Nützliche Leitfäden & Checklisten IT-Sicherheit & DSGVO (NL 6b/19)

Praxis-Tipp: Machen Sie Ihr Unternehmen IT-sicher und schulen Sie Ihre Mitarbeiter, um auch weiterhin die DSGVO erfüllen zu können. Auch die FMA legt heuer einen Prüfungsschwerpunkt auf Cyber-Security.

Ziel ist: Gefahren erkennen, Sicherheitsstrategien entwickeln, Schutzmaßnahmen erarbeiten und täglich umsetzen.

Wir möchten Sie aber nicht nur an Ihre Aufgaben erinnern, sondern auch auf Hilfestellungen zu diesen Punkten hinweisen. Denn Datensicherheit ist nicht nur eine mühselige Aufgabe, die aufgrund der DSGVO entsteht, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre Geschäfte langfristig betreiben können (bei Hackerangriff droht Daten- und womöglich auch Vertrauensverlust bei Ihren Kunden und Partnern).

Während in Großbetrieben und Konzernen sich mehrere Mitarbeiter um dieses Thema kümmern, lastet diese Aufgabe bei EPUs und KMUs meist auf einer Person, die noch dazu gleichzeitig viele andere Aufgaben zu erfüllen hat.

Gut ist, dass man vieles nicht neu erfinden muss, denn es gibt zahlreiche nützliche Checklisten und Leitfäden, auf die man zurückgreifen kann. Einige davon haben wir für Sie gesammelt und in diesem Beitrag zusammengestellt. 

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IDD: Wann gilt Agent als Hersteller? Pflichten? (NL 6/19)

Warum steht im Agenturvertrag, dass ich Hersteller gemäß IDD sein kann?  Welche Pflichten lasten dann auf mir? Wie sollte man den Vertrag abändern?

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der 4. Teil unserer IDD-Serie diese Frage näher beleuchten.

Zum Nachlesen: Teil 3 der IDD-Serie beleuchtete die neuen Schulungsvorschriften (wer, wann, wo, usw.). Zum Nachlesen hier klicken…

Zum Nachlesen: Teil 2 der IDD-Serie beleuchtete die tägliche Praxis und hatte den Titel „Kennen Sie Ihre Pflichten aus den delegierten Verordnungen“ (Zielmarkt & Co). Zum Nachlesen hier klicken…

Teil 1a beschäftigte sich mit den „echten“ Gefahren der IDD (Informations-, Wohlverhaltensregeln). Zum Nachlesen hier klicken…
Teil 1b beschäftigte sich mit der Neuheit „Statusklarheit“ und was da zu tun ist, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Zum Nachlesen hier klicken…

Nun also zur Frage, wann Agenten als Hersteller gelten, was das in der Praxis bedeutet und welche Pflichten Sie damit sich aufbürden. Und wie Sie den Agenturvertrag abändern sollten. Grund genug, bei Mag. Stephan Novotny nachzufragen. Weiterlesen

Antworten auf Ihre gestellten Fragen (NL 5b/19)

Interessante Fragen, die Sie uns in den letzten Wochen stellten, fassen wir hier zusammen und beantworten sie, da Sie für alle Agenten von Interesse sind.

Zögern Sie nicht, uns weiterhin Fragen zu senden. Entweder per Mail an redaktion@ivva.at oder füllen Sie das Formular im Menue-Punkt „Fragen an Partneranwälte“ aus. Dazu hier klicken…

Heute beantworten wir Fragen zu

  • neuen IDD-Weiterbildungspflicht,
  • zur Höhe des Ausgleichsanspruchs nach 46 Jahren Tätigkeit,
  • zur Nutzung von Vollmachten und
  • ob Brief-Post als sicher nach der DSGVO gilt

A) Fragen zur neuen Weiterbildungspflicht:

„Wie komme ich zu diesen 15 Stunden im Jahr? Muss ich die selbst organisieren, oder bieten da in Zukunft Versicherungen etwas an?

„Stimmt es, dass ich auch „von Versicherungen unabhängige“ Weiterbildung besuchen muss. Stimmt das? Und wenn ja, wie viele und wo?“

„Sind das Produktschulungen der Versicherungsanstalten oder müssen das „spezielle Schulungen“ sein, die auch von der Wirtschaftskammer anerkannt sind?“

„Manche boten 1,5 Punkte für die Teilnahme an Stammtisch- oder ähnlichen Veranstaltungen an. Gilt das auch weiterhin? „

„Sind 1,5 Punkte so viel 1,5 Stunden? Wo erhalte ich von Versicherungen unabhängige Weiterbildung?“

„Ich muss 15 Weiterbildungsstunden in der Haupt- und 5 in der Nebentätigkeit erbringen. Wird hier etwas angerechnet?

Diese und weitere Fragen hat Mag. Novotny in seinem 3. Teil der IDD-Serie beantwortet. Und zwar hier…

B) Frage zur Vollmachtsverwendung und DSGVO.

„Ich verwende beiliegende Vollmacht (Mustervollmacht für Agenten), wo ich auf der Rückseite auch die Datenschutzerklärung vom Kunden unterschreiben lasse.

Im Falle eines Vollmachtsentzuges bestätige ich dem Kunden dass die Vollmacht mit heutigem Tage die Gültigkeit verliert und wird gelöscht.“

Was sagen Sie dazu?“

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IDD: Ihre Schulungsverpflichtungen (NL 5/19)

Wo und wie müssen Sie künftig Ihre Weiterbildungspflicht nach der IDD erfüllen?

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Da sich die Anfragen zu diesem Thema gehäuft haben, werden wir im 3. Teil unserer IDD-Serie diese Frage näher beleuchten.

Zum Nachlesen: Teil 2 der IDD-Serie beleuchtete die tägliche Praxis und hatte den Titel „Kennen Sie Ihre Pflichten aus den delegierten Verordnungen“ (Zielmarkt & Co). Zum Nachlesen hier klicken…

Teil 1a beschäftigte sich mit den „echten“ Gefahren der IDD (Informations-, Wohlverhaltensregeln). Zum Nachlesen hier klicken…
Teil 1b beschäftigte sich mit der Neuheit „Statusklarheit“ und was da zu tun ist, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Zum Nachlesen hier klicken…

Nun also Details zur Weiterbildungspflicht nach IDD. Grund genug, bei Mag. Stephan Novotny nachzufragen. Weiterlesen

DSGVO: Nun geht das Strafen los… Was tun? (NL 4b/19)

Wie gut haben Sie die DSGVO umgesetzt? WO DRÜCKT der SCHUH?
Was ist Ihnen unklar? Fragen Sie unsere Partneranwälte!

Der IVVA hat im letzten Jahr die DSGVO in einfache Häppchen zerlegt, damit Sie die Anforderungen Schritt für Schritt in die Praxis umsetzen können. Mehr dazu in unserer Rubrik „DSGVO leicht gemacht“.
Zum Nachlesen
hier klicken…

Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten diese Beiträge weiter präzisieren. Und (neu) aufgetauchte Fragen beantworten.

Teilen Sie uns mit, wo der Schuh drückt. Stellen Sie uns Fragen, damit wir Sie noch besser unterstützen zu können. Details unten anbei.

Doch nun zurück zu den aktuellen Anlässen (mit Millionen-Strafen). Grund genug sich wieder mit der DSGVO zu beschäftigen!

Weiterlesen

Warum Agenten verstärkt mit ERGO zusammen arbeiten sollten (NL 4b/19)

Mag. Christian Noisternig, Vorstand ERGO Versicherung

Vorige Woche erfuhren wir, dass ERGO verstärkt auf den Agenten-Vertriebsweg setzt und einen vorbildlichen Agentur-Vertrag anbietet. Diesen ersten Teil des Interviews können Sie hier nachlesen…
Hier folgt nun der zweite Teil!

IVVA: Sie haben mir vorige Woche erzählt, dass Sie seit Jahren von Kunden zum Service-Champion gewählt werden und auch großes Lob von den Vermittlern für Servicequalität und rasche Polizzierung erhalten. Ich kann mich erinnern, dass ERGO im Vorjahr von 71.000 Kunden zum 3. Mal zum Service-Champion prämiert wurden. 2018 galt also „Aller guten Dinge sind vier“?

Noisternig, ERGO: Ja so ist es und darauf sind wir auch stolz. Denn das ist eine unabhängige Studie, die die Analysegesellschaft ServiceValue GmbH gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt erstellt. Dabei wurden fast 110.000 österreichische Kunden über ihre Service-Zufriedenheit befragt. Das waren nicht nur ein Drittel mehr Kunden wie im Jahr davor, sondern auch das Sample der teilnehmenden Branchen und Unternehmen wurden enorm vergrößert. Alleine in unserer Branche haben 24 statt 14 Versicherer teilgenommen. Und dennoch haben wir nicht nur neuerlich Platz 1 errungen, sondern unseren Vorsprung sogar noch ausgebaut. Dieser Preis ist eine Belohnung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch ihre tägliche Arbeit für die Kunden die Basis für die Auszeichnung gelegt haben.

Dieser Service-Champions Award dokumentiert die Kundensicht und „beweist“ Ihren Agenten, dass man ganz beruhigt die Kunden der ERGO anvertrauen kann, weil sie dann bestens betreut und serviciert werden.

IVVA: Kehren wir zur IDD zurück. Was ändert sich durch die IDD für die Agenten? Wie stellen sie z. B. fest, ob wirklich nur innerhalb des Zielmarktes vermittelt wurde? Weiterlesen

IDD: Kennen Sie Ihre Pflichten aus den delegierten Verordnungen? (NL 3/19)

Wie erhalten Sie Informationen zum Zielmarkt vom Versicherer? Eine der „echten“ Gefahren der IDD!

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Sie haben einen Agenturvertrag unterschrieben, wo in etwa drinnen steht, dass der Versicherer einen Zielmarkt definiert und diese Infos irgendwo auf seiner Homepage stehen. Und Sie dürfen nur zu diesen Bedingungen das Produkt vermitteln. Doch wer hat diese Verpflichtung festgelegt? Was hat das mit den delegierten Verordnungen der EU Kommission zu tun? Und was wird da genau verlangt? Wie sieht die Praxis künftig aus? Wie erfahren Sie, wenn sich der Zielmarkt geändert hat? Grund genug, bei Mag. Stephan Novotny nachzufragen.

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ERGO setzt verstärkt auf Agenten-Vertrieb (NL 3b/19)

Mag. Christian Noisternig, Vorstand ERGO Versicherung

IVVA: Ich freue mich, dass wir schon traditionell knapp vor Jahresende unser jährliches Interview führen. Ein idealer Zeitpunkt für einen Jahresrück- und -ausblick. Darf ich Sie zum Beginn bitten, sich unseren Lesern kurz vorzustellen?

Noisternig, ERGO: Gerne. Ich bin seit 1. April 2018 neuer Vorstand für Vertrieb und Marketing bei ERGO. Das ist insofern eine bedeutsame Änderung, als vorher diese Aufgaben auf drei Vorstandsressorts aufgeteilt waren. Nun jedoch sind diese Agenden in einem Vorstandsressort gebündelt.

Zu meinem Werdegang: Ich bin gelernter Jurist, habe aber nach dem Gerichtsjahr den Beruf nicht aktiv ausgeübt, sondern bin bei der Creditanstalt eingestiegen und war dann 20 Jahre im UniCredit Bank Austria-Konzern tätig, zuletzt als Bereichsvorstand für das Privatkundengeschäft Österreich. Und in dieser Funktion war ich auch seit 2012 Aufsichtsratsmitglied der ERGO. Daher war der Schritt zu ERGO für mich ganz logisch.

IVVA: Gehe ich Recht in der Annahme, dass die vorherige Aufteilung der Vertriebs- und Marketing-Agenden historisch so gewachsen war?

Noisternig, ERGO: Das stimmt.

Wir haben den Vertrieb neu aufgestellt, um einerseits unsere Marktposition weiter auszubauen, andererseits unsere Vertriebswege zukünftig noch stärker zu diversifizieren, wie man das im „Marketing-Deutsch“ so schön sagt. Durch die Bündelung aller Kräfte in einem Vorstandsbereich werden wir unsere Vertriebspartner noch besser unterstützen. Beispielsweise werden die Vertriebspartner künftig durch fünf Bereichsleiter – statt bisher durch drei – betreut. Es gibt nun einen Bereichsleiter für den Volksbanken-Vertrieb (Sascha Bock), einen Bereichsleiter (Patrick Ortner) für Mehrfachagenten und Makler, Norbert Pompl betreut unverändert die Bank Austria, den eigenen Außendienst führt Christian Koos und alle Direktvertriebsagenden sind bei Hanns-Ulrich Brockhaus gebündelt.

IVVA: Sie legen also nun deutlich mehr Fokus auf den Vertrieb und möchten besonders den selbstständigen Vertrieb weiter ausbauen. Richtig? Weiterlesen

Auswirkungen der IDD auf die Praxis? (NL 2/19)

Was ist neu? Wo liegen die Gefahren?

Lange war nur das Provisions-Thema in aller Munde und die Nation fürchtete sich davor.

Tatsächlich liegen die wirklichen Veränderungen und neuen Gefahren ganz wo anders. Nämlich bei POG, Zielmarkt, Dokumentation, Aufbewahrungsfristen (die womöglich mit der DSGVO kollidieren und damit das Problem des Nicht-Freibeweisen-Könnens bei behaupteter Fehlberatung einhergehen). Das Provisionsthema kommt eigentlich nur noch dann wieder ernsthaft ins Spiel, wenn die Behörde von Amtswegen die Statusklarheit umsetzt.

Mit all diesen Themen werden wir uns in den nächsten Monaten intensiv beschäftigen müssen. Unten anbei finden Sie erste Informationen und Überlegungen zwecks „Problembewusstsein-Schaffens“.

Wie sieht es nun rechtlich aus?

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Mag. Novotny zur IDD Statusklarheit (NL 2b/19)

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Ein neuer Begriff schwirrt durch die Branche. Statusklarheit. Was das bedeutet, bis wann man sich entscheiden muss, welche Konsequenzen eine behördliche Umstufung auf Provision, Dokumentation, DSGVO, etc. hat, dazu haben wir Mag. Stephan Novotny um eine erste Einschätzung gebeten.

Hier sein Kommentar:

In Umsetzung des Art 2 Abs. 1 Z 3 IDD, der lautet wie folgt:

3. „Versicherungsvermittler“ jede natürliche oder juristische Person, die kein Versicherungs- oder Rückversicherungsunternehmen oder ihre Angestellten und kein Versicherungsvermittler in Nebentätigkeit ist und die die Versicherungsvertriebstätigkeit gegen Vergütung aufnimmt oder ausübt;

sieht § 137 Abs.2 und Abs. 2a GewO nunmehr vor wie folgt:

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