praxis-Beiträgen von RA Mag. Stephan Novotny zu beschäftigen und zu klären, ob Sie alles bereits umgesetzt haben. Die Kontrollen werden nächstes Jahr sicher nicht aufhören!
Zu den bisher 20 Praxis-Beiträgen zur DSGVO kommen Sie hier… und zu den bisher 14 IDD-Beiträgen kommen Sie hier…

Weiters: Checken Sie alle Ihre Agenturverträge in Ruhe, die Sie im Laufe der letzten Monate erhalten haben. Welche (Passagen) positiv, welche nachteilig sind, erfahren Sie hier..  Bei eventuellen Unklarheiten senden Sie uns Ihre Unterlagen.

Sie suchen Mitarbeiter, Nachfolger, Partner oder Bestände?
Dann kann Ihnen die IVVA Börse behilflich sein. Alle Details finden Sie hier…


Sollten auch Sie IVVA Mitglied werden wollen – 25 Euro pro Jahr für Einzelpersonen / 35 Euro pro Jahr für Firmen – klicken Sie hier…


Frohe Weihnachten und alles Gute für 2021 wünscht das IVVA Team.

Foto: Weihnachtszauber by Christian Gerstner, pixelio.de sowie christmas-1684548, pixabay.com

Direktor Loinger zu DSGVO, Digitalisierung, Nachwuchs, Nachfolge (NL 35/20)

Kürzlich erfuhren wir von Direktor Loinger Details zur aktuellen Marktsituation, coronabedingten Veränderungen im Haus und im Verhältnis zu den Vermittlern sowie (Vertriebs-)Aktionen und Trends im Rechtsschutz. Zum Nachlesen hier klicken…

Vorige Woche erfuhren wir mehr über die tägliche Anwendung der IDD(u.a. wie der Zielmarkt kommuniziert wird, wie man die zielmarktgerechte Vermittlung/Beratungsprotokolle/Weiterbildungspflicht kontrolliert etc.), welche Produkt-News es bei D.A.S. gibt, was D.A.S. zum Home-Office oder Cybersecurity zu sagen/bieten hat. Zum Nachlesen hier klicken…

Direktor Loinger, D.A.S. (Bild beigestellt)

Im 3. und letzten Teil des Interviews erfahren wir, wie D.A.S. die Datenschutzgrundverordnung in der Praxis umsetzt, welche Chancen menschliche Berater im „Kampf“ gegen die Digitalisierung haben und wie D.A.S das Branchen-Problem „Nachwuchs-/Nachfolge“ sieht und wo die Vorteile der D.A.S. für Agenten liegen.

IVVA: Kommen wir zu einem weiteren Rechtsthema: Wie geht es Ihnen mit der täglichen Umsetzung für die Datenschutz-Grundverordnung? Gab es in den letzten Monaten irgendwelche Probleme, Unklarheiten? Möchten Sie etwas unseren Agenten mitteilen, was man besser machen könnte?

Dir. Loinger: Uns geht es sehr gut damit. Die Prozesse laufen alle sehr routiniert und wir erleben eine große Sensibilität bei unseren Vermittlerpartnern und Mitarbeitern. Es gab bisher erfreulicherweise keine speziellen Probleme oder Unklarheiten. Wir verfolgen weiterhin aufmerksam die höchstgerichtlichen Entscheidungen betreffend Datenschutz, sowie die Entscheidungen der Datenschutzbehörde, um unsere gesetzten Maßnahmen laufend zu überprüfen und gegebenenfalls rasch anzupassen.

IVVA: Kontrollieren Sie aktiv die Tätigkeit der Vermittler hinsichtlich DSGVO? Wenn Ja, Ergebnis?

Dir. Loinger: Da wir kaum mit Ausschließlichkeitsagenten arbeiten, steht weniger die Kontrolle als das Service für Vermittler im Vordergrund unserer Tätigkeit. Zur Erfüllung der Erfordernisse aus der Datenschutz-Grundverordnung als auch der Versicherungsvertriebsrichtlinie stellen wir sämtliche notwendigen Unterlagen für unsere Vertriebspartner bereit.

IVVA: Was passiert, wenn Ihnen etwa ein Vermittler ein unverschlüsseltes E-Mail mit sensiblen Daten von Kunden, etc. sendet? Ein Anruf, Nachschulung, etc.? Weiterlesen

Direktor Loinger zur täglichen Umsetzung der IDD sowie Produkt-News (NL 34b/20)

Vorige Woche erfuhren wir von Direktor Loinger Details zur aktuellen Marktsituation, coronabedingten Veränderungen im Haus und im Verhältnis zu den Vermittlern sowie (Vertriebs-)Aktionen und Trends im Rechtsschutz. Zum Nachlesen hier klicken…

Im zweiten Teil erfahren wir mehr über die Anwendung der IDD bei der täglichen Praxis (u.a. wie der Zielmarkt kommuniziert wird, wie man die zielmarktgerechte Vermittlung/Beratungsprotokolle/Weiterbildungspflicht kontrolliert etc.), welche Produkt-News es bei D.A.S. gibt, was D.A.S. zum Home-Office oder Cybersecurity zu sagen/bieten hat.

Direktor Loinger, D.A.S. (Bild beigestellt)

IVVA: Brachte Corona irgendwelche Änderungs-Notwendigkeiten für Sie als Rechtsschutzversicherer?
Gehe ich Recht in der Annahme, dass vieles nun über Telefon-Beratung erfolgte, um persönliche Beratungen zu vermeiden? Haben die Kunden das so akzeptiert oder fühlen sie sich weniger gut betreut?

Dir. Loinger: Unsere Kunden waren während der Corona-Krise von Beginn an mit unserem Kundenservice und der telefonischen Beratung hoch zufrieden. Sie haben uns erfreulicherweise bestätigt, dass unsere Servicequalität durch den vorübergehenden Entfall persönlicher Kontakte nicht gelitten hat.

Wie schon gesagt, haben wir im Beratungsbereich eine massive Steigerung der telefonischen Kontakte verzeichnet. Die Kunden legen in schwierigen Zeiten besonders Wert auf rasche und direkte Erreichbarkeit und Unterstützung. Was ja absolut verständlich ist. Dafür bezahlen sie und das ist auch das RechtsService, das die D.A.S. ihnen seit jeher bietet.

Wir stehen aber auch jedem, der persönlich an einem unserer Standorte mit uns sprechen möchte, zur Verfügung. Selbstverständlich halten wir dabei aber die gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen ein. So können wir unsere Kunden, Interessenten und Mitarbeiter auch im beruflichen Alltag schützen.

IVVA: Was hat sich bei Ihnen produktseitig in den letzten Monaten geändert?
Haben Sie neue Produkte, Tarife, etc. auf den Markt gebracht? Welche Auswirkungen gibt es für Vermittler und Kunden? Verbesserungen? Weiterlesen

Direktor Loinger zur Marktsituation, coronabedingten Veränderungen, Aktionen und Trends im Rechtsschutz (NL 33b/20)

IVVA: Ich freue mich, dass Sie sich wieder die Zeit nehmen, um mit dem IVVA über aktuelle Themen und Neuheiten zu sprechen. Leider Corona-bedingt nicht wirklich als Gespräch, sondern via E-mail, was ich sehr schade finde, aber Sicherheit geht vor. Starten wir mit der Frage: Was hat sich bei Ihnen in den letzten Monaten geändert?

Direktor Loinger, D.A.S. (Bild beigestellt)

Dir. Loinger: Da gibt es wirklich einiges zu berichten. Erstens natürlich die Coronakrise, die auch die Versicherungswirtschaft und unsere Arbeit stark beeinflusst hat. Wir konnten aber dank dem herausragenden Einsatz unserer Mitarbeiter und unserer IT den Geschäftsbetrieb nahezu wie gewohnt weiterführen. Nur den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden und Partnern mussten und müssen wir immer wieder einschränken. Hier hat sich eindeutig gezeigt, dass wir in den letzten Jahren richtig investiert haben – nämlich einerseits in die Festigung der Beziehung zu unseren Vermittlerpartnern, aber auch in die Digitalisierung unserer Prozessabläufe und Vertriebstools.

Zweitens war es uns ein großes Anliegen unseren Vermittlern und Kunden bei den vielen coronabedingten Erschwernissen unter die Arme zu greifen. Daher gibt es im Firmen-Rechtsschutz eine Prämienaktion. Firmen-Neukunden schenken wir drei Monatsprämien und drei weitere können später bezahlt werden. Diese Aktion kommt sehr gut an und läuft noch bis zum Jahresende.

Und drittens haben wir im Jahr 2020 eine neue Produktgeneration auf den Markt gebracht, die sich wirklich sehen lassen kann. Der neue Firmen-Rechtsschutz besticht durch einige Highlights und bedarfsgerechte Vereinfachungen, die teilweise sogar einzigartig am österreichischen Rechtsschutzmarkt sind. Und auch im Privat-Rechtsschutz haben wir unsere Produktlösungen ebenfalls weiterentwickelt.

IVVA: Wie schaut die Vertriebs-Situation 2020 bei Ihnen aus? Und welchen Anteil hatten unsere Agenten daran?

Dir. Loinger: Es war bis jetzt – und das wird sichtlich noch länger so bleiben – ein für uns alle wirklich außergewöhnliches Jahr. Und die Ereignisse rund um Corona haben natürlich auch im Vertrieb Spuren hinterlassen. Als im Frühjahr die Einschränkungen durch die Regierung verkündet wurden, gab es zuerst einmal etwas Verunsicherung in der Mannschaft. Einige unserer eigenen Außendienstmitarbeiter sahen plötzlich ihr berufliches Fundament gefährdet.

Der Lockdown und die Kontaktbeschränkungen zu Interessenten und Kunden haben die Arbeit teilweise sehr herausfordernd gemacht. Aber unsere Vertriebsteams konnten sich erfreulich rasch an die neue Situation anpassen und haben neue Wege gefunden, ihre Arbeit fortzuführen. Für die Beratungsgespräche sind wir zum Beispiel auf Skype ausgewichen.

Und was extrem positiv ist: Vertrieblich ist es in den Monaten des ersten Lockdowns deutlich besser gelaufen, als wir das im März 2020 noch befürchtet haben. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir zum Beispiel im Partnervertrieb die Neuprämie insgesamt um drei Prozent steigern. Hierzu haben die Versicherungsagenten einen überproportionalen Anteil beigesteuert.

Ganz besonders erfreulich ist auch die Bestandsarbeit gelaufen. Die letzten Monate wurden von den Agenten proaktiv genützt, ihre Bestände zu konvertieren und damit die jeweilige Versicherungsleistung für den Kunden zu optimieren. Wir sind wirklich froh und stolz, ein so tolles Netzwerk an treuen und loyalen Vermittlerpartnern zu haben.

IVVA: War das Vorjahr, also 2019 auch ein gutes Jahr für Sie? Wuchsen Sie? Mit der Branche oder sogar stärker? Weiterlesen

Wie Corona-Krise überleben? (NL 8b/20)

Leider zeigen die täglichen Ansteckungs-Zahlen kenne Besserung an. Tägliche Zuwachs-Raten von rund 30 Prozent lassen Schlimmeres befürchten. Sollte in einigen Tagen keine entscheidende Verlangsamung in Sicht sein, wird wohl die Regierung zu noch schärferen Maßnahmen greifen müssen, da dann die bisher vorgeschriebenen Einschränkungen noch nicht den gewünschten Erfolg erzielt hatten und als Folge sukzessive das Gesundheitssystem an Grenzen stoßen wird.

Noch ist vieles unklar.
Klar ist aber, dass man seine bisher übliche Tätigkeit umstellen muss. Also statt persönliche Kundenkontakte, künftig auf Telefon, E-mail, Homepage, usw. setzen. Mitarbeiter ins Homeoffice oder auf Kurzarbeit schicken.

Ja, jeder spricht davon, dass man nun via Homeoffice arbeiten solle / müsse.
Doch kaum wer sagt einem, was man dabei beachten müsse. Denn das ist gar nicht so einfach. Die Datenschutzbehörde hat sich schon gemeldet und darauf verwiesen, dass auch in der Krise auf Datensicherheit zu achten ist. Sie brauchen also Vereinbarungen mit den Mitarbeitern (wo die entsprechenden Pflichten verankert sind), denn sonst arbeitet jeder auf seinem Privat-Laptop, womöglich noch mit einer alten Windows-Version, ohne Virenschutz, ohne VPN, etc. Würde da ein Datenverlust drohen, dann fällt das auch auf Sie zurück.

Aber natürlich müssen auch Sie selbst, wenn Sie vom Homeoffice aus arbeiten, wichtige Punkte beachten.

Wir werden Sie also in den nächsten Wochen nicht nur mit Informationen darüber versorgen, wo man welche Hilfen/Kreditgarantien/Förderungen bekommt, wie man etwa Stundungen bei SVA oder Finanzamt beantragen kann, usw.

Sondern wir werden unsere DSGVO-Praxis-Serie mit den obigen Fragen zur Datensicherheit fortführen, damit Sie auch im Homeoffice datenschutzkonform arbeiten können. Und nicht etwa nach dem Überleben der Corona-Krise die Datenschutzbehörde kommt und einem umfangreichen Strafbescheid vom Stapel lässt.

Bleiben Sie gesund und schauen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen. Alles Gute wünscht das IVVA Team.

Inserate zur Mitarbeiter-Suche

A) „Kundenberater/In für den Außendienst (Vollzeit) für alle Sparten (Sach-, Gewerbe-, Personen- und KFZ-Versicherungen)!

Wir sind eine selbständige Versicherungsagentur in Bregenz und suchen Mitarbeiter/In für den Bereich Kundenbetreuung und Verkauf. Es erwartet Sie ein angemessenes Fixum zuzüglich Provisionen sowie attraktive Karrieremöglichkeiten.

Ihre Aufgabenfelder: Betreuung von Bestandskunden, Neukundengewinnung, Angebotserstellung

Das bringen Sie mit: Berufserfahrung im Außendienst (BÖV-Prüfung), Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, EDV-Kenntnisse und Motivation, Führerschein und KFZ.

Interesse? Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Unterlagen an:
Agentur Dir. Helmut Wiedl, Römersraße 1-3, 6900 Bregenz, e-mail: helmut.wiedl@allianz.at

 

B) „Kundenberater/In für den Innendienst (Vollzeit) Frontoffice

Wir sind eine selbständige Versicherungsagentur in Bregenz und suchen Mitarbeiter/In für den Bereich Kundenbetreuung und Frontoffice. Es erwartet Sie ein angemessenes Gehalt sowie attraktive Karrieremöglichkeiten.

Ihre Aufgabenfelder: Betreuung von Bestandskunden, Verwaltungsarbeiten (Mahnwesen und Schadensbearbeitung), KFZ-Anmeldungen und Telefonie.

Das bringen Sie mit: Berufserfahrung für Bürotätigkeiten, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, EDV-Kenntnisse und Motivation, Führerschein und KFZ.

Interesse? Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Unterlagen an:
Agentur Dir. Helmut Wiedl, Römersraße 1-3, 6900 Bregenz,e-mail: helmut.wiedl@allianz.at

Merkur: Aktueller Stand zu den Agenturverträgen (NL 6/18)

Merkur hat im November 2017 Vermittlerverträge mit 31.12.2017 gekündigt. Dabei wurden die im § 21 HVertrG zwingend geregelten Kündigungsfristen – für Versicherungsagenten – nicht eingehalten. Das bewirkt, dass diese Kündigungen unwirksam sind.

Wird aber vom Agenten die Kündigung akzeptiert und der neue Vertrag nicht angenommen, so ist umgehend ein Ausgleichsanspruch (§24 HVertrG) einzufordern.

Mit der Annahme des neuen Vertrages – wurde uns berichtet – wird nicht nur eine geringere Abschlussprovision sondern auch die Folgeprovision für die Krankenversicherung verloren gehen.

Wir können uns vorstellen, dass nun so mancher Vermittler daran denkt, den Kundenstock an ein anderes Haus zu vermitteln.

Leider konnten wir nicht eruieren, welche Beweggründe das Haus MERKUR veranlasst hat, solch eine Umgestaltung der Verträge für ihren selbständigen Vertrieb zu veranlassen. Aus unserer Sicht, ein partnerschaftliches Fehlverhalten!

Der vorliegende Sachverhalt lässt erwarten, dass die gesetzliche Interessenvertretung die Betroffenen unterstützt. Hat sie doch die finanzielle Möglichkeit, eine fachkundige Rechtshilfe für ihre Mitglieder einzusetzen, um somit Schaden für den Einzelnen abzuwenden.

Wie sehen Sie die aktuelle Situation? Haben Sie die vorgelegten Verträge unterzeichnet? Hatten Sie Kontakt mit Merkur und war man dort bereit die Bedingungen abzuändern? Was werden Sie nun tun? Was erwarten Sie sich von Kammer und Gesetzgeber?

Nutzen Sie die Kommentar-Möglichkeit unterhalb des Beitrags oder senden Sie uns ein E-mail an redaktion@ivva.at.

Das IVVA Team

Barazon hinterfragt die Datenschutzgrundverordnung

Die EU-Institutionen haben haben uns die Datenschutzgrundverordnung gebracht. Damit wurde uns eine unglaubliche Arbeit („gigantische Bürokratie“) aufgebürdet, vor der rund 100 Tage vor dem Scharfschalten des Gesetzes, nach wie Viele kapituliert oder zumindest noch nicht begonnen haben. Doch löst die EU damit irgendein Problem, das Jeden von uns seit Jahren quält? Etwa die Spam-Flut? Kriminalität im Netz? Gläserner Mensch? Daten löschen bei sozialen Netzen?
Nein.

Dafür entsteht eine gigantische Bürokratie mit existenzbedrohenden Strafen!

Wirtschaftsjournalist Barazon hinterfragt dieses EU-Gesetz und seine Sinnhaftigkeit:

Weiterlesen

Dr. Loisel zu IDD, zur Bewertung der Versicherer und Zukunft der Vermittler (NL 24b/16)

Vorige Woche sprach Dr. Loisel im ersten Teil seines Interviews über die ab 1.1. durchgeführte Organisationsreform, über modernes Schadenstracking und plädierte dafür den Online-Trend nicht als Bedrohung zu sehen (und brachte ein praktisches Beispiel, wie auch Agenten davon profitieren können: Immerhin vermittelt das VAV-Online-Portal jährlich rund 50.000 potentielle Kunden an die VAV-Vertriebspartner). Zum Nachlesen klicken Sie bitte hier…

Hier folgt nun der zweite Teil des Interviews:

Vorstand Dr. Loisel, VAV, Foto: Sven Rabe

Vorstand Dr. Loisel, VAV, Foto: Sven Rabe

IVVA: Ist das Internet ein Altersthema? Also sind jüngere Vermittler fitter als Ältere?

Dr. Loisel, VAV: Nein, das kann man nicht verallgemeinern. Richtig ist, dass sich mehr jüngere Menschen mit den neuen Möglichkeiten beschäftigen, weil sie damit aufgewachsen sind. Aber ob man das Internet für sein Geschäft nutzt oder eher als Gefahr sieht, das hängt viel stärker von der jeweiligen persönlichen Einstellung ab. Sehe ich das defensiv oder positiv? Auch junge Menschen können sich defensiv verhalten.

Der durchschnittliche Online-Kunde, ist übrigens Anfang Vierzig.

IVVA: Sie sind also überzeugt, dass die Computer die Vermittler auch künftig nicht ersetzen werden. Eine andere scheinbare Bedrohung für die klassische Versicherungsbranche sind Fintechs  – so bezeichnet man diese „Online-Versicherer“ in diversen Fachkreisen –, die in den Markt drängen. Wie beurteilen Sie diesen Aspekt des Online-Trends?

[Inhalt ist gesperrt]
Entschuldigung – der komplette Inhalt ist nur für Mitglieder sichtbar!

Hier klicken, um sich als Mitglied einzuloggen >>
IVVA Mitgliedschaft jetzt beantragen >>