WhatsApp-Daten gehen an Facebook! Daher nicht beruflich nutzen!(NL 1b/21)

Ab 8.1.: WhatsApp-Daten gehen an Facebook! Daher nicht beruflich nutzen!
Wenn Sie nicht die Zustimmung aller Ihrer Kontakte eingeholt haben, sollten Sie der Nutzungsänderung bei WhatsApp keinesfalls zustimmen!

Heute greifen wir einen aktuellen Anlassfall auf, um Sie neuerlich vor WhatsApp zu warnen, da nicht DSGVO-konform.

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Gestern wurde bekannt, dass WhatsApp neue Nutzungsbestimmungen erlassen hat, die ab 8.1. in Kraft treten und durchgesetzt werden sollen. Konkret wird von Ihnen verlangt, dass Ihre WhatsApp-Daten an Facebook übersandt werden dürfen (bleiben sozusagen in der Mark Zuckerberg-Familie, dem sowohl Facebook, Instagram sowie WhatsApp gehören). Wer dem nicht zustimmt, wird das WhatsApp-Konto bis spätestens Februar verlieren. So die aktuelle Lage, die u.a. heute im Ö1 Mittagsjournal oder diversen Medien wie DER STANDARD oder SPIEGEL ausführlich berichtet wurde.

 

ACHTUNG: WhatsApp gilt schon seit Jahren in Datenschützer-Kreisen als bedenklich und ist mit Sicherheit nicht DSGVO-konform. Es gab schon seit Jahren den Verdacht, dass WhatsApp-Daten an Facebook oder andere Firmen weiter geleitet werden.

So zitierten Medien bereits im Jahre 2018 aus den WhatsApp-Nutzungsbedingungen:

„WhatsApp Inc. teilt Informationen weltweit, sowohl intern mit den Facebook-Unternehmen als auch extern mit Unternehmen, Dienstleistern und Partnern und außerdem mit jenen, mit denen du weltweit kommunizierst. Deine Informationen können […] beispielsweise in die USA oder andere Drittländer übertragen oder übermittelt bzw. dort gespeichert und verarbeitet werden.“

Und damit verstoßen Sie als Nutzer aber auch WhatsApp in mehrfacher Weise gegen die DSGVO:


Hier der Input von Mag. Stephan Novotny:

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IDD-Weiterbildungspflicht der Mitarbeiter: Mag. Novotny informiert! (NL 1/21)

Welche Vorgaben sind hier zu beachten? Mag. Novotny klärt auf!

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Knapp vor Weihnachten haben wir uns gemeinsam mit dem auf Versicherungsrecht spezialisierten Anwalt Mag. Stephan Novotny die „allgemeinen Details zur IDD Weiterbildung“ angesehen.

Und etwa folgende Fragen beantwortet:

  • Gilt jedes beliebige Seminar/Webinar für die gesetzliche Weiterbildung? Etwa auch eines vom ÖAMTC?
  • Wie viele Stunden darf ich bei meinem Versicherer absolvieren und wie viele Stunden muss ich bei einem unabhängigen Anbieter absolvieren?
  • Welche Institute gelten als unabhängig und sind zertifiziert, also für die Weiterbildung erlaubt?
  • Darf man nur 50% der Stunden oder doch 100 % als Webinar absolvieren?

Zum Nachlesen dieses Beitrags hier klicken…

 

Kurz nach Veröffentlichung und Versand des obigen Beitrags wurden wir gefragt, wie die Schulungs-Situation bei Mitarbeitern sei, d.h.

  • Welche Mitarbeiter man schulen muss? Wie viele Stunden?
  • Gibt es Unterschiede zwischen Angestellten, Selbständigen, Sub-Vermittlern?
  • Stimmt es, dass man sie selbst schulen darf? Oder ist doch externe Schulung nötig?
  • Welche Anforderungen muss man erfüllen? Was steht in GewO, Lehrplänen, etc.
  • Wie sieht es etwa mit der Dokumentation aus?
  • Wie lange und wo sind die Unterlagen aufzubewahren?
  • Folgen der Nicht-Einhaltung (Strafen, Gewerbe-Entzug)
  • Häufige Fragen zum Thema, usw usf.

Diese Anfrage haben wir als Anlass genommen, um uns auch mit diesem Aspekt der IDD Weiterbildungs-Pflichten mit RA Mag. Novotny obigen Fragen zu widmen. Hier folgt sein Input:

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Frohe Weihnachten und alles Gute für 2021

Das Team des IVVA wünscht Ihnen frohe Weihnachten, erholsame

Tage im Kreise Ihrer Familien und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches, vor allem aber gesundes und hoffentlich bald wieder „normales“ Jahr 2021.

Tanken Sie Kraft, denn auch 2021 werden uns die tägliche praktische Umsetzung der DSGVO und IDD intensiv beschäftigen.

Nutzen Sie die ruhigere Zeit zwischen den Feiertagen, um sich ein wenig mit den bisherigen Praxis-Beiträgen von RA Mag. Stephan Novotny zu beschäftigen und zu klären, ob Sie alles bereits umgesetzt haben. Die Kontrollen werden nächstes Jahr sicher nicht aufhören!
Zu den bisher 20 Praxis-Beiträgen zur DSGVO kommen Sie hier… und zu den bisher 14 IDD-Beiträgen kommen Sie hier…

Weiters: Checken Sie alle Ihre Agenturverträge in Ruhe, die Sie im Laufe der letzten Monate erhalten haben. Welche (Passagen) positiv, welche nachteilig sind, erfahren Sie hier..  Bei eventuellen Unklarheiten senden Sie uns Ihre Unterlagen.

Sie suchen Mitarbeiter, Nachfolger, Partner oder Bestände?
Dann kann Ihnen die IVVA Börse behilflich sein. Alle Details finden Sie hier…


Sollten auch Sie IVVA Mitglied werden wollen – 25 Euro pro Jahr für Einzelpersonen / 35 Euro pro Jahr für Firmen – klicken Sie hier…


Frohe Weihnachten und alles Gute für 2021 wünscht das IVVA Team.

Foto: Weihnachtszauber by Christian Gerstner, pixelio.de sowie christmas-1684548, pixabay.com

Direktor Loinger zu DSGVO, Digitalisierung, Nachwuchs, Nachfolge (NL 35/20)

Kürzlich erfuhren wir von Direktor Loinger Details zur aktuellen Marktsituation, coronabedingten Veränderungen im Haus und im Verhältnis zu den Vermittlern sowie (Vertriebs-)Aktionen und Trends im Rechtsschutz. Zum Nachlesen hier klicken…

Vorige Woche erfuhren wir mehr über die tägliche Anwendung der IDD(u.a. wie der Zielmarkt kommuniziert wird, wie man die zielmarktgerechte Vermittlung/Beratungsprotokolle/Weiterbildungspflicht kontrolliert etc.), welche Produkt-News es bei D.A.S. gibt, was D.A.S. zum Home-Office oder Cybersecurity zu sagen/bieten hat. Zum Nachlesen hier klicken…

Direktor Loinger, D.A.S. (Bild beigestellt)

Im 3. und letzten Teil des Interviews erfahren wir, wie D.A.S. die Datenschutzgrundverordnung in der Praxis umsetzt, welche Chancen menschliche Berater im „Kampf“ gegen die Digitalisierung haben und wie D.A.S das Branchen-Problem „Nachwuchs-/Nachfolge“ sieht und wo die Vorteile der D.A.S. für Agenten liegen.

IVVA: Kommen wir zu einem weiteren Rechtsthema: Wie geht es Ihnen mit der täglichen Umsetzung für die Datenschutz-Grundverordnung? Gab es in den letzten Monaten irgendwelche Probleme, Unklarheiten? Möchten Sie etwas unseren Agenten mitteilen, was man besser machen könnte?

Dir. Loinger: Uns geht es sehr gut damit. Die Prozesse laufen alle sehr routiniert und wir erleben eine große Sensibilität bei unseren Vermittlerpartnern und Mitarbeitern. Es gab bisher erfreulicherweise keine speziellen Probleme oder Unklarheiten. Wir verfolgen weiterhin aufmerksam die höchstgerichtlichen Entscheidungen betreffend Datenschutz, sowie die Entscheidungen der Datenschutzbehörde, um unsere gesetzten Maßnahmen laufend zu überprüfen und gegebenenfalls rasch anzupassen.

IVVA: Kontrollieren Sie aktiv die Tätigkeit der Vermittler hinsichtlich DSGVO? Wenn Ja, Ergebnis?

Dir. Loinger: Da wir kaum mit Ausschließlichkeitsagenten arbeiten, steht weniger die Kontrolle als das Service für Vermittler im Vordergrund unserer Tätigkeit. Zur Erfüllung der Erfordernisse aus der Datenschutz-Grundverordnung als auch der Versicherungsvertriebsrichtlinie stellen wir sämtliche notwendigen Unterlagen für unsere Vertriebspartner bereit.

IVVA: Was passiert, wenn Ihnen etwa ein Vermittler ein unverschlüsseltes E-Mail mit sensiblen Daten von Kunden, etc. sendet? Ein Anruf, Nachschulung, etc.? Weiterlesen

Gilt ein ÖAMTC-Webinar für die Weiterbildung? (NL 34/20)

Aber WAS gilt als Weiterbildung und bei WEM darf man sie absolvieren?
Und gelten nun Online-Webinare zu 100 % als IDD Weiterbildung?

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Um diese Fragen zu klären, haben wir wieder Rat beim auf Versicherungs- und Datenschutzrecht spezialisierten Anwalt Mag. Stephan Novotny eingeholt.

Er beantwortet u.a.

  • Gilt jedes beliebige Seminar/Webinar für die gesetzliche Weiterbildung?
    Wie viele Stunden darf ich bei meinem Versicherer absolvieren und wie viele Stunden muss ich bei einem unabhängigen Anbieter absolvieren?
  • Welche Institute gelten als unabhängig und sind zertifiziert, also für die Weiterbildung erlaubt?
  • Darf man nur 50% der Stunden oder doch 100 % als Webinar absolvieren?

Zum Erinnern: Wir haben schon mehrmals über das Thema Aus- und Weiterbildung berichtet: U.a.

Die Lehrpläne der Agenten, Makler, FDL finden Sie in unserer Rubrik „Recht für Agenten“ und zwar hier…
Alle Details und beantwortete Fragen aus der Praxis finden Sie hier…

Hier folgt sein Beitrag.

Ausgangslage: Das Jahr nähert sich dem Ende und damit droht bald Torschluss für Ihre jährliche Weiterbildung.
Sollten Ihnen noch Stunden auf das 15 (bzw. 20 für gewerbliche Vermögensberater) -Stunden-Ziel fehlen, wird die Zeit knapp, denn eine Verlängerung gibt es nicht.
Nach dem 31.12. ist es zu spät, um einen alten Werbespruch einer Versicherung zu bemühen.

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Direktor Loinger zur täglichen Umsetzung der IDD sowie Produkt-News (NL 34b/20)

Vorige Woche erfuhren wir von Direktor Loinger Details zur aktuellen Marktsituation, coronabedingten Veränderungen im Haus und im Verhältnis zu den Vermittlern sowie (Vertriebs-)Aktionen und Trends im Rechtsschutz. Zum Nachlesen hier klicken…

Im zweiten Teil erfahren wir mehr über die Anwendung der IDD bei der täglichen Praxis (u.a. wie der Zielmarkt kommuniziert wird, wie man die zielmarktgerechte Vermittlung/Beratungsprotokolle/Weiterbildungspflicht kontrolliert etc.), welche Produkt-News es bei D.A.S. gibt, was D.A.S. zum Home-Office oder Cybersecurity zu sagen/bieten hat.

Direktor Loinger, D.A.S. (Bild beigestellt)

IVVA: Brachte Corona irgendwelche Änderungs-Notwendigkeiten für Sie als Rechtsschutzversicherer?
Gehe ich Recht in der Annahme, dass vieles nun über Telefon-Beratung erfolgte, um persönliche Beratungen zu vermeiden? Haben die Kunden das so akzeptiert oder fühlen sie sich weniger gut betreut?

Dir. Loinger: Unsere Kunden waren während der Corona-Krise von Beginn an mit unserem Kundenservice und der telefonischen Beratung hoch zufrieden. Sie haben uns erfreulicherweise bestätigt, dass unsere Servicequalität durch den vorübergehenden Entfall persönlicher Kontakte nicht gelitten hat.

Wie schon gesagt, haben wir im Beratungsbereich eine massive Steigerung der telefonischen Kontakte verzeichnet. Die Kunden legen in schwierigen Zeiten besonders Wert auf rasche und direkte Erreichbarkeit und Unterstützung. Was ja absolut verständlich ist. Dafür bezahlen sie und das ist auch das RechtsService, das die D.A.S. ihnen seit jeher bietet.

Wir stehen aber auch jedem, der persönlich an einem unserer Standorte mit uns sprechen möchte, zur Verfügung. Selbstverständlich halten wir dabei aber die gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen ein. So können wir unsere Kunden, Interessenten und Mitarbeiter auch im beruflichen Alltag schützen.

IVVA: Was hat sich bei Ihnen produktseitig in den letzten Monaten geändert?
Haben Sie neue Produkte, Tarife, etc. auf den Markt gebracht? Welche Auswirkungen gibt es für Vermittler und Kunden? Verbesserungen? Weiterlesen

Große Gefahr: Datenschutzpanne wegen vieler Empfänger unter AN: oder CC: anstelle BCC: (NL 33/20)

Große Gefahr: Datenschutzpanne wegen vieler Empfänger unter AN: oder CC: anstelle BCC:
Es passiert so leicht und so schnell! Hätten Sie alles für eine Meldung bei der Datenschutzbehörde binnen 72 Stunden bereit?

Heute greifen wir einen aktuellen Anlassfall auf, der sicher bei Ihnen auch schon mal passiert ist.
Kürzlich erhielt ich von einem Unternehmen ein E-Mail und darin waren unter AN: rund 100 E-Mail-Adressen sichtbar.

Zwar war der Inhalt des E-mails relativ unbedeutend. Dennoch liegt ein typischer Fall einer Datenpanne vor.
Konkret schrieb mir das Unternehmen, dass man Rechnungen nur noch bis Mitte Dezember annehmen würde. Mit einem Schlag hatte ich nun ganz offensichtlich die Kundendatei und zahlreiche Ansprechpartner in E-Mail-Form. Eine zwar als allgemeine Adressen, wie office@firmaxy.at, aber durchaus auch zahlreiche individuelle wie etwa guenter.wagner@firmaabc.at, womit auch personenbezogene Daten veröffentlicht wurden.

RA Mag. Stephan Novotny, Foto: Stephan Huger

Wieder haben wir Input vom auf Versicherungs- und Datenschutzrecht spezialisierten Anwalt Mag. Stephan Novotny eingeholt, der IVVA Mitgliedern bei Problemen gerne zum Sonderpreis Unterstützung anbietet.

Darin beantworten wir Fragen wie:

  • Wann liegt eine Datenpanne vor? Reicht schon das oben skizzierte E-mail?
  • Oder muss es sich um wichtigen Inhalt/Anhang handeln, um aktiv werden zu müssen?
  • Muss ich immer die Behörde informieren? Wenn Ja, wie schnell und wie genau?
  • Wie wäge ich ab?
  • Muss ich immer die Betroffenen informieren?
  • Haben Sie einen „Prozess“, damit diese Tätigkeiten rasch und richtig erfolgen?


Hier sein Beitrag.

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Direktor Loinger zur Marktsituation, coronabedingten Veränderungen, Aktionen und Trends im Rechtsschutz (NL 33b/20)

IVVA: Ich freue mich, dass Sie sich wieder die Zeit nehmen, um mit dem IVVA über aktuelle Themen und Neuheiten zu sprechen. Leider Corona-bedingt nicht wirklich als Gespräch, sondern via E-mail, was ich sehr schade finde, aber Sicherheit geht vor. Starten wir mit der Frage: Was hat sich bei Ihnen in den letzten Monaten geändert?

Direktor Loinger, D.A.S. (Bild beigestellt)

Dir. Loinger: Da gibt es wirklich einiges zu berichten. Erstens natürlich die Coronakrise, die auch die Versicherungswirtschaft und unsere Arbeit stark beeinflusst hat. Wir konnten aber dank dem herausragenden Einsatz unserer Mitarbeiter und unserer IT den Geschäftsbetrieb nahezu wie gewohnt weiterführen. Nur den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden und Partnern mussten und müssen wir immer wieder einschränken. Hier hat sich eindeutig gezeigt, dass wir in den letzten Jahren richtig investiert haben – nämlich einerseits in die Festigung der Beziehung zu unseren Vermittlerpartnern, aber auch in die Digitalisierung unserer Prozessabläufe und Vertriebstools.

Zweitens war es uns ein großes Anliegen unseren Vermittlern und Kunden bei den vielen coronabedingten Erschwernissen unter die Arme zu greifen. Daher gibt es im Firmen-Rechtsschutz eine Prämienaktion. Firmen-Neukunden schenken wir drei Monatsprämien und drei weitere können später bezahlt werden. Diese Aktion kommt sehr gut an und läuft noch bis zum Jahresende.

Und drittens haben wir im Jahr 2020 eine neue Produktgeneration auf den Markt gebracht, die sich wirklich sehen lassen kann. Der neue Firmen-Rechtsschutz besticht durch einige Highlights und bedarfsgerechte Vereinfachungen, die teilweise sogar einzigartig am österreichischen Rechtsschutzmarkt sind. Und auch im Privat-Rechtsschutz haben wir unsere Produktlösungen ebenfalls weiterentwickelt.

IVVA: Wie schaut die Vertriebs-Situation 2020 bei Ihnen aus? Und welchen Anteil hatten unsere Agenten daran?

Dir. Loinger: Es war bis jetzt – und das wird sichtlich noch länger so bleiben – ein für uns alle wirklich außergewöhnliches Jahr. Und die Ereignisse rund um Corona haben natürlich auch im Vertrieb Spuren hinterlassen. Als im Frühjahr die Einschränkungen durch die Regierung verkündet wurden, gab es zuerst einmal etwas Verunsicherung in der Mannschaft. Einige unserer eigenen Außendienstmitarbeiter sahen plötzlich ihr berufliches Fundament gefährdet.

Der Lockdown und die Kontaktbeschränkungen zu Interessenten und Kunden haben die Arbeit teilweise sehr herausfordernd gemacht. Aber unsere Vertriebsteams konnten sich erfreulich rasch an die neue Situation anpassen und haben neue Wege gefunden, ihre Arbeit fortzuführen. Für die Beratungsgespräche sind wir zum Beispiel auf Skype ausgewichen.

Und was extrem positiv ist: Vertrieblich ist es in den Monaten des ersten Lockdowns deutlich besser gelaufen, als wir das im März 2020 noch befürchtet haben. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir zum Beispiel im Partnervertrieb die Neuprämie insgesamt um drei Prozent steigern. Hierzu haben die Versicherungsagenten einen überproportionalen Anteil beigesteuert.

Ganz besonders erfreulich ist auch die Bestandsarbeit gelaufen. Die letzten Monate wurden von den Agenten proaktiv genützt, ihre Bestände zu konvertieren und damit die jeweilige Versicherungsleistung für den Kunden zu optimieren. Wir sind wirklich froh und stolz, ein so tolles Netzwerk an treuen und loyalen Vermittlerpartnern zu haben.

IVVA: War das Vorjahr, also 2019 auch ein gutes Jahr für Sie? Wuchsen Sie? Mit der Branche oder sogar stärker? Weiterlesen

Kontrolle: Keine Weiterbildung, keine Dokumentation: Strafen drohen! (NL 32/20)

Kontrolle bei Wiener Versicherungsvermittlern. Bis zu 20.000 Euro Strafe drohen!

EU prüft, ob die IDD ihre Ziele erreicht hat. Wohl nicht…

Vor etwa 2 Wochen berichtete der KURIER als erstes Medium darüber, dass die Aufsicht in Wien 70 Betriebe hinsichtlich Einhaltung der Gewerbeordnung, IDD & Co kontrolliert hatte.
Gegen ein Drittel der überprüften Unternehmen wurden Anzeigen erstattet. Es drohen nun Strafen von bis zu 20.000 Euro.
Und die Behörde kündigte weitere Kontrollen an!

Wir haben uns mit dem auf Versicherungsrecht spezialisierten Anwalt Mag. Stephan Novotny die bekannten Details näher angesehen und analysiert. Und können nur Jedem und Jeder raten, die gesetzlichen Vorgaben und da vor allem die jährliche Weiterbildungspflicht, dringend zu befolgen.

Sollten Ihnen noch Stunden für die Weiterbildung fehlen, sehen Sie sich doch das Angebot des neuen IVVA Partner, die Easy IDD Weiterbildung an. Für eine Jahresgebühr von 48 € (bei Aktivierung bis 8.12.) erhalten Sie die komplette Weiterbildung (mehr als 15 Stunden) ONLINE. Nach dem 8.12. wird es teurer, bleibt aber weiterhin preisgünstig.
Alle Details finden Sie hier…

Nicht nur, weil es für den einzelnen Vermittler teuer kommen kann, wenn die nächste Prüfung genauso verheerend ausfällt, sondern auch deshalb, weil im Jänner die EU Versicherungsaufsicht eine Konsultation zur IDD und der Frage, ob die IDD die Ziele erreicht hat, abhalten wird. Und wir können annehmen, dass die Konsumentenschützer dort deponieren werden, dass die IDD noch nicht das Ziel der besseren Kundenberatung erreicht habe und daher Verschärfungen nötig wären. Somit haben solche Verfehlungen von Einzelnen womöglich Auswirkungen auf die ganze Branche.

Doch lesen Sie selbst, hier folgt nun der Beitrag von Mag. Novotny:

Mag. Stephan Novotny, Foto Stephan Huger

Alexander Hengl, der Sprecher des Marktamts Wien – ja das Marktamt ist in Wien für die Aufsicht aller Branchen zuständig, die der Gewerbeordnung unterliegen, also auch für die Versicherungsvermittler – sprach von einem „Wahnsinn“ und kündigte weitere Kontrollen an. Er sprach wohl nur von Wien, aber man hört aus der Branche, dass auch in den anderen Bundesländern diesbezügliche Pläne bestehen. Schon bisher war die Aufsicht in Oberösterreich und der Steiermark sehr aktiv.

Warum die Kontrollen? Dazu meinte A. Hengl, dass es sich hier „um sensible Branchen handle“ und es um „langfristige Investments der Wienerinnen und Wiener“ gehe. Letzteres Zitat bezieht sich wohl auf die Kontrolle der Vermögensberater. Aber sicher geht es der Aufsicht auch um die optimale Beratung durch Agenten und Makler. Und auch da lag sehr viel im Argen.

Was wurde kritisiert, angezeigt?
Leider war diese Prüfung kein Ruhmesblatt für unsere Branche. Die vorgeschriebene Weiterbildung wurde nicht absolviert. Die verpflichtenden Beratungsprotokolle nicht angelegt, womit der Nachweis für die optimale Beratung nicht erfolgt ist. Und auch der Wünsche- und Bedürfnis-Test, also die Überprüfung, welches Versicherungsprodukt dem Wunsch der Kunden am besten entspricht, wurde unterlassen.

Fast alle Beanstandungen betrafen die gesetzliche Weiterbildungspflicht. Daher: Man kann allen Vermittlern nur raten, auf jeden Fall bis zum Jahresende die vorgeschriebenen mindestens 15 Stunden zu absolvieren! Corona sollte nicht als Ausrede verwendet werden, denn es gibt genügend Online-Angebote.

Das VersicherungsJournal recherchiert dann im Gespräch mit A. Hengl weitere Details zur Kontrolle:

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EasyIDD Weiterbildung

Österreichisches Start-up EasyIDD erleichtert Versicherungsvermittlern, Vermögensberatern und Mitarbeitern der Versicherungswirtschaft die gesetzlich vorgeschriebenen IDD-Pflichtstunden bequem online zu erlangen. Dazu zertifiziert und dennoch preiswert.

Die rechtliche Ausgangslage:

Bis zum 31. Dezember müssen seit vergangenem Jahr Branchenmitarbeiter 15 bzw. 20 IDD Weiterbildungsstunden pro Jahr nachweisen. Ansonsten droht der Gesetzgeber mit empfindlichen Strafen. Statt zeit- und kostenintensiver Webinare & Präsenzseminare bietet Easy-IDD eine moderne Online-Alternative. Ganz einfach, easy eben. Immer und überall. Rund um die Uhr, 24/7 und 365 Tage im Jahr. Die IDD Videos sind jederzeit zu unterbrechen und beliebig fortzuführen. Man kann beispielsweise am Computer im Büro beginnen, das IDD-Video am Smartphone in der Bahn fortsetzen und das Seminar zu Hause am Tablet beenden. Somit fallen für die gesetzliche Weiterbildungen nicht komplette Arbeitstage zum Opfer.

Unser-Aktions-Angebot: 99 € für 15 IDD Stunden (bei Buchung bis 31. Jänner)

Um die geforderten in den Lehrplänen (Modul 1 und Modul 2) geforderten 15 Stunden erfüllen zu können, warten aktuell 14 zertifizierte Videos und Tests auf Sie (weitere werden folgen). Und dies zum Pauschale von 99 Euro (bei Buchung bis 31. Jänner). Danach steigt der Jahrespreis auf 144 Euro.

Spezial-Angebot für IVVA Mitglieder

Wer sich für die Weiterbildung via EasyIDD entscheidet – also etwa obiges Jahres-Pauschale von 99 € bucht – für den übernimmt EasyIDD die IVVA-Mitgliedschaftsgebühr für 2021.

Und: Dieser Pauschal-Preis wird bei Buchung jetzt für weitere 3 Jahre garantiert.

Daher unser Tipp: Sichern Sie sich und den Mitarbeitern die günstigen Preise 2020 auch für die kommenden 3 Jahre. Auch wenn 2020 keine oder nur noch ein paar IDD Stunden fehlen.

 

Ein Video, das unser Tun kurz und sachlich präsentiert, können Sie hier ansehen:

 

 

 

Aktuell warten folgende zertifizierte Videos auf Sie, diese werden ständig erweitert:

a) Modul 1, Rechtskompetenz und Berufsrecht laut Standesregeln:

  • IDD und das Gewerbe Versicherungsvermittlung, bringt 1 IDD-Stunde, hier klicken…
  • Schadenersatzrecht 1, Grundlagen, bringt 1 IDD-Stunde, hier klicken…
  • Schadenersatzrecht 2, Überblick Haftungen, bringt 1,25 Stunden, hier klicken…
  • Neu: Neuerungen im VersVG mit Mag. Novotny, bringt 1 IDD-Stunde, hier klicken…
  • Neu: Haftung Makler, Agenten, bringt 0,75 IDD-Stunden, hier klicken…
  • Neu: Sozialversicherungsrecht AUVA, bringt 0,92 IDD-Stunden, hier klicken…
  • Neu: Grundlagen Sozialversicherungsrecht, bringt 1 IDD-Stunde, hier klicken…

 

b) Modul 2, Fach-und Spartenkompetenz laut Standesregeln:

  • Berufsunfähigkeit, bringt 1,5 IDD-Stunden, hier klicken…
  • Unfallversicherung, bringt 1,5 IDD-Stunden, hier klicken…
  • Lebensversicherung, bringt 1,16 IDD-Stunden, hier klicken…
  • Schadenbearbeitung / Deckungsprüfung Teil2, bringt 1,75 IDD-Stunden, hier klicken…
  • Schadenbearbeitung / Deckungsprüfung Teil1, bringt 1,3 IDD-Stunden, hier klicken…
  • Neu: Aktuelle OGH Entscheidungen Haushalt Eigenheim mit Mag. Novotny, bringt 1,09 IDD-Stunden, hier klicken…
  • Neu: Aktuelle OGH Entscheidungen Rechtsschutz mit Mag. Novotny, bringt 1 IDD-Stunde, hier klicken…

 

Am Ende jedes Videos wartet ein Multiple-Choice-Test, um die Hochwertigkeit der Weiterbildung gegenüber der Aufsicht dokumentieren zu können!

Nach erfolgreicher Absolvierung des Tests erstellt das System das entsprechende Zertifikat, das über ein gesichertes Zertifikats-Management-Tool abrufbar ist. Unternehmer und Vorgesetzte erhalten einen erweiterten Zugang zum Zertifikate-Management, der einen Überblick über die absolvierten IDD-Stunden der Mitarbeiter erlaubt und somit eine Kontrolle über die noch fehlenden IDD Nachweise im Unternehmen oder der Abteilung ermöglicht.

Dieses Zusatz-Angebot ist kostenlos abrufbar. Kosten entstehen erst bei Kauf der Zertifikate und das Beste daran ist die günstige Pauschale, welche einmal jährlich in Rechnung gestellt wird.

Weitere Videos werden folgen. Als Anwender kann man frei wählen, welches Video man nutzen möchte. Entweder alle, um sich optimal weiterbilden. Oder nur jene Videos, die benötigt werden, um noch fehlende Pflichtstunden zu ergänzen.

Gerne erstellt Easy-IDD bei Bedarf auch maßgeschneiderte Angebote für Unternehmen der Versicherungswirtschaft.

Rückfragen & Kontakt:

EasyIDD Jürgen Tatscher
0664 264 76 16
office@easyidd.at
www.easyidd.at

Telefon-Hotline: 0664 264 76 16

 

 

Die Highlights von easyIDD kurz zusammengefasst

  • EasyIDD, ein zertifiziertes, unabhängiges Bildungsinstitut
  • ONLINE: Sie und Ihre Mitarbeiter absolvieren die IDD-Weiterbildung in Form von Videos. Wann und wo immer Sie wollen. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Am Computer oder Laptop, mit dem Tablet oder Smartphone. Im Büro, Home-Office oder Park.
  • Sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • PLUS: Sonderangebot bis 20. Dezember.  15 IDD Weiterbildungs-Stunden um 84 € jährlich! (nicht pro Stunde oder Seminar).
    Unser Tipp: Sichern Sie sich und allen Ihren Mitarbeitern den günstigen Einführungspreis 2020 auch für die kommenden 3 Jahre. Auch wenn 2020 keine oder nur noch ein paar IDD Stunden fehlen.
  • Preis-Garantie: Obigen Preis garantiert EasyIDD auch für die 3 folgenden Jahre. Ohne versteckte Kosten.
  • Alles aus einer Hand. Ohne Suchen und Planen. Für Sie und Ihre Mitarbeiter. Mit einem IDD Video-Angebot, das ständig erweitert und optimiert wird.
  • Nur bei EasyIDD: Bequem und kostenlos alle Videos und Multiple Choice Tests absolvieren. Sie bezahlen erst bei Ausstellung der Zertifikate.
  • Und Sie als Verantwortlicher sehen mit einem Klick jederzeit den IDD Weiterbildungsfortschritt Ihrer Mitarbeiter. Ohne aufwendige Verwaltung.