Weitere neue DSGVO-Strafen. Praxis-Tipps dazu. Teil 2 der Urteils-Serie (NL 26/20)

Weitere neue (teure) DSGVO-Strafen. Teil 2 der aktuellen DSGVO-Serie.
Was lernen wir aus den betroffenen Verfahren?

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Im ersten Teil (hier klicken zum Nachlesen), haben wir Ihnen berichtet, dass die Datenschutzbehörde sehr aktiv nach weiteren Mitarbeitern sucht. Und per Newsletter verkündet hat, dass das – von der Politik kommunizierte – Prinzip „Verwarnen statt Strafen“ nicht eingehalten werde.

Daher sehen wir uns diverse Urteile zum Thema DSGVO näher an. Was wurde bestraft? Mit welcher Höhe? Und wie sollte man es besser machen. Im ersten Teil spannte sich die Strafhöhe von einigen Tausend bis hin zu 50 Mio. Euros. Zum Nachlesen hier klicken…

Heute sehen wir uns 3 weitere Urteile näher an. Bitte checken Sie, ob das auf Ihr Unternehmen eventuell auch zutreffen könnte und falls Ja, bitte ändern.

A) Datenpanne beim E-Mail-Versand

Beginnen wir mit einem aktuellen Fall, der Jedem passieren kann. Zwar gibt es noch kein Urteil dazu, das „Hoppala“ ist aber laut DSGVO eine Datenpanne und kann daher bestraft werden.

Wie Sie vor einigen Tagen den Medien entnehmen konnten – u.a. Der Standard, Oe24 – nahm eine Corona-Infizierte an einer Party in Graz teil. Daraufhin wollten die Gesundheitsbehörden alle Gäste rasch informieren. Damit sie sich sofort in Quarantäne begeben und auf Covid-19 testen lassen sollen. Und prompt passierte hier die Panne. Die E-Mail-Adressen von allen 222 „Verdachtsfällen“ waren im E-Mail offen ersichtlich. Sie waren unter An: anstelle unter Bcc: eingegeben worden. Die Leiterin des Grazer Gesundheitsamtes hat sich sofort für diesen Fehler entschuldigt und auch eine Meldung an die Datenschutzbehörde wurde gemacht, denn es handelt sich hierbei um eine Datenschutzverletzung.

Warum? Die E-Mail-Adressen sind personenbezogene Daten und dürfen daher Dritten – wie hier in dieser Massenaussendung nicht offen zugängig gemacht werden. Dazu kommt erschwerend, dass es sich hier um einen medizinischen Zusammenhang handelt, hier ist also besondere Vorsicht geboten. Womöglich könnten Betroffene sogar Schadenersatz verlangen.

Tipp: Weiterlesen

Schlechtes Image. Wie das Nachwuchs-, Nachfolgeprobleme lösen? (NL 26b/20)

Seit Jahren kämpft unsere Branche gegen das Nachwuchs- und Nachfolge-Problem. Zwar handelt es sich um einen überaus lohnenden Beruf, denn wo kann man sonst noch Menschen gegen existenzgefährdenden Risiken absichern und damit Geld verdienen?

Aber irgendwas läuft seit einigen Jahren schief. Wieso finden die Unternehmer kaum noch Junge, die den Beruf ausüben wollen? Seit Jahren kann man in den Medien lesen, dass große Versicherer Tausende Leute suchen und dass Agenturen und Makler-Unternehmen teilweise erfolglos Nachfolger suchen. In all diesen Fällen gibt es unbetreute Bestände, also allein gelassene, nicht versorgte Kunden. Sollte dieser Zustand andauern, dann entsteht daraus auch ein gesellschaftliches Problem, weil im Ernstfall dann keine Absicherung bei einer wachsenden Bevölkerungsschicht mehr vorhanden ist.

In den letzten Jahren argumentierte man, dass die Versicherungsbranche – zu Unrecht – unter den Folgen der Finanzkrise leiden würde. Zu Unrecht deshalb, weil keine einzige Versicherung vom Staat (also mit unserem Steuergeld) gerettet werden musste. Also weiterhin ein Synonym für Sicherheit ist.
Nun haben wir die Corona-Krise und auch hier versuchen die Versicherer und die Versicherungsvermittler den Kunden hilfreiche Lösungen wie Prämien-Stundungen, Sonderangebote, etc.

Doch trotzdem ist das Image des Versicherungsvermittler schlecht und wird immer schlechter, wie Studien in Österreich und Deutschland regelmäßig zeigen. Nun liegt die aktuelle Image-Studie in Deutschland vor.

Wiederum letzter Platz!
Wie in den Jahren zuvor landeten Versicherungsvermittler auf dem letzten Platz. Höchstes Ansehen genießen Feuerwehrleute (93 Prozent), Ärztinnen/Ärzte (87 Prozent), Kranken- und Altenpfleger/innen (87 beziehungsweise 86 Prozent) sowie Polizistinnen/Polizisten (82 Prozent), zitiert das Versicherungsmagazin Zahlen aus der Bürgerbefragung „Öffentlicher Dienst“ des Meinungsforschungsinstitut Forsa. Weiterlesen

JETZT bis zu 14% FÖRDERUNG bei Neuinvestitionen (NL 25/20)

GF Walter Rimpl, checkleasing, Foto beigestellt

GF Walter Rimpl, checkleasing, Foto beigestellt

Nutzen Sie die Kombination – TOP Finanzierungskondition und Förderung durch aws. In Ihrem Unternehmen oder für Ihre Kunden!

Walter Rimpl, Geschäftsführer unseres Agenturpartners Checkleasing informiert uns, dass die Bundesregierung eine neuartige Investitionsprämie auf den Weg gebracht hat, welche die Anschaffungen von materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern an österreichischen Betriebsstätten mit sieben bzw. 14 Prozent fördert.

Die Investition muss zwischen 1. August und 28. Februar 2021 erfolgen, wobei bei längeren Lieferzeiten die Bestellung ausreichend ist. Die Investitionshöhe muss mindestens 5.000 Euro betragen. Es dürfen mehrere Investitionen zusammengezogen werden, um diese Untergrenze zu erreichen. Ein Unternehmen kann auch mehrere Investitionen einreichen, das maximal anerkannte Investitionsvolumina pro Unternehmen oder Konzern liegt bei 50 Millionen Euro.

Gefördert werden grundsätzlich alle Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen, doch es gibt auch Ausnahmen. Genaue Details finden Sie bei der Anlauf- und Informationsstelle des aws.

Eine Voraussetzung für den Erhalt der Prämie ist die Aktivierung des Investitionsgutes beim Antragsteller.
Da dies beim Leasing nicht möglich ist (hier aktiviert i.d.R.die Leasinggesellschaft das Investitionsgut), haben wir uns rechtzeitig um eine Lösung für Sie und Ihre Kunden bemüht.

Sämtliche Objekte, welche grundsätzlich leasingfähig sind und bei welchen eine Einreichung zur Förderung geplant ist, können über einen sogenannten Leasingkauf angeboten werden. Dieses Finanzierungsform hat die Aktivierung des Investitionsgutes beim Endkunden zur Folge. Weiterlesen

Folge- oder Betreuungsprovision. Was steht im Agenturvertrag? Was bekommen Sie? (NL 24/20)

Heute möchten wir zwei Themen, die rund um den neuen Agenturvertrag der Wiener Städtischen aufgetaucht sind, behandeln.
Wiener Städtische: Löst Homepage-Knebelungsvertrag Dienstnehmerähnlichkeit aus?

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Die uns zugesandten Vertrags-Unterlagen der Wiener Städtischen sind wert, sich näher anzusehen.

Wir haben ja bereits darüber berichtet und die Unterlagen kommentiert auf unsere Homepage gestellt. Und zwar hier…

Doch nochmals möchten wir uns besonders mit dem Knebel-Vertrag hinsichtlich der eigenen Homepage näher ansehen.
Und die Frage, warum es wichtig ist, darauf zu achten, welche Art von Provision Sie laut Agenturvertrag bekommen, wenn Sie die Zusammenarbeit mit dem Versicherer beenden.

Dazu haben wir wieder Input vom auf Versicherungsrecht spezialisierten Anwalt Mag. Stephan Novotny eingeholt, der IVVA Mitgliedern bei Problemen gerne zum Sonderpreis Unterstützung anbietet. Hier sein Beitrag.


A) Folge- oder Betreuungsprovision?

Da wäre mal die Frage, warum man nicht klipp und klar im Agenturvertrag regeln kann, was man im Falle der Beendigung des Agenturvertrags bekommt. Wir haben schon oftmals darüber informiert. Einige Links zu diesen Beiträgen haben wir am Ende des Beitrags für Sie zusammengestellt.

Doch nach wie vor sind manche Agenturverträge so kryptisch, dass man sich nicht sicher sein kann, was man nach Beendigung des Agenturverhältnisses tatsächlich bekommt und wie viel.

Obmann Peter Salek hat viele Jahre darum gekämpft. Manche wissen es vielleicht nicht mehr, aber es brauchte einen Prozess, der bis zum OGH durchgefochten wurde. Dann endlich wurde eine Klarstellung für den Fall der ordentlichen Kündigung des Agenturvertrages erreicht. Nun sind zu mindestens 50% an FOLGEprovision vom Versicherer weiter zu bezahlen (solange der betreffende Vertrag besteht).

Gottseidank gibt es zahlreiche Versicherer, die sich als echte Partner der Agenten sehen und sogar 100 % FOLGEprovision bezahlen.

Tipp: Studieren Sie einfach die vom IVVA gesammelten Agenturverträge der diversen Häuser und wählen Sie bewusst jene Häuser aus, die Ihnen faire Agenturverträge anbieten. Fast 50 Agenturverträge finden Sie kommentiert auf der IVVA Homepage und zwar hier…

Denn: Man muss sich als Mehrfachagent nicht freiwillig knebeln lassen.

B) Homepage-Knebelungsvertrag der Wiener Städtischen
Ein Beispiel für so eine unglaubliche Knebelung ist etwa der Homepage-Vertrag der Wiener Städtischen, in der sogar ein Mehrfachagent die Zustimmung der Wr. St. einholen muss, wenn er eigene Domain beantragen, eine eigene Homepage erstellen, dort Infos von anderen Versicherungspartnern platzieren möchte.
Trotz Hinweis an die Wr.St. dass dies in einer freien Welt wohl nicht möglich sein dürfte und schon gar nicht bei Mehrfachagenten – beharrt die Wr.St. auf diesem Vertrag, um eine Vertragsbeziehung mit Agenten zu beginnen / zu verlängern.

Dienstnehmerähnlichkeit? Weiterlesen

Ein Bauspar-Kunde ist ein guter Versicherungs-Kunde. (NL 24b/20)

Im ersten Teil des Interviews mit Manfred Salchner von der s Bausparkasse erfuhren wir, warum Bausparen ein ideales Mitnahme-Produkt für Agenten ist (bringt Umsatz, ist der Einstieg in die Vorsorge und alles, was mit dem Bausparer gekauft wird, muss auch versichert werden). Und warum turbulente Börsen und verstärktes Sicherheitsbedürfnis der Kunden zu einem Comeback des Bauspar-Vertrages führen. Eine Vorstellung der s Bausparkasse und die Info, wo der Unterschied zu einem Bankkredit liegt, rundeten das Gespräch ab. Diesen Teil 1 können Sie hier nachlesen…

Hier folgt nun Teil 2 des geführten Gespräches:

IVVA: Gibt es noch ein „Zuckerl“ bei der Bausparfinanzierung?

Manfred Salchner, sBausparkasse, Foto beigestellt

Salchner, s Wohnfinanz: Ja: Für „besondere Situationen“ bieten wir das „Komme-Was-Wolle-Paket“ zusätzlich an:
Bei erfreulichen (z.B. ein Baby) oder unerfreulichen (z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheit) Ereignissen haben Sie die Möglichkeit, dass man bis zu 24 Monaten nicht mehr die Gesamtrate, sondern nur die Zinsen zurück bezahlt. Das hilft solche Phasen gut zu überstehen, trotz langfristiger Verbindlichkeiten.

Hier ist besonders Wichtig: Der Kunde muss nicht als Bittsteller zur Bank gehen, sondern es ist sein Recht das in Anspruch zu nehmen, wenn sie es brauchen sollten. Unsere Kunden schätzen diese Sicherheit extrem!

IVVA: Was kann ich eigentlich mit einem Bausparer alles tun? Weiterlesen

Wie Corona-Krise überleben? (NL 8b/20)

Leider zeigen die täglichen Ansteckungs-Zahlen kenne Besserung an. Tägliche Zuwachs-Raten von rund 30 Prozent lassen Schlimmeres befürchten. Sollte in einigen Tagen keine entscheidende Verlangsamung in Sicht sein, wird wohl die Regierung zu noch schärferen Maßnahmen greifen müssen, da dann die bisher vorgeschriebenen Einschränkungen noch nicht den gewünschten Erfolg erzielt hatten und als Folge sukzessive das Gesundheitssystem an Grenzen stoßen wird.

Noch ist vieles unklar.
Klar ist aber, dass man seine bisher übliche Tätigkeit umstellen muss. Also statt persönliche Kundenkontakte, künftig auf Telefon, E-mail, Homepage, usw. setzen. Mitarbeiter ins Homeoffice oder auf Kurzarbeit schicken.

Ja, jeder spricht davon, dass man nun via Homeoffice arbeiten solle / müsse.
Doch kaum wer sagt einem, was man dabei beachten müsse. Denn das ist gar nicht so einfach. Die Datenschutzbehörde hat sich schon gemeldet und darauf verwiesen, dass auch in der Krise auf Datensicherheit zu achten ist. Sie brauchen also Vereinbarungen mit den Mitarbeitern (wo die entsprechenden Pflichten verankert sind), denn sonst arbeitet jeder auf seinem Privat-Laptop, womöglich noch mit einer alten Windows-Version, ohne Virenschutz, ohne VPN, etc. Würde da ein Datenverlust drohen, dann fällt das auch auf Sie zurück.

Aber natürlich müssen auch Sie selbst, wenn Sie vom Homeoffice aus arbeiten, wichtige Punkte beachten.

Wir werden Sie also in den nächsten Wochen nicht nur mit Informationen darüber versorgen, wo man welche Hilfen/Kreditgarantien/Förderungen bekommt, wie man etwa Stundungen bei SVA oder Finanzamt beantragen kann, usw.

Sondern wir werden unsere DSGVO-Praxis-Serie mit den obigen Fragen zur Datensicherheit fortführen, damit Sie auch im Homeoffice datenschutzkonform arbeiten können. Und nicht etwa nach dem Überleben der Corona-Krise die Datenschutzbehörde kommt und einem umfangreichen Strafbescheid vom Stapel lässt.

Bleiben Sie gesund und schauen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen. Alles Gute wünscht das IVVA Team.

Inserate zur Mitarbeiter-Suche

A) „Kundenberater/In für den Außendienst (Vollzeit) für alle Sparten (Sach-, Gewerbe-, Personen- und KFZ-Versicherungen)!

Wir sind eine selbständige Versicherungsagentur in Bregenz und suchen Mitarbeiter/In für den Bereich Kundenbetreuung und Verkauf. Es erwartet Sie ein angemessenes Fixum zuzüglich Provisionen sowie attraktive Karrieremöglichkeiten.

Ihre Aufgabenfelder: Betreuung von Bestandskunden, Neukundengewinnung, Angebotserstellung

Das bringen Sie mit: Berufserfahrung im Außendienst (BÖV-Prüfung), Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, EDV-Kenntnisse und Motivation, Führerschein und KFZ.

Interesse? Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Unterlagen an:
Agentur Dir. Helmut Wiedl, Römersraße 1-3, 6900 Bregenz, e-mail: helmut.wiedl@allianz.at

 

B) „Kundenberater/In für den Innendienst (Vollzeit) Frontoffice

Wir sind eine selbständige Versicherungsagentur in Bregenz und suchen Mitarbeiter/In für den Bereich Kundenbetreuung und Frontoffice. Es erwartet Sie ein angemessenes Gehalt sowie attraktive Karrieremöglichkeiten.

Ihre Aufgabenfelder: Betreuung von Bestandskunden, Verwaltungsarbeiten (Mahnwesen und Schadensbearbeitung), KFZ-Anmeldungen und Telefonie.

Das bringen Sie mit: Berufserfahrung für Bürotätigkeiten, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, EDV-Kenntnisse und Motivation, Führerschein und KFZ.

Interesse? Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Unterlagen an:
Agentur Dir. Helmut Wiedl, Römersraße 1-3, 6900 Bregenz,e-mail: helmut.wiedl@allianz.at

Merkur: Aktueller Stand zu den Agenturverträgen (NL 6/18)

Merkur hat im November 2017 Vermittlerverträge mit 31.12.2017 gekündigt. Dabei wurden die im § 21 HVertrG zwingend geregelten Kündigungsfristen – für Versicherungsagenten – nicht eingehalten. Das bewirkt, dass diese Kündigungen unwirksam sind.

Wird aber vom Agenten die Kündigung akzeptiert und der neue Vertrag nicht angenommen, so ist umgehend ein Ausgleichsanspruch (§24 HVertrG) einzufordern.

Mit der Annahme des neuen Vertrages – wurde uns berichtet – wird nicht nur eine geringere Abschlussprovision sondern auch die Folgeprovision für die Krankenversicherung verloren gehen.

Wir können uns vorstellen, dass nun so mancher Vermittler daran denkt, den Kundenstock an ein anderes Haus zu vermitteln.

Leider konnten wir nicht eruieren, welche Beweggründe das Haus MERKUR veranlasst hat, solch eine Umgestaltung der Verträge für ihren selbständigen Vertrieb zu veranlassen. Aus unserer Sicht, ein partnerschaftliches Fehlverhalten!

Der vorliegende Sachverhalt lässt erwarten, dass die gesetzliche Interessenvertretung die Betroffenen unterstützt. Hat sie doch die finanzielle Möglichkeit, eine fachkundige Rechtshilfe für ihre Mitglieder einzusetzen, um somit Schaden für den Einzelnen abzuwenden.

Wie sehen Sie die aktuelle Situation? Haben Sie die vorgelegten Verträge unterzeichnet? Hatten Sie Kontakt mit Merkur und war man dort bereit die Bedingungen abzuändern? Was werden Sie nun tun? Was erwarten Sie sich von Kammer und Gesetzgeber?

Nutzen Sie die Kommentar-Möglichkeit unterhalb des Beitrags oder senden Sie uns ein E-mail an redaktion@ivva.at.

Das IVVA Team

Barazon hinterfragt die Datenschutzgrundverordnung

Die EU-Institutionen haben haben uns die Datenschutzgrundverordnung gebracht. Damit wurde uns eine unglaubliche Arbeit („gigantische Bürokratie“) aufgebürdet, vor der rund 100 Tage vor dem Scharfschalten des Gesetzes, nach wie Viele kapituliert oder zumindest noch nicht begonnen haben. Doch löst die EU damit irgendein Problem, das Jeden von uns seit Jahren quält? Etwa die Spam-Flut? Kriminalität im Netz? Gläserner Mensch? Daten löschen bei sozialen Netzen?
Nein.

Dafür entsteht eine gigantische Bürokratie mit existenzbedrohenden Strafen!

Wirtschaftsjournalist Barazon hinterfragt dieses EU-Gesetz und seine Sinnhaftigkeit:

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Dr. Loisel zu IDD, zur Bewertung der Versicherer und Zukunft der Vermittler (NL 24b/16)

Vorige Woche sprach Dr. Loisel im ersten Teil seines Interviews über die ab 1.1. durchgeführte Organisationsreform, über modernes Schadenstracking und plädierte dafür den Online-Trend nicht als Bedrohung zu sehen (und brachte ein praktisches Beispiel, wie auch Agenten davon profitieren können: Immerhin vermittelt das VAV-Online-Portal jährlich rund 50.000 potentielle Kunden an die VAV-Vertriebspartner). Zum Nachlesen klicken Sie bitte hier…

Hier folgt nun der zweite Teil des Interviews:

Vorstand Dr. Loisel, VAV, Foto: Sven Rabe

Vorstand Dr. Loisel, VAV, Foto: Sven Rabe

IVVA: Ist das Internet ein Altersthema? Also sind jüngere Vermittler fitter als Ältere?

Dr. Loisel, VAV: Nein, das kann man nicht verallgemeinern. Richtig ist, dass sich mehr jüngere Menschen mit den neuen Möglichkeiten beschäftigen, weil sie damit aufgewachsen sind. Aber ob man das Internet für sein Geschäft nutzt oder eher als Gefahr sieht, das hängt viel stärker von der jeweiligen persönlichen Einstellung ab. Sehe ich das defensiv oder positiv? Auch junge Menschen können sich defensiv verhalten.

Der durchschnittliche Online-Kunde, ist übrigens Anfang Vierzig.

IVVA: Sie sind also überzeugt, dass die Computer die Vermittler auch künftig nicht ersetzen werden. Eine andere scheinbare Bedrohung für die klassische Versicherungsbranche sind Fintechs  – so bezeichnet man diese „Online-Versicherer“ in diversen Fachkreisen –, die in den Markt drängen. Wie beurteilen Sie diesen Aspekt des Online-Trends?

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