Bausparen. Das ideale Zusatzprodukt für jeden Agenten (NL 23b/20)

IVVA: Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit nehmen und uns – Corona-bedingt – telefonisch Auskunft darüber geben, warum etwa Bausparen auch heute noch ein Top-Produkt und ein ideales Mitnahme-Produkt für jeden Agenten ist. Da dies unser erstes Interview ist, schlage ich vor, dass Sie sich und Ihr Haus unseren Lesern ein wenig vorstellen.

Manfred Salchner, sBausparkasse, Foto beigestellt

Salchner, s Wohnfinanz: Vielen Dank, auch ich freue mich über dieses Gespräch und die Möglichkeit, mich und die Unternehmen s Wohnfinanz und s Bausparkasse hier näher vorzustellen. Mein Name ist Manfred Salchner und ich bin seit mittlerweile über 30 Jahre im Finanzdienstleistung- und Bankenbereich tätig. Seit 19 Jahren im Unternehmen und seit 8 Jahren Geschäftsführer der s Wohnfinanz – der Spezialist für alle privaten Wohnbaufinanzierungen in Österreich. Zusätzlich bin ich verantwortlich für den Direktvertrieb der sBausparkasse.

IVVA: Sie sind also sehr fest verankert in diesem Markt-Segment und haben wohl auch viel erlebt. Aber mit Corona konnte man wohl nicht rechnen?

Salchner: Korrekt.
Ich habe viele Jahre Erfahrung und kenne den Markt aus verschiedenen Blickwinkeln. Als Vermögensberater habe ich das Kerngeschäft von der Pike auf gelernt,  mich mit Versicherungen und Wertpapiere erfolgreich beschäftigt, seit 1995 aber hauptsächlich mit Finanzierungen. Letztendlich hat es mich in den Bankenbereich gezogen. Meine Kenntnisse gebe ich auch gerne an neue motivierte Mitarbeiter und Partner weiter. Aber Corona brachte uns eine völlig neue Situation und Herausforderungen.

IVVA: Wie kamen Sie durch die Corona-Krise? Gingen alle Mitarbeiter ins Home-Office? Kam es zu einem Digitalisierungsschub in der Krise? Verstärkte Nutzung von Webkonferenzen, etc.? Wie waren die Kundenkontakte? Ist das Geschäft eingebrochen?
Salchner: Der Corona-Lockdown war eine „interessante“ Phase. Überraschenderweise haben wir diese Zeit gut überstanden. Das liegt wohl daran, dass sich unser Unternehmen schon vor Corona viel mit Digitalisierung und der modernen Technik beschäftigt hat. Fakt ist, dass wir viel investiert und alle Vertriebsmitarbeiter gut geschult hatten und dadurch der Umgang mit Videokonferenzen bzw –beratung nichts Neues war. Um sowohl unsere Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden zu schützen, haben wir – dort wo möglich – auf persönlichen Kontakt verzichtet. Dass das so gut angenommen und aufgenommen wurde, war nicht vorhersehbar.  Aber tatsächlich gab es mit Homeoffice, Videokonferenzen, etc. kaum Probleme. Unser Unternehmen lief normal weiter, trotzdem ein großer Teil der Mitarbeiter von zu Hause arbeitete.  Diese Situation und Abwicklung hat aber ebenso ein große win-win Situation zu Tage gebracht:  Digitale Prozesse beschleunigen die Abwicklung und verkürzt dadurch die Bearbeitungszeit.

IVVA: Also gab es gar keine Corona-Krise im Bauspar-Bereich?

Salchner: Wie gesagt, durch den Lockdown sind wir gut durchgekommen. Aber meiner Meinung nach werden die Folgen der Krise erst langsam auftauchen und stärker werden, je länger die Krise andauert. Der Markt deutet ja bereits darauf hin: Besonders große Ausgaben werden genauer hinterfragt, bzw. auf später verschoben. Das vor allem von Leuten, die von Arbeitslosigkeit bzw. Kurzarbeit betroffen sind.

Nehmen wir an, ein Ehepaar wollte eigentlich eine Wohnung kaufen. Jetzt sind beide in Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit, oder das Unternehmen schafft den Neustart nicht oder nur ganz langsam. Dieses Paar wird sich den Wohnungskauf ein paar Mal überlegen, im besten Fall das Vorhaben auf nächstes Jahr verschieben oder sogar vom Kauf zurücktreten.

IVVA: Ich selbst hatte das Pech, dass meine Fondsgebundene per 1.4. abgelaufen ist. Mit dem Börsen-Crash im März entstand ein Riesen-Verlust, den ich nicht mehr aufholen konnte. Führt dieser Crash und die zu erwartende langjährige Rezession zu einem Umdenken bei den Konsumenten? Steht also der Bausparer vor einem großen Comeback?

Salchner: Ja, denn Krisen im Allgemeinen lassen die Menschen natürlich vorsichtiger werden. Wohnen ist zwar ein Grundbedürfnis der Menschen und gerade wenn z.B. Nachwuchs erwartet wird, wird eine größere Wohnung benötigt. Die s Bausparkasse als solider Partner mit planbaren und sicheren Produkte ist bei wachsenden Sicherheitsbedürfnissen der ideale Ansprechpartner.  Somit könnte die Corona-Krise wieder eine stärkere Orientierung hin zu s Bausparen und s Bausparfinanzierung und weg von riskanten Anlagen oder Finanzierungsformen bringen.

IVVA: Das Motto könnte also künftig wieder lauten: Lieber weniger Zinsen, dafür aber sicher?

Salchner: Davon bin ich überzeugt. Diese Ansparform zeichnet sich auch dadurch aus, dass man beim Bausparen nie Geld verloren hat. Ja, die bescheidenen Zinsen von heute machen das Ansparen schwerer, das stimmt. Aber in Zeiten wie diesen ist ja das Vermeiden von Verlusten schon ein Wert an sich geworden. Gelingt das, dann bin ich schon ein Gewinner.

Wer höhere Zusatzerträge erlangen möchte, muss in der aktuellen Lage bereit sein, ein überproportionales Risiko einzugehen. Und dazu sind viele Menschen nicht (mehr) bereit, weil sie Risiken vermeiden möchten.
Ich betone nochmals: Beim Bausparer hat man in den letzten 70, 80 Jahren keine Verluste erlitten. D.h. der Berater kann seinen Kunden mit Bausparen ein Ansparprodukt anbieten, das den Wunsch nach Sicherheit und Stabilität erfüllt. Bausparen ist konservativ, aber im positiven Sinne. Für Euch. Heute und morgen. s Bausparen.

IVVA: Können Sie uns das Unternehmen s Bausparkasse näher vorstellen?

Salchner: Die Bausparkasse besteht seit 79 Jahren und hat in diesem Zeitraum das Vertrauen vieler Kunden erworben. Die Bausparkasse hat aktuell über eine Million Kunden, die bei uns Ansparen oder ein Darlehen haben. Das Bauspar-Neu-Volumen liegt bei rund 600 Mio. pro Jahr, es werden rund 165.000 Bausparverträge pro Jahr abgeschlossen.

Weitere Zahlen und Fakten finden Sie im Flyer hier…

IVVA: Die Zahlen sind beeindruckend. D.h. der Bausparer wird immer noch als Geldanlage genutzt. Sparen auch heute noch die Eltern für ihre Kinder an?

Salchner: Definitiv. Und noch viel wichtiger: Bausparen ist seit Jahrzehnten der Einstieg in die Sparkultur. Erinnern Sie sich zurück. Unsere Eltern haben uns mit einem Bausparer das Sparen beigebracht. Gemäß dem Motto: Schließe einen Bausparer ab, lege immer etwas zur Seite und erfülle dir nach 6 Jahren den ersten Traum, etwa ein Moped. Die Bausparprämie trägt dazu bei, das Ziel etwas rascher zu erreichen. Denn nicht nur unsere Kinder werden immer größer, ebenso ihre Wünsche und Bedürfnisse.

Aber das langfristige Ziel ist natürlich ein günstiges Baudarlehen zu erhalten. Die Bausparkasse funktioniert kollektiv und hat einen zweckgebundenen Mitteleinsatz. Viele kleine Sparer zahlen ein, damit sie sich einen günstigen Kredit für sichere Wohnträume aufnehmen können.

IVVA: Kann man also sagen, dass das Bausparen vielen Jungfamilien den Traum vom eigenen Wohnen erfüllen hilft?

Salchner: Korrekt. Und was die wenigsten wissen ist, dass wir nur im österreichischen Raum investieren dürfen, damit gibt es einen großen Unterschied zum Bankenbereich, die ihr Geld überall investieren. Somit stellen wir unsere Mittel ausschließlich regional zur Verfügung, dass besonders für Jungfamilien in Österreich sicherer Wohnraum entsteht und man sich diese Wohnungen auch künftig leisten kann.

IVVA: Gibt es neben der Österreich-Orientierung noch einen weiteren Unterschied zwischen Bausparen und Bankkredit?

Salchner: Beim Ansparen hat man durch die staatliche Bausparprämie auch bessere Zinsen, als das am Sparbuch möglich ist. Aber mit dem Bausparen erwerbe ich vor allem Finanzierungsvorteile für das Bauen bzw. Kaufen einer Wohnung. Bei der Gebührenstruktur gibt es messbare Vorteile gegenüber anderen Kunden, die keinen Bausparer haben. Bei der Darlehensvergabe führt der Bausparvertrag nachweisbar zu besseren Rahmenbedingungen und Konditionen.

IVVA: Besonders auffällig: Sie bieten einen Fix-Zins für bis zu 15 Jahre für das Darlehen an.

Salchner: Es ist den Bausparkassen zu verdanken, dass man die Zinsen für lange Zeit einfrieren kann. Wir waren wir die ersten, die eine kostenlose Zinsobergrenze auf dem österreichischen Markt eingeführt hatten. Erinnern Sie sich an die Zeit zurück, wo Darlehenszinsen noch bis zu 12 Prozent betrugen. Da war es eine enorme Ersparnis, wenn man beim Bauspardarlehen nur höchstens 6 Prozent zahlen musste.
Diese Zeiten ist zwar vorbei, aber wir waren wieder die Ersten, die in Zeiten der Niedrigzinsen diese wiederum auf sehr lange Zeit eingefroren haben. Denn wir wissen, dass die Investition in Wohnraum ebenso eine langfristige Verbindlichkeit darstellt.

IVVA: Haben Sie ein konkretes Zahlenbeispiel?

Salchner: Aktuell kann ich 0,99% auf 6 Jahre oder 1,25 Prozent für 15 Jahre fix anbieten. Ich behaupte, jeder Kreditnehmer, der so ein Angebot annimmt, macht damit keinen Fehler.

Kennen Sie einen Vermieter, der Ihnen einen Mietvertrag anbieten würde mit der Garantie: In den nächsten 15 Jahren machen wir keine Mietpreisanpassung. Nein. Aber genau das macht die s Bausparkasse. Es gibt keine Erhöhung der Rückzahlungsraten.

Mit 1,25 % auf 15 Jahre fix hat man eine wirklich gute Alternative zum Mieten, denn damit wird Wohnen in den eigenen 4-Wänden doch wieder leistbarer.
Ein Rechenbeispiel und alle Fakten
dazu finden Sie im Flyer hier…

IVVA: Kann ich mir nicht auch bei Banken einen günstigen Kredit aufnehmen? Und wie lange glauben Sie, hält diese Nullzins-Politik an?

Salchner: Natürlich kann man jetzt auch günstige Bank-Kredite bekommen. Aber wenn sich die Zinskurve doch wieder dreht, dann werden viele Probleme beim Rückzahlen bekommen.

Daher mein Appell an die Kunden: Nutzen Sie die große Chance den Zinssatz einzufrieren. Schließen Sie bei der s Bausparkasse einen Fixkredit ab und Sie müssen sich keine Sorgen um die Zinsentwicklung machen.  Da viele Kunden Risiko-Vermeider sind, kann man jedem nur raten, auf ein paar Zehntel-Prozent zu verzichten und daher statt einem variablen Kredit zu z.B. 0,7 % einen Fixkredit zu 1,25 auf 15 Jahre fix abschließen. Dann ist es egal, ob die Zinsen wieder steigen.

Wie lange die Situation so weiter geht, kann Ihnen niemand sagen. Aber es kann schneller passieren, als man sich das heute vorstellen will. Denken Sie an die Fremdwährungskredite. Wer hätte jemals gedacht, dass der Schweizer Franken so schnell den Zinsvorteil verlieren würde. Kein Experte, kein Banker, kein Kunde hat das vorher gesehen. Heute sitzen viele damalige Kreditnehmer da und haben um 50 % mehr Schulden, und müssten 120 Jahre alt werden, um die Schulden zurückzahlen zu können, obwohl sie seit Jahren brav zurückzahlen.

Die einzigen Gewinner aus der damaligen Zeit waren jene Kunden, die damals bewusst oder ungewollt, weil die Bonität bei der Bank für einen Fremdwährungskredit nicht gepasst hat, eine Bausparfinanzierung gewählt hatten. Die sind heute schuldenfrei. Denn die Bausparkasse macht keinen Unterschied zwischen der unterschiedlichen Bonität unserer Kunden.

Im zweiten Teil des Interviews erfahren wir mehr über ein spezielles Zuckerl für Bausparer („Komme was wolle“), was alles man einem Bausparer tun kann und warum der Bausparer oftmals der Einstieg in die Vorsorge ist.

Doch der Bausparer kann mehr: Nicht nur ist er das ideale Zusatzprodukt für jeden Agenten, das Umsatz bringt.
Sondern alles, was mit dem Bausparer gekauft wird, muss versichert werden (Haus, Auto, usw.). Daher kann man alle 7 Jahre nachfragen, was es an neuen Plänen gibt und welche Versicherung benötigt wird.

Wie man so eine Win-Win-Situation zwischen sBausparkasse und Agenten starten kann, auch das erfahren Sie im zweiten Teil!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar