ERGO informiert über die praktische Umsetzung der IDD (NL 16b/21)

Mag. Christian Noisternig, Vorstand ERGO Versicherung

Mag. Christian Noisternig, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei ERGO und Patrick Ortner,  Leiter des Agenten- und Maklervertrieb der ERGO, stellen sich den Fragen des IVVA.

Vorige Woche erfuhren wir, wie ERGO, deren Agenten und die gemeinsamen Kunden durch die Corona-Pandemie gekommen sind und welche Veränderungen hierfür gesetzt wurden. So kam es etwa zu einer Weiterentwicklung in der Digitalisierung, vor allem in der Beratung und Schadenabwicklung, die auch nachhaltig bleiben wird. Auch Produktnews etwa die Einführung einer neuen Krankenversicherung und eine Produktinnovation im Bereich der hybriden Lebensversicherung – wurden besprochen.
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IVVA: Kommen wir zu den juristischen Themen, die unsere Agenten natürlich sehr interessieren. Wie geht es Ihnen mit der täglichen Umsetzung der IDD? Gab es hier irgendwelche Probleme, Unklarheiten?

Noisternig, ERGO: Wir haben sowohl bei der jährlichen Ausbildungsverpflichtung als auch bei den Anpassungen des Beratungsprozesses gute Lösungen gefunden und können nach zwei bis drei Jahren die Anforderungen der IDD sehr gut mit den Vertriebsanforderungen in Einklang bringen.

Im Laufe des heutigen Jahres werden wir eine Überarbeitung des ERGO Portals vornehmen und die Beratungsstrecke unter Einhaltung der IDD aufgrund unserer Erfahrungen einfacher, intuitiver und für ein besseres Kunden- und Beratererlebnis überarbeiten..

IVVA: Detail-Frage: Wie kommunizieren Sie den Zielmarkt?

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Dr. Breiter: OGH-Urteil: Darf Vermittler Schreiben mit Kontaktverbot zu alten Vermittler vorbereiten? (NL 16/21)

Vermittler bereitet für Kunden Schreiben mit Kontaktverbot zum „alten“ Betreuer vor – zulässig? (OGH 22. 9. 2020)

Im harten Kampf um Kunden greifen Vermittler bisweilen zu harten Waffen. Manch einer bereitet für die Kunden Schreiben vor, in denen sie dem früheren Vermittler eine weitere Kontaktaufnahme untersagen (sollen). Es stellt sich die Frage, ob das zulässig ist. Diese Frage beleuchtet der Gastbeitrag von Dr. Gustav Breiter von der Kanzlei VIEHBÖCK BREITER SCHENK & NAU RECHTSANWÄLTE OG. Hier folgt sein Beitrag:

 

Dr. Gustav Breiter

Vermittler bereitet für Kunden Schreiben mit Kontaktverbot zum „alten“ Betreuer vor – zulässig? (OGH 22. 9. 2020)

Ein Versicherungsmakler war als Submakler für ein anderes Maklerunternehmen tätig. Nach dem Vertragsende ließ er mehr als 100 Kunden ein von ihm vorbereitetes Schreiben unterfertigen. Darin lösten die Kunden die Vollmachtsverhältnisse zum bisherigen Makler auf und untersagten ihm eine Kontaktaufnahme. Diese Schreiben übermittelte er gesammelt per Fax eben diesem Makler. Dieser begehrte dagegen eine einstweilige Verfügung, die in zweiter Instanz erlassen wurde. Weiterlesen

DSGVO: Sind Ihre TOMs noch aktuell? (NL 15/21)

Vorige Woche gaben wir einen Rückblick auf „3-Jahre-DSGVO“, lieferten Ihnen eine kleine Checkliste „Das kleine 1×1“ zum Prüfen, ob das Wichtigste der DSGVO in Ihrem Unternehmen erfüllt wurde (falls Ja, bitte prüfen, ob alles noch aktuell ist). Zum Nachlesenhier klicken…

Und wir berichteten, dass neben den hohen Strafen, Image-Verlust nun eine neue Gefahr bei Verletzungen der DSGVO droht, nämlich Schadenersatzklagen (das deutsche Verfassungsgericht hat dazu eine „positive“ Entscheidung getroffen). Zum Nachlesen hier klicken…

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger


Heute sehen wir uns einen zentralen Punkt der DSGVO näher an, nämlich die TOMs. Darunter versteht man die technisch organisatorischen Maßnahmen, die zu treffen sind, um die Datensicherheit herzustellen. Es gibt bereits mehrere Strafen über hunderttausende Euros wegen Verletzung der TOMs!

Aber auch das vorschriftsmäßige Verhalten im Falle einer Datenverletzung (Data breach) ist Thema des heutigen Beitrags.

Hier folgt nun der Input von RA Mag. Stephan Novotny:

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ERGO informiert: Über Neuheiten, die Umsetzung von IDD und DSGVO (NL 15b/21)

Mag. Christian Noisternig, Vorstand ERGO Versicherung

Mag. Christian Noisternig, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei ERGO und Patrick Ortner,  Leiter des Agenten- und Maklervertrieb der ERGO, stellen sich den Fragen des IVVA.

IVVA: Ich freue mich, dass Sie sich wieder die Zeit nehmen, um mit dem IVVA über aktuelle Themen und Neuheiten zu sprechen. Leider Corona-bedingt nicht wirklich als Gespräch, sondern via E-Mail, was ich sehr schade finde, aber Sicherheit geht vor. Starten wir mit der Frage: Was hat sich bei Ihnen in den letzten Monaten geändert? Wie schaut die Vertriebs-Situation aus?

Noisternig, ERGO: Mit dem Ausbruch der Pandemie waren wir großen Herausforderungen ausgesetzt. Die Art und Weise, wie wir Vertrieb machen, hat sich massiv verändert, da kein oder nur mehr eingeschränkter physischer Kundenkontakt möglich ist. Wir haben aber die bei uns ohnehin schon sehr ausgereifte Digitalisierung noch schneller vorangetrieben, beispielsweise durch Beratung über Videokonferenz oder Schadenbegutachtung per Video.

IVVA: War das (Vor-)Jahr ein gutes Jahr für Sie?

Noisternig, ERGO: Unter dem Gesichtspunkt dieser Herausforderungen war es ein extrem erfolgreiches Jahr für uns, sowohl für ERGO gesamt, aber auch für unsere Vertriebspartner, also auch Ihre Agenturen.

IVVA: Wuchsen Sie? Mit der Branche oder sogar stärker?

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DSGVO: Das kleine 1×1 zum Nacharbeiten (NL 14a/21)

3-Jahre DSGVO: Das „kleine 1×1 des Datenschutz“ zum Nacharbeiten.

Seit 25.5.2018 gibt es keine Ausrede mehr: Mit existenzbedrohenden Strafen von bis zu 20 Mio. Euro oder 4 % des Konzern-Umsatzes versucht die EU auch die schwarzen Schafe an die Leine zu nehmen.

Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Seither ist einiges passiert. Wir haben gemeinsam mit RA Mag. Stephan Novotny die DSGVO in einfache Häppchen zum Abarbeiten verpackt. 

Nach 3 Jahren ist Zeit, nachzusehen, ob alles korrekt erledigt wurde oder ob nach Nacharbeiten nötig sind. Dazu haben wir ein „kleines 1×1“ für Sie zusammengestellt, in dem wir an die wichtigsten Umsetzungs-Arbeiten zur DSGVO erinnern und Ihnen die dazu passenden Seiten auf www.ivva.at verweisen.

Hier folgt nun der Input von RA Mag. Stephan Novotny:

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DSGVO: Nun drohen Schadenersatz-Klagen (NL 14/21)

3-Jahre DSGVO: Neue Gefahr: Schadenersatz-Klagen!
Und das „kleine 1×1 des Datenschutz“ zum Nacharbeiten.

Seit 25.5.2018 gibt es keine Ausrede mehr: Mit existenzbedrohenden Strafen von bis zu 20 Mio. Euro oder 4 % des Konzern-Umsatzes versucht die EU auch die schwarzen Schafe an die Leine zu nehmen.

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Seither ist einiges passiert. Wir haben gemeinsam mit RA Mag. Stephan Novotny die DSGVO in einfache Häppchen zum Abarbeiten verpackt. 

Nach 3 Jahren ist Zeit, nachzusehen, ob alles korrekt erledigt wurde oder ob nach Nacharbeiten nötig sind. Dazu haben wir ein „kleines 1×1“ für Sie zusammengestellt, in dem wir an die wichtigsten Umsetzungs-Arbeiten zur DSGVO erinnern und Ihnen die dazu passenden Seiten auf www.ivva.at verweisen.

Dieses „kleine 1×1“ finden Sie hier….

In diesem Teil 1 des heutigen Beitrag sehen wir uns an, warum Sie die DSGVO unbedingt einhalten sollen. Nicht nur, weil Strafen drohen. Nicht nur, weil die Konkurrenz oder verärgerte Kunden Sie anonym bei der Datenschutzbehörde melden können (war wohl Anlass für eine Prüfung durch die Behörde sein wird). Sondern weil eine neue Gefahr droht.

Hier folgt nun der Input von RA Mag. Stephan Novotny:

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ARAG zu DSGVO, Weiterbildung und Cyberangriffe (NL 14b/21)

Mag.a Birgit Eder, Vorsitzende des ARAG-Vorstands; Foto ARAG

ARAG Vorständin Eder im Interview

Im ersten Teil berichteten wir, wie ARAG mit Corona umging und wie man versucht, Kunden und Vermittlern durch die Krise zu helfen. Zum Nachlesen hier klicken…

Im zweiten Teil stand die tägliche Umsetzung der IDD im Mittelpunkt (Protokolle, Zielmarkt, etc.). Zum Nachlesen hier klicken…

Hier folgt nun der 3. und letzte Teil des Interviews, in dem wir über die tägliche Umsetzung der DSGVO und Cyberangriffe ebenso geht, wie um jahrelange Branchen-Themen Nachwuchs-, Nachfolge. Weiterlesen

Unterstützen auch Sie uns, um die Rahmenbedingungen für Agenten zu verbessern (NL 13/21)

Den IVVA gibt es seit fast 15 Jahren. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, nicht nur die Standesinteressen unseres Berufstandes zu bewahren und zu stärken, sondern auch mehr Rechtssicherheit beim Gesetzgeber durchzusetzen. Anfragen bei FMA oder Ministerien gehören zu unseren Aufgaben (etwa die Nachfrage, ob von der Aufsicht wirklich gefordert wurde, alle Beratungsprotokolle standardmäßig an den Versicherer abzuliefern. Antwort: Nein. Zum Nachlesen: https://www.ivva.at/fma-keine-aufforderung-zur-protokollablieferung-nl-17-20/

Besonders wichtig erscheint uns unsere Agenturen bestens zu informieren:
Egal, ob es die praktische Anwendung neuer EU-Richtlinien wie IDD, MiFID oder DSGVO beim Vermittler betrifft. Oder die praktische Umsetzung seitens der Versicherer oder die Kontrolle durch die Aufsichtsbehörden: Wir holen uns Rat von Fach-Juristen und geben deren Ansicht in gut verständlicher Form an Sie weiter. So finden Sie eigene Rubriken auf unserer Webseite:
https://www.ivva.at/idd-leicht-gemacht/
https://www.ivva.at/dsgvo-leicht-gemacht/
https://www.ivva.at/agentenrecht-und-idd/

Senden Sie unsere Newsletter weiter!
Etwa 6.000 Agenten erhalten regelmäßig unseren kostenlosen Praxis-Newsletter, der Sie etwa alle 10-14 Tage über aktuelle Ereignisse informiert. Da 2020 rund 950 Agenturen laut Versicherungsjournal neu gegründet wurden und es nun etwa 9.500 aktive Agenten gibt, laden wir Sie ein, unseren Newsletter mit dem Hinweis auf unseren Newsletter an Mitarbeiter und Partner weiter zu leiten.
Je mehr Agenten über Ihre Rechte Bescheid wissen, umso weniger muss man sich gefallen lassen und kann sich auf die Hinterbeine stellen und aktiv gegen Benachteiligungen wehren!
Die Anmeldung zum IVVA Newsletter ist rasch erledigt: https://www.ivva.at/anmeldung/

Nicht jeden Agenturvertrag „ungschaut“ akzeptieren!
Durch Aufklärung gelingt es uns immer wieder auf die verwendeten Agenturverträge der Versicherer Einfluss zu nehmen, in dem wir auf problematische Formulierungen hinweisen und Verbesserungen vorzuschlagen. Unter der Rubrik AGENTURVERTRÄGE finden Sie auf unserer Webseite fast 50 Agenturverträge, die wir danach analysiert haben, was gut, was weniger gut oder sogar grob benachteiligend für Agenten ist. https://www.ivva.at/agenturvertraege/
Je mehr Agenten sich „zusammen schließen“ und auf ihre Rechte bestehen, umso einfacher wird die Zusammenarbeit mit den Versicherern.

Werden auch Sie Mitglied beim IVVA:
Wir haben ganz bewusst einen sehr kleinen Jahresbeitrag gewählt. Für keine Agentur sollten 25 Euro (Einzelperson) oder 35 Euro (Firma) ein Problem sein.
Zur Erinnerung: Einer der größten juristischen Erfolge im Kampf um faire Agenturverträge ist unserem langjährigen Obmann Peter Salek gelungen: Nach langem Kampf durch alle Gerichtsinstanzen, haben wir die Sittenwidrigkeit der Provisionsverzichtsklausel  juristisch bestätigt erhalten. Ein Beweis, dass der IVVA mit Ausdauer das Ziel „Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen“ für unseren Berufsstand anstrebt und erreicht.
Auch die Anmeldung zum IVVA Mitglied ist rasch erledigt: https://www.ivva.at/mitglied/

Allen bisherigen und zumeist langjährigen Mitgliedern sagen wir heute ein herzliches Danke für Ihre Unterstützung und Treue! Ihre Solidarität kommt unserem Berufstand zugute und stärkt uns alle.

Liebe Grüße von Ihrem IVVA Team

 

WhatsApp verlangt Blankoscheck für Facebook per 15.5. (NL 13b/21)

ABLEHNEN! Hände weg von sozialen Medien auf beruflich genutzten Geräten!

RA Mag. Stephan Novonty, Foto Stephan Huger

Wir haben bereits im Jänner vom ersten Versuch seitens WhatsApps berichtet, die Nutzungsbedingungen derart zu verändern, dass nun auch die „Mutter Facebook“ auf alle Daten zugreifen und für Werbezwecke nutzen darf. Und rieten Ihnen davon ab!
Zum Nachlesen:
Whatsapp-Daten gehen an Facebook. Daher nicht beruflich nutzen!
Tenor: Hände weg von Social Media im Business-Bereich!

Dieser erste Versuch ging schief. Doch nun will WhatsApp nicht länger warten und droht per 15.5. Ihnen sukzessive das Service abzudrehen, wenn Sie den geänderten Nutzungsbestimmungen nicht zustimmen.

Daher sehen wir uns gemeinsam mit RA Mag. Stephan Novotny 
> den konkreten Anlassfall näher an und
> erklären, was Sie nun tun können (Alternativen!) und was Sie keinesfalls tun sollten.
> Und was Datenschutz-Behörden gegen diesen Versuch der Datenzusammenführung unternehmen.
> Außerdem liefern wir eine Reihe von Links zum weiteren Einlesen in diese (Datenschutz-)Problematik.

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Starten Sie erfolgreich und optimal aus dem Lockdown! (NL 12/21)

Optimieren Sie Ihren Marktzugang.

Heute hat also auch Wien den harten Lockdown beendet. Die Krise hat sicher auch unsere Branche vor Herausforderungen gestellt, aber unserer Wahrnehmung nach bei weitem nicht so schlimm, wie andere.

Doch womöglich ist die Pandemie noch nicht ganz vorbei und an den wirtschaftlichen Folgen werden wir wohl noch länger leiden, denn viele unserer Kunden (egal ob Private oder Firmen) werden nach dem Auslaufen von Kurzarbeit und Stundungen dann mit größeren finanziellen Problemen zu kämpfen haben, die dann auch auf uns zurück fallen werden.

Grund genug, um sich auch für die Zukunft zu überlegen, ob man wirklich seinen Beruf optimal organisiert hat oder es vielleicht noch Verbesserungspotential gibt.

Wir haben einige Ideen hier zusammengefasst:

  • Wenn möglich, werden Sie als Mehrfachagent tätig.
    Damit können Sie Ihren Kunden in den verschiedensten Bereichen den möglichst optimalen Versicherungsschutz (Preis/Leistung) vermitteln.
    Und gleichzeitig reduzieren Sie Ihre Abhängigkeit von einem oder wenigen Versicherer.
    Und können bei Veränderungen am Markt oder den Courtageverträgen reagieren, wenn Ihnen diese nicht gefallen.

  • Wählen Sie Ihre Versicherungspartner sorgfältig aus.
    Nicht nur die Höhe der Courtage sollte hier berücksichtigt werden, sondern die faire und partnerschaftliche Beziehung.

    Tipp: Sehen Sie sich die Agenturverträge ganz genau an. Sind sind fair und partnerschaftlich? Wie ist das Ende geregelt? Folgeprovision oder hat sich da etwa eine Betreuungsprovision eingeschmuggelt? Oder nutzte der Versicherer die DSGVO als Grund, um Sie wieder fest an sich zu binden, in dem er Sie fälschlicherweise als Auftragsverarbeiter und nicht korrekterweise als Datenverantwortlicher nach DSGVO einstufte? Und und und…
    Unter https://www.ivva.at/agenturvertraege/ warten knapp 50 Agenturverträge analysiert auf Sie. Welche Formulierung ist günstig, welche benachteiligend oder sogar verheerend für Sie?

    Tipp: Sehen Sie sich die IVVA Agenturpartner näher an!
    Haben Sie bereits Courtagen mit diesen Versicherungen?
    Einfach auf www.ivva.at links unter dem Menue-Punkt „Agenturpartner informieren“ näher ansehen und sich die Seiten der einzelnen Versicherer ansehen.

  • Schöpfen Sie Ihr volles Betreuungs-Potential aus.
    Richtig ist, niemand kann der Wunder-Wutzi für alle Produkte werden. Und natürlich ist die Produkt-Palette von Ihrer Gewerbeberechtigung abhängig.
    ABER: Es gibt typische Zusatzprodukte, die jeder Kunde brauchen kann und die Sie bei jedem Kundengespräch abfragen sollten. Denken Sie an Bausparen, Leasing, Finanzierung, um einige zu nennen.
    Gehen Sie bei persönlichen Besuchen aufmerksam durch Haus und Garten: Was ist neu seit dem letzten Besuch? Neue Einrichtung könnte ein Hinweis auf Unterdeckung bei der Haushaltsversicherung sein. Im Garten steht ein neuer Pool, wie ist der versichert? Die Familie bekommt Zuwachs (größeres Auto vielleicht über Leasing finanzieren und Bausparer für den Nachwuchs?). Der ältere Sohn plant in eine neue Wohnung umzuziehen (neue Versicherung nötig!). Und und und.

  • Bilden Sie Arbeits- oder Bürogemeinschaften mit Kollegen:
    Das kann mehrere Vorteile bieten:
    Einerseits Fixkosten reduzieren (z.B. eine gemeinsame Sekretärin finanzieren?) und bei der optimalen Produkt-Abdeckung helfen: Besonders die „schwierigeren“ Produkte könnte man sich aufteilen: Denken Sie etwa an die für Berufsunfähigkeitsversicherung, oder die betriebliche Altersvorsorge oder Kreditfinanzierungen, usw.
    Tipp: Sehen Sie sich die IVVA Börse näher an! Hier können Sie Mitarbeiter, Partner ebenso suchen, wie Nachfolger oder Bestände. Details hier: https://www.ivva.at/agentur-boerse/
  • Geschäftsbündelung mit Kollegen:
    Bringt neben besserer Kunden-Betreuung (siehe oben), bessere Konditionen und bessere Bonifikationen bei den einzelnen Gesellschaften.
  • Gewerbe erweitern?
    Die umfassende Betreuung von Kunden (also auch im Finanzierungsbereich, Bausparen, Leasing, etc. – z.B. durch Ergänzung mit dem Vermögensberatergewerbe) – bringt mehr mögliche Gesprächspunkte und damit mehr Geschäft beim einzelnen Kunden, oftmals sogar mit weniger Zeitaufwand.
    Gleichzeitig bindet man den Kunden fester an sich, weil dieser etwa nicht beim Autokauf dort auch das Leasing und wichtiger Versicherungen abschließt.

 

Werte Mitglieder und Leser, wir hoffen Ihnen damit einige Anregungen geboten zu haben.
Wo drückt Ihr Schuh? Welche Änderungen sehen Sie als Folgen der Krise auf sich zukommen? Haben Sie aktuelle Probleme mit einem Versicherer? Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen an redaktion@ivva.at.

Beste Grüße vom IVVA Team